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HARVARD UNIVERSITY.
LIBRARY OF THE
MUSEUM OF COMPARATIVE ZOOLOGY YLZLO
GIFT OF
er
Moreh 28, 1929,
Systematisches
Conchylien-Cabinet
von
Martini u.a Chemnitz.
In Verbindung mit
Dr. Philippi, Dr. Pfeiffer, Dr. Dunker, Dr. Römer, Weinkauff, Clessin, Dr. Brot, Th. Löbbecke und Dr. v. Martens
neu herausgegeben und vervollständigt von Dr. H. ©. Küster, nach dessen Tode fortgesetzt von Dr. W. Kobelt.
Sechsten Bandes Vierte Abtheilung.
Nürnberg, 1904."
Vier arg vom Bralulerru&aRrarsıp.e: (Emil Küster).
Die
F'amilie Chitonidae.
Bearbeitet von
S. Glessin.
Nürnberg, 1904.)
Verlag von Bauer & Raspe. (Emil Küster).
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Familie Chitonidae.
Plattgedrückte Thiere, deren Rücken von 8 Schalen bedeckt wird. Mantelrand- rand glatt oder mit verschiedenen Excrescenzen bedeckt. Fuss gross; Hirnganglion, Fühler und Augen fehlen. Die Kiemen bestehen aus einer Reihe von Blättern, zwischen Fuss und Mantel.
Bemerkung: Der symmetrische Bau und die Pisgmentirung der Schale lassen die Käferschnecken als Uebergangssruppe erscheinen, und es hat auch nicht an Ver- suchen gefehlt, sie den Würmern anzuschliessen. Fuss und Radula verweisen sie jedoch in die Reihe der Gasteropoden.
Vorkommen: In allen Meeren; sind am häufigsten auf Felsen von der Fluth- grenze bis zu 200 m Tiefe.
Genus Chiton Linne.
T. oblongo-vel elongata-ovata, octovalvis, valvis invicem mobilibus, saepissime trans- versim angustioribus, convexis, medio umbonatis, lateraliter subalatis, in cute cartilaginea affixis, cirte aut complanata aut squamata, aut hispida, aut spinosa, aut fasciculata, interdum, late expansa, postice incisa, interdum valvis omnino obtegente.
Gehäuse: länglich oder verlängert-eiförmig, mit acht hintereinanderliegenden be- weglichen Schalen, die gewölbt und gegen die Mitte am meisten erhoben sind. Die fleischigen Theile des Thieres ragen seitlich und an den Enden mehr oder weniger über die Schalen vor, und sind entweder mit Haaren oder Stacheln besetzt oder ge- schuppt oder glatt, oder gerippt. Die Schalen sind meist lebhaft gefärbt. Der fleischige Theil des Thieres ist zuweilen am hinteren Ende ausgeschnitten, oder be-
deckt die Schalen mehr oder weniger. WIR ZE 25. II. 1908. 1
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Das Thier hat keine Fühler und keine Augen, ein häutiger Schleier über den Kopf vertritt die Stelle dieses Sinnesorganes; rings um den Leib liegen die Kiemen in Gestalt blättriger Pyramiden. Der Rücken des Thieres wird von 8 in einer Reihe liegenden Schalen bedeckt (siebenschalige Chitonen sind Abnormitäten), die gegen einander beweglich sind und im Mantel stecken, welcher sie namentlich von aussen, ringförmig verdickt, umgibt und einen grösseren oder kleineren Theil bedeckt.
Das Herz liegt nicht vorne, wie bei Patella, sondern hinten und besteht aus 1 Kammer und 2 Herzohren. Die Zunge ist lang, wie bei Patella, in der Mitte hat sie mehrere unpaare Reihen Zähne, die ungleich sind und nicht in einer Linie stehen; die Seiten haben mehrere Reihen fast gelenkartig mit einander verbundener Zähne, von denen vorn einer hackenartig, die anderen plattenförmig sind. Der Magen ist häutig gefaltet, der Darmkanal sehr lang und sehr gewunden, der After liegt hinten am Ende des Leibes. — Die Chitonen sind getrennten Geschlechtes; der Eierstock liegt über den anderen Eingeweiden und scheint sich jederseits durch einen Eileiter zu öffnen. Die männlichen Geschlechtstheile haben dieselbe Lage und Gestalt wie die weiblichen.
Man hat das Geschlecht vielfach gespalten und an 50 Genera daraus gemacht, die aber, wie Middendorf (Mem. del acad. de St. Petersburg sc. nat. VI. ser. V]) gezeigt hat, auf schr unwesentlichen Verschiedenheiten beruhen und z. 'Th. auf mangel- haften. Beobachtungen. Am meisten weicht unstreitig Chiton Stelleri Mdd. aus Kamtschatka ab, bei welcher die Schalen vorkommen innerlich, sehr dünn und mit centralem Nucleus versehen sind (Subg. Uryptochiton Middendorf 1847). Andere Arten aus demselben Meere haben ebenfalls scheinbar nur innere Schalen; bei ge- nauerer Untersuchung findet man aber über einer jeden nur eine kleine Oeffnung im Mantel (Cryptochonchus Guilding 1829 Zool. Journ. V p.28). Andere Arten haben einen grösseren Theil der Schalen frei, bis man allmählig zu jenen Formen gelangt, bei denen nur der Rand der Schalen verborgen ist Der Rand des Thieres ist stets vollkommen nackt, meist mit kalkigen Schüppchen besetzt, die bald gross und deut- lich, bald klein und nur bei scharfer Vergrösserung zu erkennen sind; in anderen Fällen trägt er kalkige Stacheln, in anderen büschelhorniger Haare. Sehr lang ge- streckte Formen, deren Schalen grösstentheils vom Mantel bedeckt sind, so dass sie sich nicht berühren, bilden das Geschlecht Chitonella.
Paetel Cat. theilt die Chitonen in 20 Sectionen ein, nachdem Adams Gen. und Gray Proc. (1847) eine Anzahl Untergenera eingeführt hatten. Adams gründete diese Eintheilung auf die Sculptur des Mantels; nur scheint, bevor nicht eine ana-
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tomische Untersuchung der Thiere der einzelnen Sectionen durch geführt wurde, die Sache nicht recht begründet zu sein, und werde ich daher diese Eintheilung in Sec- tionen bei den einzelnen Arten nur anführen.
1. Chiton (Lophyrus) Goodalii Broderip. Taf. 4. Fig. 1.
Chiton Goodali Prod. Proc zool. soc. 1832 p. 25. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 8.
T. oblongo-ovata, subquadrata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus punctis elevatis, minutissimis, subdistantibus, adspersis, centralibus laevibus, concentrice striatis; olivaceo-nigra; ligamento squamato-coriaceo, squamis subumbonatis, nigro aut viridi mar- ımorato.
Schalen: länglich-eiförmig, fast quadratisch; mit acht Schalen; die 2 endstän- digen gerundet und gestreift, die übrigen mit in der Mitte erhobenen Längs- rillen, während die seitlichen Felder mit sehr feinen erhobenen Streifen geziert sind. Farbe dunkelolivenfarbig; Mantel schuppig, Schuppen fast gewirbelt, schwarz oder grün gefleckt.
Wohnort: Ins. Gallopagos.
Bemerkung. Diese Art und die folgenden gehören zur Gruppe Lophyrus Poli, welche in Adams Gen. I p. 469 wie folgt charakterisirt wird: Mantle covered with resularly-disposed, smooth, umbricate, roundish, conspicuous scales. — Shell with the valves external, transverse, broad; the hinder valve with the apex superior.“
2. Chiton (Lophyrus) Bowenii King, Taf. 4. Fig. 2.
Chiton Browenii King. Zool. journ. V p. 338. _ — Reeve Conch. icon. fig. 9. T. subelongato-ovata, medio angulato elevata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim exiliter tenuisulcatis; centralibus laevibus, concentrice striatis; fusca, valvis hie illie antice flammulatis; ligamento subtiliter granoso-corcaceo, nigro.
Schalen: fast verlängert-eiiörmig, in der Mitte winkelig erhoben; die beiden Endschalen, sowie die Seitenfeider der übrigen Platten fein dünn gerippt, in der 1*
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Mittelreihe glatt; von brauner Farbe, zuweilen nach vorne flammig; Mantel schwarz, sehr fein schuppig-lederartig. Wohnort: Guaymas. Golf v. Californien.
3. Chiton (Lophyrus) albilineatus Sowerby. Taf. 4. Fig. 3.
Chiton albilineatus Sow. Zool. journ. IV p. 368. _ — Reeve Conch. Icon. fig. 11.
T subelongato-ovata, valvis terminalibus caeteram areis lateribus laevibus, nigrescentibus, lineis subelevatis, undulatis, interruptis rugisve subdistantibus, conspiceue albis radiatis, areis centralis Jaevibus aut hie illie nigricantibus aut omnino cinereo-albo pulcherrime et minu- tissime concentrice undatis, summitate umbonali nigricante, lira lata longitudinali albida utrinque notata; ligamento granoso-coriaceo, cinereo-albo.
Schalen fast verlängert-eiförmig, mit glatten, schwärzlichen, ziemlich erhobenen, gewellten und unterbrochenen Linien gezierten Endschalen, und mit ziemlich entfernt stehenden, deutlichen Rippen von weisser Farbe in den Nebenfeldern der Platten, die Mittelpartie der Platten ist glatt, mit einen schwarzen Streifen in der Mitte, der von einen weissen Streifen beiderseits eingefasst wird. Mantel fein schuppig-leder- artig, von grauweisser Farbe.
Wohnort: Guaymas, Golf v. Californien.
4. Chiton (Lophyrus) viridis Quoy et Gaimard. Taf. 4 Fig. 4.
Chiton viridis Qu. et Gaim. Voy. Astrolohe p. 381 t. 71 fig. 27--28. — — Reeve Conch. icon. fig. 68. Chiton corpore elongato-ovali, elevato, triangulari, margine squamoso, viridi, albo aut subrubro variegato, subtus lutescente, valvis tenuissime striatis.
Gehäuse: klein, eiförmig, verlängert, der Rücken ziemlich erhoben, dreieckig mit einem stumpfen Kiel, einfarbig grün, in allen Theilen zuweilen mit weisslichen oder roth-eisenfarbigen Stich. Die Unterseite des Körpers ist hellgelb. Der Mantel ist mit feinen abgerundeten Schuppchen bedeckt und ist von grüner Ferbe. Alle Schalen sind fein gestreift; die Endschalen mit feinen coneentrisch nach innen ge-
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richteten Streifen versehen; die übrigen Platten sind schief getheilt; die Mitte ist am stumpfen Kiele glatt. Verbreitung: Neuseeland.
5. Chiton (Lophyrus) pellis serpentis Quoy et Gaimard. Taf. 4. Fig. 5.
Chiton pellis serpentis Qu. et Gaim. Astrolobe p. 381 t. 74 fig. 17—22. — — — Reeve Conch. icon. fig. 84.
T. ovata, valde convexa, valvis subrotundatis, terminalibus, postica umbonata radiatim granatis, caeterarum areis lateralibus triradiatim granatis; granis grandibus, solitariis, areis centralibus tenuissime sulcatis; albida, coeruleo-viridi variegata, macula trigona nigricante per summitatem umbonalem utrinque valvae; ligamento squamato-coriaceo, squamis grandi- bus, albicante coeruleo-viridique tessellato.
Die Art ist ziemlich klein, fast kreisförmig, am Rücken erhoben; Mantel an den Seiten breit, mit braunen Flecken und feinen Schuppen geziert. Die Endplatten klein mit verschieden gestalteter Sculptur, in der Mitte der inneren Platten haben sie eine schwache hervortretende Erhöhung, sind getheilt und verschieden gestreift. Die Färbung ist weisslich in der Mitte, ausserdem hellsrün.
Wohnort: Neuseeland.
6. Chiton (Lophyrus) patulus Sowerby. at. 5 Biel.
Chiton patulus Sow. Mag. nat. hist. 1840, — — — Conch illustr. fig. 134. — — Reeve Conch. icon. fig. 30.
T. subabbreviato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus liris brevibus interruptis decusatim retieulatis, areis centralibus tenuissime granuloso-liratis, anthracina, macula rude oblonga albida utringue summitatem umbonalem; ligamento granoso-coriaceo, granis grandibus, atro.
Gehäuse: fast abgekürzt eiförmig, die Endplatten mit kurzen unterbrochenen, kreuzweisen, netzförmigen Streifen, die mittleren Platten, sehr fein gekörnelt-gestreift, von bräunlicher Farbe mit einem breiten weissen Streifen, die über die Mitte der Schalen
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läuft und in der Mitte selbst wieder ein verdunkeltes Band hat, das auf der höchsten Erhebung der Platten sitzt; Mantel schuppig-lederartig, mit grossen Körnern, schwarz. Vaterland. ?
7. Chiton (Lophyrus) Cumingii Frembly. Taf. 5. Fig 2.
Chiton Cumingii Frembly Zool. journ. III p. 198 t. 16 fig. 3. — — Reeve Conch, icon. fig. 2ab.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus tenue, fortiter et creberrime radiatim granoso- striatis, caeteris areis centralibus ad umbones laeviusculis et tenuissime longitudinaliter sul- catis, latera versus striis granosis oblique decussatis; areis lateralibus striis granosis diver- gentibus exculptis; aereo-olivacea, nigricante et spadiceo-luteo plus minusve varia; ligamento fortiter granoso-coriaceo, aereo-olivaceo,
Schale länglich-eiförmig; Endplatten dünn und stark und dicht radial körnelig- gestreift, die mittleren Platten an den Wirbeln glatt, gegen die Seiten fein längs- . gestreift; von olivenbrauner Farbe, Wirbelstreifen sehr hell, mit mehr oder weniger schwarzen Feldern; Mantel sehr stark schuppig-lederartig, olivenfarbig.
Wohnort: Valparaiso.
8. Chiton (Lophyrus) laevigatus Sowerby. Taf. 5. Fig. 3.
Chiton laevigatus Sowerby Proc. zool. 1832. _ — Reeve Chonch. icon. fig. 32.
T. oblongo-ovata, valvis omnibus laevibus aut minutissime et cereberrime puncturatis; olivacea, medio lutescente, maculis plurimis nigris oblongis variegata, valvis terminalibus lineis subtilibus nigricantibus radiatis; ligamento squamato-coriaceo, squamis parvis, olivaceo- virescente, maculis grandibus saturatioribus marmorata.
Die Schalen länglich-eiförmig, alle Platten glatt oder sehr fein und undeutlich punktirt, von hellgelblicher bis grünlicher Olivenfarbe, in der Mitte gelb; mit meh- reren länglichen schwarzen Flecken; die Endplatten mit zarten schwarzen radialen
Linien; Mantel schuppig-lederartig, Schuppen klein, olivengrünlich mit grossen dunk- leren Flecken.
Wohnort: Guaymas, Golf v. Californien.
9, Chiton (Lophyrus) sulcatus Quoy et Gaimard. Taf. 5. Fig. 4.
Chiton suleatus Quoy et Gaim. Astrolobe p. 385 t. 75 fig. 31—36.
Chiton corpore elongato-ovali, virescente, margine squamoso; valvis subtriangularibus sulcatis, lateribus granulosis et albidis; ultima lata, granuloso-sulcata.
Cette &spece est ovalaire allonge, assez bombe obtusement triangulaire, & manteau etroit, garni de petites squammes arrondies, verdätres, avec un point brun sur chacune d’elles. — Le valves sont larges arqu6es presque sans carene, tres agreablement sillonnes en long sur les cotes, et en zigzag au milieu les aires laterales fortement au relief triangulaire gra- nuleux; la piece anterieure est simplement granuleuse, avec onze ou douze dens, la postieure fort grande, en a treize et en dessus des granulations marginales et des stries en avant. — Toutes ses parties sont d’un poli vert clair melauge de blanc; la base des triangles lateraux forme une assez large ligne blanche, chaque valve a un sommet une tache verte entour6e de blanchätre, quelquefois de rose, comme aussi la dernierere est rosee en dessous.
Long. 15‘, larg. 9°".
Hab. Port du Roi Georges.
10. Chiton (Lophyrus) foveolatus Sowerby. Taf. 5. Fig. 5.
Chiton foveolatus Sow. Mag. nat. hist. 1848. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 28. _ — Sow. Conch. illust. fig. 60.
T. ovata, valvis utrinque peculiariter excavatis, terminalibus, postica umbonata, granoso- radiatis, granis solitariis, caeterarum areis lateralibus solidis, elevatis, granoso-liratis, suleis interstitialibus subexcuvatis, arearum lateralium declivitatibus anticis aut laevibus aut oblique corrugato-striatis; viridescente, olivaceo-fusco varia vel olivaceo-nigricante, areis lateralibus hie illie pallidioribus; ligamento squamato-coriaceo olivaceo-viridi.
Schalen eiförmig, die Platten beiderseits eigenartig ausgehöhlt, die hinterste ge- nabelt, mit körnigen radialen einzelnen Streifen ; die übrigen seitlichen Felder stark erhaben, körnig gestreift, Zwischenrippen ‚etwas ausgehöhlt; von grüner Farbe, oliven- braun oder olivenschwärzlich gefleckt; an den Seiten hie und da heller; Mantel schuppig-lederartig von olivengrüner Farbe.
Wohnort: Jamaica.
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11. Chiton (Lophyrus) tulipa Quoy et Gaimard. Taf. 5. Fig. 6.
Chiton tulipa Qu. et Gaim. Astrol. p. 389 t. 74 fig. 35—36.
Chiton testae elevata, triangulari, carinata, nitida, lateribus, munita luteo-fusco vel violaceo lineolata et variegata; pallio squamoso, roseo, fuscescente radiato. —
Tres polie öspece allongee, car&nde, a valves etroites, anguleuses, fortifiees par des aires laterales triangulaires. — La premiere et la derniere sout depourvues de ces sortes de renforts. Leur bord est dentel6e et stri6. — Toutes ses pieces, sur un fond jaune ou violace sont agre- ablement striees, ponctuges sur les laterales et comme squamments aux deux osselet extremes. Le dedans est verdatre. Les bords du manteau assez etroits sont garnis d’ecailles serrees, arrondies, rossees avec des bandes brunes rayonnantes. Q. et G.
Long. 1, 6°, long. 11'".
Patria: Afriea meridionalis.
12. Chiton (Lophyrus) magnificus Deshayes. Taf. 6. Fie. 1.
Chiton magnificus Desh. Diet. Class.. de science. nat. XII p. 455. — latus Sowerby. — olivaceus Frembly. — magnificus Reeve Conch. icon. fig. 3.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus radiatim creberrime striatis, striis vix granulatis, caeteris areis centralibus, postice laevibus, antice loneitudinaliter tenuisulcatis, lateribus radiatim elevato-striatis, stris vix granulatis, undique atro-olivacea, punctis coeruleis sparsa ; ligamento fortiter granoso-coreacea, atro.
Schalen länglich-eiförmig, mit dicht stehenden radialen Streifen auf den End- platten. Streifen fast gekörnelt; die übrigen nach hinten fast glatt, dünn längsge- streift, die Seitenfelder radial erhaben gestreift, Streifen fast gekörnelt; von dunkel- olivenschwarzer Farbe mit blauen Punkten bestreut; Mantel stark schuppig-leder- artig, von schwarzer Farbe.
Wohnort: Valparaiso.
13. Chiton (Lophyrus) australis Sowerby. Taf. 6. Fig. 2.
Chiton australis Sow. Magaz. nat. hist. 1840 Conch. ill. fig. 46. — — Reeve Conch. icon. fig. 10. — evanidus Sow. Conch. illust. fig. 139 (?). - T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areis lateralibus radiatim liratis, liris subgranosis, rude undulatis, hic illic bifariam divergentibus areis centralibus laevibus, viridi- nigricante, medio viridiore, umbonibus roseis; ligamento fortiter granoso-coriaceo; nigricante-
Schalen verlängert-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Streifen fast etwas gekörnelt, rauh wellig, hie und da nach zwei Seiten hin divergirend. Mittelfelder rauh körnig längsgestreift; Mantel glatt; von grünlich- schwarzer Farbe, Mitte mehr grün, Wirbel rosaroth; Mantel stark körnig-lederartig, von schwarzer Farbe.
Wohnort: Australien, Raines Isl., Torres straits.
14. Chiton (Lophyrus) aereus Reeve. Taf. 6. Fig. 3.
Chiton aereus Reeve Conch. icon. fig. 36. T. oblongo-ovata, medio angulato-elevata, valvis undique rude impresso striatis, summi- tate umbonali laevi, sordide viridi; ligamento granoso-coriaceo.
Schalen länglich-eiförmig, in der Mitte winkelig erhoben; Platten rauh einge- drückt-gestreift; Wirbelgegend glatt, von schmutzig-grüner Farbe. Mantel körnig- lederartig.
Vaterland: Neuseeland.
15. Chiton (Lophyrus) smaragdinus Angas. Taf. 6. Fig. 4.
Lophyrus smaragdinus Angas Proc. 1867 p. 115 t. 13 fig. 28. _ —_ — — —p. 22: T. oblong-elliptic, elevated, most minutely punctured, dull, bluish green, delicately VITAR 7. III. 1903, 2
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with olive; the hinder edges of the valves ornamented with very small white spots bord red with olive; the terminal valves and lateral areas flain faintly- concentrically striated, the central valve carinated, with the dorsal areas slightly pale green, marbled with black, and covered with smooth imbricated scales.
Long. 6 lines.
Gehäuse länglich-elliptisch, erhaben, meist fein punktirt, von dunkelblaugrüner Farbe, mit feinen olivenfarbigen Flecken; der hintere Rand der Platten ist mit weissen, rothen oder olivenfarbigen Flecken besetzt, die Endplatten und die Seitenfelder. sind zart concentrisch gestreift, die Mitte derselben ist gekielt und leicht hellgrün gefärbt, mit schwarzen Flecken und bedeckt mit glatten übereinander gelesten Schuppen.
Hab.: Port Jackson.
16. Chiton (Lophyrus) marmoratus Gmelin. Taf. 3. Fig. 7-9. Taf. 6. Fig. 5.
Chiton marmoratus Gmelin Syst. nat. p. 3205. _ _ Chemnitz Conch. Cab. VIII p. 282 t. 95 fig. 803—805. — —_ Reeve Conch. icon. fig. 6. T. ovata vel oblongo-ovata, valvis omnibus laevigatis aut minutissime creberrime punc- turatis; cinereo-albida, olivaceo-nigricante peculiariter variegata et marmorata; ligamento squamoso-coriaceo, cinereo-albo, Ligricante plus minusve marmorato.
Die marmorirte Chiton ist völlig bis zum Glanze glatt. Er wird auf seiner Oberfläche von weissen und schwärzlichen Strichen, Bändern und Adern so marmo- rirt, dass er einigen Arten wohlgeschliffener Marmorplatten völlig gleichet. Ich be- sitze von dieser Gattung viele merklich etwas dünner und leichter, auch hat der breite lederne Wulst eine mehr lichtbraune Farbe. Die schwarzen Flecken des stumpfen Rückens werden auf beiden Seiten von kleinen gelblichen Bändern und Flecken umgeben, und wie eingefasst. Chemnitz.
Wohnort: ?
Bemersung. Wir haben zu den Chemnitz’schen Figuren auch eine Copie der Reeve’schen Abbildung gegeben, um zu zeigen, wie die Zeichnung der Schalen wechseln, und ebenso die Farbe derselben. Chemnitz gibt in Fig. 9 der Taf. II auch eine Abbildung des Thieres.
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17. Chiton (Lophyrus) Stokesii Broderip. - Taf, 7. ie. 1.
Chiton Stockesii Proc. zool. soc. 1832. — —_ Reeve Conch. icon. fig. 4ab.
T. ovata, valvis terminalibus striis peculariter interruptis, undulatis, radiatis, caeteris areis centralibus longitudinaliter fortiter tenuiliratis, areis lateralibus fortiter elevato striatis, striis subdistantibus undulatis, oblique decussatim divergentibus; olivaceo-nigricante, maculis perpaucis pallidis utrinque umbones; ligamento fortiter granoso-coriaceo, viridi-olivaceo, nigro- marmorato.
Schalen eiförmig, die Endplatten mit radialen, welligen unterbrochenen Streifen, die Mittelplatten stark längsgestreift, die Seitenfelder sehr erhaben gestreift, Streifen wellig, ziemlich entfernt, schief kreuzweise divergirend; Farbe olivenschwärzlich mit wenigen hellen Flecken beiderseits der Mittellinie; Mantel stark, gekörnelt-lederartig, olivengrün, mit schwarzen Flecken.
var. 1. (Reeve Fig. 4b).
T. parya, ündique rufo varia. Broderip Proc. zool. soc. 1832.
Hab. St. Elena, Columbia occid.
18, Chiton (Lophyrus) olivaceus Poli. ad Rie2%
Chiton siculus Gray Spicil. zool. S. — — Poli T. utr. Sieil. I t. 3 fig. 21—22. — olivaceus Spengler Skri. of nat. p. 73 t. 6 fig. SABC. — squamosus Payreaudeau Moll. de Corse p. 86. — suleatus Risso Europ. merid. IV p. 86. — sieulus Costa Cat. Sist. p. 1. — Poli Desh. Exp. de Moree t. III p. 332. _ squamosus Jacobi Cat. Conch. regni Neap. p. 9. — _ Philippi Enum. moll. Sieil. I p. 106. — Poliin Desh. Lam. An. s. vert. 2 ed. t. 7 fig. 504, — squamosus Pot. et Mich. Gal. Douai t. 1 p. 535. DIE
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Chiton squamosus Costa Cat. Taranto p. 40. — siculus Philippi Enum. moll. Sieil. t. 2 fig. 82. — .squamosus Forbes Rep. Aeq. Invert. p. 135. — siculus Requien Coq. de Corse p. 37. — squamosus Petit Cat. in Journ. Conch. t. 3 p. 72. —_ siculus Jefireys Piedm. Coast. p. 26. —_ _ Capellini Catal. des oscabrions in Journ. Conch. t. 7 fig. 320. — _ Brusina Contr. Dalm. p. 408. " — squamosus Petit Cat. test. mar. p. 87. — siculus Jeftr. Brit. Conch. t. 8 fig. 199. _ — Arad. et Benoit. Conch. viv. mare della Sicilia p. 113. _ olivaceus Jefir. Some remarks on Moll. of the Medit. p. 113. — sulecatus Tiberi, Fam. Chiton in Bull. della Soc. mal. ital. t.3 fig. 145. — olivaceus Monterosato Enum. p. 17. _ —_ — Monogr. p. 5. — Polii Grang Moll. de Cette p. 21. — squamosus Dollfuss Cat. Palavus p. 3. — olivaceus Dautzenberg Coq. de Gabes p. 15 — squamosus Grang. Moll. de France p. 170 t. 12 fig. 16. — olivaceus Bucq. et Dautz. Moll. Rouss. p. 489 t. 61 fig. 4-6 t. 62 fig. 4. — siculus Reeve Conch. icon. fig. 5.
T. ovata, valvis terminalibus radiatim striatis, striis planatis basem versus gra- datim latioribus; valva postica superne umbonata, caeteris areis centralibus medio laevibus, utrinque fortiter, longitudinaliter liratis, areis lateralibus radiatim elevato-striatis, striis per paria divergentibus, pallide spadicea, arearum lateralium marginibus antieis albipunctatis; ligamento subtiliter granoso-coriaceo, spadiceo-rufo exiliter marmorato.
Schale: eiförmig, die Endplatten radial gestreift, die flachen Streifen werden gegen die Basis allmälig breiter; hinterste Platte oben gewirbelt, die mittleren Platten in der Mitte glatt, nach beiden Seiten stark längsgestreift, die Seitenfelder radial erhoben-gestreift; von hellbrauner Farbe, die Seitenfelder an den vorderen Rändern weiss punktirt. Mantel zart schuppig-lederartig, fein röthlich marmorirt.
Wohnort: Mittelmeer,
Bemerkung. Die Art ist jedenfalls mit Chiton Polii Philippi Enum. p. 106 identisch.
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19. Chiton (Lophyrus) granosus Frembly, Taf. 7. Fig. 3:
Chiton granosus Frembly Zool. journ. III p. 200 t. 17 fie. 1. _ — Reeve Conch. icon. fig. 27.
T. ovata, valvis crassiusculis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim granulatis, granulis solitariis subdistantibus interdum regularibus, areis centralibus tenuissime autem perspicue longitudinaliter granoso-liratis; atra, macula albida, rudi, oblonga utrinque umbones ornata; ligamento fortiter granoso-coriaceo, granis subadamantinis.
Gehäuse: eiförmig, Endschalen dick, die Seitenplatten radial granulirt, die Graneln einzeln, ziemlich entfernt stehend, zuweilen unregelmässig; die centralen Felder sehr zart oder undeutlich längsgestreift; von schwarzer Farbe, mit weissen länglichen Flecken beiderseits der Wirbel; Mantel stark granulirt-lederartig, Graneln fast stahlhart.
20. Chiton (Lophyrus) articulatus Sowerby. a 76 aa, 2
Chiton aticulatus Sow. Proc. zool. soc. 1832 p. 59. — — Reeve Uonch. icon. fig. 7.
T. suborbiculari-ovata, valvis omnibus laevibus aut minutissime et creberrime punctu- ratis; olivacea, medio virescente, nigro ad umbones et utringque maculata, arearum latera- lium marginibus postieis pallide olivaceo nigroque articulatis, ligamento squamato-coriaceo, olivaceo-virescente maculis grandibus saturatioribus marmorato.
Schalen: fast kreisförmig-eiförmig, alle Schalen glatt oder sehr fein und sehr dicht punktirt, olivenfarbig in der Mitte, grünlich mit schwarzen Flecken gegen die Wirbel auf beiden Seiten, die Seitenfelder an den hinteren Rändern hellolivenfarbig und schwarz articulirt; Mantel schuppig lederartig mit olivengrünen Flecken.
Wohnort: Bay v. Californien.
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21. Chiton (Lophyrus) Barnesii Gray. Taf. 7. Fig. 5. u. Taf. 34. Fig. 9.
Chiton Barnesii Gray Specil. zool. p. 3. — — Reeve Conch. icon. fig. 1.
T. subabbreviato-ovata, valvis angustis terminalibus radiatim granosis solitariis, sub- irregularibus, valvis caeteris areis centralibus ad umbones laevibus, deinde striis decussatis, quarum longitudinalibus fortioribus, areis lateralibus radiatim striatis, striis irregulariter et sub rude granosis, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus olivaceo-fuseis, umbo- nibus nigricantibus, macula luteo-albida utringue subdistanter notatis; ligamento latiusculo, fortiter granoso-coriaceo, viridi-olivaceo.
Schalen fast abgekürzt-eiförmig, mit schmalen radial gekörnelten Endplatten, Granen undeutlich und unregelmässig, die übrigen Platten gegen die Wirbel glatt, dann mit starken kreuzweise Längsstreifen, die Seitenfelder radial gestreift, Streifen unregelmässig, und fast rauh gekörnelt, die Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten olivenbraun, mit schwarzen weissgefleckten Wirbeln; Mantel breit, stark ge- körnelt-lederartig, von olivengrüner Farbe.
Vaterland: Coquimbo, Chili.
22. Chiton (Acanthochites) Garnoti Blainville. Taf. 8. Fig. 1—2.
Chiton Garnoti Blainville Diet. n. sc. t. 36 p. 552. — _ Quoy et Gaim. Astrol. p. 400 t. 73 fig. 9—14.
Ch. corpore ovali, crasso, planiusculo, viridi-fuscescente, subtus aurantiaco; valvis semi- eireularibus, intus viridibus, pallio tomentoso, fasciculis pilosis, duodeviginti ferente,
Sa forme est avalaire un peu allong6e, deprim&e quoique &paisse. — L& manteau en occupe une grande etendue, parceque les valves sont petites, onguiculdes ou arrondies en fer ä-cheval, peu bombees, sans car&ne, granuleuses sur les bords legerement striees en long au milieu, ayant leurs apophyses d’insertion presque aussi grandes que les disque ä& den- telure laterale & peine indiquee.
Malgr& le drap marin qui recouvrait la coquille, nous avons pu distinguer, qu’elle etait jJaunätre avec des taches brunes et un triangle brun an milieu de chaque osselet. Interieu- rement ils sont bruns, avec les apophyses d’un vert d’aigus& marine. — Le manteau et to- menteux verdätre, portant pres de la coquille 18 faisceaux de soies courtes divergentes et
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brunes. Il est d’un vert plus clair en dessous. Le pied, assez etroit, est orange et blanc sur les cotes. I, 3 er 10%
Patria: Africa merid.
23. Chiton (Acanthochites) fascicularis Linne. Taf. 8. Fig. 3.
Chiton fascicularis Philippi Enum. p. 108 t. 7 fig. 1. 2,
— _ Reeve Conch. icon. fig. 53.
—_ —_ Linne Syst. nat. 12 ed. p. 1106 (non Chemnitz).
— crinitis Sowerby (non Pennant).
— fascicularis Jeffreys Brit. Conch. t. 55 fig. 3.
—_ —_ Bucq. Dautz. Rouss. p. 502 t. 61 fig. 17—20.
— _ Gmelin Linn. syst. nat. ed. XIII p. 3202.
—_ _ Lamarck An. s. vert. VI p. 321.
— — Payraudeau Moll. de Corse.
—_ _ Desh. Lam. an. s. vert. 2 ed. VII p. 292.
_ —_ Philippi Enum. moll. Sieil. I p. 108.
_ _ Forbes Rep. Aeg. Inv. p. 135. Acanthocaetes vulgaris Leach Syn. Moll. gr. Brit. p. 229. Chiton fascicularis Petit Catal. Journ. Conch. III p. 71.
— —_ Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 13.
_ — Jefireys-Piedem. Coast p. 26.
—_ — Capellini Catal. des Oscabrions in Journ. Conch. VII p. 324.
—_ —_ Sowerby Illust. Ind. t. 10 fig. 5.
—_ — Fischer Gironde p. 67.
— — Jefireys Brit. Conch. t. III p. 211 t. 5 p. 197 t. 55 fig. 2.
—_ Caillaud Catal. p. 128.
—_ — Brusina Contrib. Dalm. p. 82.
= _ Weinkauff Conch. Mittelm. II p. 414.
—_ — Petit Cat. test. marin. p. 85.
—_ — Arad. et Ben. Conch. viv. mar. Sieil. p. 113.
_ _ Woodward Man. Conch. t. 2 fig. 30.
_ _ Duprey Catal. Chit Bull. mal. ital. III p. 136,
— _ Sars Moll. reg. aret. Norweg. p. 117.
_ — Monter. Enum. p. 18.
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Chiton fascicularis Fischer Brachiop. et Moll. p. 12.
_ _ Mont. Monogr. p. 20.
_ _ Grange Moll. de Cette p. 21.
— —_ Jeffreys Light Pocubine 1882 p. 11. Marion Faunes du Bass. med: p. 26. 44. 46. 50. 52. 56.
Dr oa _ Dollfuss Catal. p. 3. T. oblongo-ovata, valvis summitate laevibus, postice subrostratis, utringue creberrime
minute granulatis; cinereo-lutea, interdum strigis undulatis fuscis concentrice picta, summi- tate interdum nigra; ligamento setoso, spicularum cristis ornato.
Schale: länglich-eiförmig, mit auf dem Gipfel glatten, nach hinten fast geschnä- belten Schälchen, welche nach beiden Seiten fein granulirt, zuweilen mit welligen brau- nen Streifen concentrisch geziert sind, oberster Theil zuweilen von schwarzer Farbe; Mantel behaart, und mit Büscheln von stärkeren Haaren besetzt.
Vaterland: Mittelmeer.
24. Chiton (Acanthochites) granatus Reeve. Taf. 8. Fig. 4.
Chiton granatus Reeve Conch. icon. fig. 84. T. oblongo-ovata, valvis fortiter rugoso-granatis, praesertim ad latera, umbonibus laevi- bus vel erosis, sordide ceinerea, granis nigricantibus, summitate umbonali nigro-maculata; ligamento corneo, atro.
Schalen: länglich-eiföormig mit stark rauh-gekörnelten Platten, besonders nach den Seiten, Wirbel glatt, oder abgenagt; von schmutzig-grauer Farbe, Striemen schwarz, Wirbelspitze schwarzgefleckt; Mantel hornfarbig schwarz.
Vaterland: ?
25. Chiton (Acanthochites) tunicatus Wood. Taf. 8. Fig. 5.
Chiton tunicatus Wood General. Conchol. p. 11 t. 2 fig. 1. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 61. T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis medio lira plana latiuscula notatis, utrinque
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superficialiter concentrice et radiatim sulcatis et minutissime punctato-retieulatis; ligamento corneo, late expanso, valvarum latera obducto, undique nigra.
Schalen: länglich-eiförmig, nach vorne etwas zugesqitzt, die Platten haben in der Mitte einen breiten flachen Streifen, nach beiden Seiten sind sie concentrisch und radial gerippt und sehr fein punktirt-netzförmig; Mantel breit ausgedehnt, hornig von schwarzer Farbe.
Vaterland: Sitka, Neuarchangel.
26. Chiton (Acanthochites) spiculosus Reeve. Taf. 8. Fie. 6.
Chiton spiculosus Reeve Conch. icon. fig. 47. T. subelongato-ovata, valvis semilunaribus, undique rugosis; nigricante-fusca, ligamento corneo, spiculorum vitrearum cristis densis vivide olivaceis munito.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, mit halbmondförmigen rauhen Platten, von schwarzbrauner Farbe; Mantel hornig mit hervortretenden Haarbüscheln, von leb- hafter olivengelber Farbe.
Vaterland: Westindien.
2%. Chiton (Acanthochites) discrepans Brown. Taf. 8. Fig. 7.
Chiton discrepans Brown Ill. Conch. p. 65 t. 21 fig. 22. — fascicularis var. major Phil. Enum. moll. Sieil. I p. 108 t. 7 fig. 2. _ —_ — Desh. in Lam. An. s. vert. 2 ed. VIIp. 492. _ — — Potiez et Mich. Gal. de Duai I p. 537. _ _ var. Phil. Enum. II p. 8. — crinitus Thorpe Brit. mer. Conch. p. 251. — fascicularis Petit Cat. in Journ. Conch. II p. 71. — discrepans Forbes et Hanley Brit. moll. II p. 396 t. 58 fig. 4. — fascicularis Capellini Catal. des Oscabrions in Journ. Conch. VII p. 324. — discrepans Sowerby Illust. Ind. t. 10 fig. 7. — fascicularis Weinkauff Cat. in Journ. Conch. X p. 333. — discrepans Caillaud Cat. Loire inf. p. 128.
VI. 4. 9. II. 1903. 3
18
Chiton diserepans Jefireys Brit. Conch. III p. 314 V p. 198 t. 55 fig. 4. Acanthochites fascicularis Brusina Contrib. p. 82. Chiton discrepans Weinkauff Conch. Mittelm. II p. 413. — _ Petit Cat. test. marin. p. 85. — — Arad. et Ben. Conch. viv. mar. Sieil. p. 114. _ — Fischer Gironde 2 Suppl. Act. soc. Linn. Bordeaux XXIX p. 198. ’ Acanthochites discrepans Tiberi Fam. Chiton Bull. mal. ital. III p. 137. _ _ Monterosato Enum. p. 18.
> Chiton _ Fischer Brachiop. et Moll. p. 12. Acanthochites — Monterosato Monogr. p. 21. — _ Jeffreys Light. Procubine Exp. Proc. p. 667. Chiton _ Daniel Faune mal. de Brest. Journ. Conch. XXXI _ —_ Dautzenberg Coquilles de Gabe p. 15. Acanthochites _ Marion Faunes du Bass. medit, p. 56. 57.
_ — Nabre Moll. mar de Norveste de Portugal p. 24. — — Granger Moll. de France p. 169. Anisochiton — Bucq. et Dautz. Moll. Rouss. p. 505 t. 61 fig. 21—25 t. 62 fig. 7. Chiton discerepans Reeve Conch. icon. fig. 176. T. ovata, valvis summitate laevibus, suberenatis; ad latera granatis; granis grandibus planulatis; ligamento corneo, crinito, spieularum cristis munito.
Gehäuse: eiförmig, Platten auf den Wirbeln glatt, fast gekielt, nach der Seite gekörnelt, Körner gross, abgeplattet; Mantel hornig, behaart, mit vortretenden Warzen besetzt.
Vaterland : England.
28. Chiton cancellatus Leach. Taf. 8. Fig. 8.
Chiton cancellatus Sowerby Conch. Illust. fig. 104a.b. _ _ Reeve Conch. icon. p. 152. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque laevibus creberrime granu- latis, postica terminali conspicue umbonata, areis centralibus longitudinaliter minute sulcatis, suleis latera versus subprofundis; albicante; ligamento corneo arenaceo.
Schalen : länglich-eiförmig, Endplatten glatt, sehr vielfach granulirt, jene am
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hinteren Ende undeutlich gewirbelt, Mittelfelder der Platten fein längsgestreift, Streifen gegen die Seiten zu etwastiefer, von weisslicher Farbe; Mantel hornig, schmal. Vaterland: Küsten von Schottland.
29. Chiton (Acanthochites) Zelandicus Quoy et Gaim. Taf. 8. Fig. 9.
Chiton zelandicus Quoy et Gaim. Voy de l’Astrolobe III p. 400 t. 72 fie. 5—8. —_ — Reeve Conch. Icon. fig. 58. Chitonellus — Gray.
Acanthochites Hookeri Gray. T. subelongato-ovata, valvis medio laevibus, utringue creberrime granulatis; nigricante- fusea, linea conspieua lutea utringue summitatem umbonalem utrinque valvae; ligamento
corneo, late expanso, valvarum latera partim obducto, setis perpaucis brevibus, spicularum vitrearum cristis densissimis viridibus munito.
Schalen: etwas verlängert-eiförmig, Platten in der Mitte glatt, nach beiden Seiten sehr fein gekörnelt, von schwarzbrauner Farbe, neben der Wirbellinie beiderseits eine deutliche gelbe Linie; Mantel hornig, breit ausgedehnt, mit weniger kurzen Haaren besetzt und mit warzenartigen, sehr zarten grünen Haarbüscheln besetzt.
Vaterland: Neuseeland.
30. Chiton (Tonicia) Chilo@nsis Sowerby. Nas Ge I.
Chiton Chilo&nsis Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 58. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 14. T. oblongo-ovata, valvis elevatiusculis, laevibus aut concentrice striatis; umbonibus sub-
rostratis, lurido-viridi, medium versus pallidiore, fusco-nigricante, pone umbones tincta, liga- mento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, mit erhabenen, glatten oder concentrisch gestreiften Platten; Wirbel fast geschnäbelt, von blass grüner Farbe, gegen die Mitte heller, braun-schwarz; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Insel Chilöe.
3*F
20
31. Chiton (Tonicia) elegans Frembly. tar ©) ia, 2% 6
Chiton elegans Frembly Zool. Journ. III p. 203 t. 17 fig. 6. — _ Reeve Conch icon. fig. 19abc.
T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis medio laevibus, umbonibus subdepressis, deinde striis obliquis utrinque obscure decussatis, lateribus granulatis, granulis minutis regu- laribus, subdistantibus; lutescente, nigro, rufo viridique varie picta, interdum omnino luteo- rufescente aut castaneo-nigricante, ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, nach vorne etwas zugespitzt, die Platten in der Mitte glatt mit fast eingedrückten Wirbeln, dann nach beiden Seiten mit schiefen undeut- lich ausgeprägten Streifen, gegen die Seiten gekörnelt, Graneln klein, regelmässig, ziemlich entfernt stehend; mit gelblicher schwarzer, rother und grüner Farbe ver- schieden gezeichnet, zuweilen gelb-roth oder kastanienbraun-schwarz; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Valparaiso, Chili.
32. Chiton (Tonicia) lineatus Wood. Taf. 9. Fig. 3.
Chiton lineatus Wood Gen. Conch. p, 15 t. 7 fig. 4. 5. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 33. T. ovata, valvis undique laevibus, areis lateralibus vix elevatis, aureo-lutescente, ad latera lineis rufis albo-marginatis, longitudinaliter obliquis, subundulatis pulcherrime virgata, summitate umbonali macula rufa trigona hie illie picta; ligamento corneo, translucido.
Schalen: eiförmig, Platten nach allen Seiten glatt, mit kaum hervortretenden seitlichen Flächen, von gold-gelblicher Farbe, an den Seiten mit rothen, weissge- ränderten, schief-länglichen welligen Linien, auf der Wirbelspitze zuweilen einen rothen dreieckigen Flecken; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Sitka, Nord-Californien.
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33. Chiton (Tonicia) marmoreus Chemnitz. Taf. 2. Fig. 7-9.
Chiton marmoreus Chemn. Conch. Cab. VIII p. 282 t. 95 fig. 803. —_ _ Reeve Conch. Icon. fig. 64. _ —_ Knorr Vergnügen der Augen IV t. 17 fig. 3. 4.
T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim granulatis solitariis, subirregularibus, centralibus convexis, laevibus umbonibus subappressis; lutescente alba, maculis virescentibus oblongis laute picta; ligamento squamato-coriaceo, virescente alba, ma- eulis grandibus virescentibus tesselato.
Der marmorirte Chiton (die Grillenmuschel oder Elephantenlaus) ist völlig bis zum Glanze glatt; er wird auf seiner Oberfläche von weissen und schwärzlichen Strichen, Bändern und Adern so marmorirt, dass er einigen Arten wohlgeschliffener Marmorplatten völlig gleichet. Ich besitze von dieser Gattung viele merklich ver- schiedene Abänderungen. Bei einigen sieht man eine gestrecktere, bei andern eine schmälere und kürzere Form und Bauart. Einige haben eine höhere, andere dagegen eine flachere Wölbung, einige also einen mehr erhobenen, andere einen stumpferen Rücken. Einige werden auf der Höhe ihres Rückens von schwarzen grossen Flecken wie mit Bändern beleget und bezeichnet, andere haben daselbst viele weissliche und schwärzliche Adern. Einige tragen ein dunkles und schwärzliches Farbenkleid, bei anderen wechseln schwärzliche und weissliche, etwas schlangenförmig gezeichnete Adern, mit einander ab, wie solches die Abbildung Taf. 2 Fig. 7 deutlicher lehren wird. Ob etwa die grosse Verschiedenheit, welche bei dieser Gattung in der Bil- dung, Bauart, Wölbung und Farbenkleidern. wahrgenommen wird, von einer Ver- schiedenheit des Geschlechtes, des gehabten Standortes (wenn ein solcher Chiton über oder unter dem Wasser in einer grösseren oder geringeren Tiefe, auf der mittäg- lichen oder mitternächtlichen Seite mancher Felsen und Klippen seine Wohnstelle gehabt) oder von den genossenen schlechteren oder besseren Nahrungsmitteln, oder von der bei der Begattung geschehenen Vermischung mit anderen Gattungen der Chitonen herrühre, muss ich unentschieden lassen. — Darin kommen sie bei aller anderweitigen Verschiedenheit völlig überein. Sie werden allesammt von einem leder- artigen Saum, Rand und Wulst umgeben. Dieser sitzet voll der feinsten linsen- förmigen, runden, kleinen Steinen und Perlen gleichenden Schuppen, dabei weissliche, stahlgraue und schwärzliche Felder mit einander wechseln; auf beiden Seiten der
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Mittelschilder stehen dreiseitige Absätze und Abschnitte, welche weder gestreift noch punktirt, sondern glatt sind, und höchstens unten nahe beim Rande ein paar Quer- runzeln haben. Auf den inneren Rändern der Schilder zeigte sich die schönste dun- kelgrüne oder meergrüne Farbe. Auf dem von aussen artig marmorirten ersten und letzten Schilde siehet man an der inneren Seite manche Streifen, die von einem ge- meinschaftlichen Mittelpunkte auslaufen, und am Rande dieser äussersten Schilder und aller Mittelschilder viele Einschnitte und gekerbte Zähne, daran der lederartige Schalenwulst fest sitzt, und nun diese Schienen desto eher lenken und regieren kann. Das Fleisch der eingetrockneten Bewohner gleichet dem Tischlerleime. Der Körper desselben steht auf beiden Seiten voll der feisten Fransen, die dem lebendigen Be- wohner vermuthlich dazu dienen mögen, um sich an Steine und Felsen desto fester anhalten und verschliessen zu können. Aus dem Munde des Bewohners raget ein kleiner Saugrüssel, ein tubulus respiratorius hervor. (Chemnitz). Vaterland: Westindische Inseln.
34. Chiton (Tonicia) disjunctus Frembly. Taf. 9. Fig. 5.
Chiton disjunctus Frembly Sow. Zool. journ. III p. 203. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 21.
T. oblongo-ovata, valvis peculiariter disjunctis, laevibus aut concentrice striatis, termi- nalibus caeterarum areisque lateralibus granulosis, granulis perpaueis, sparsis aut radiatim. dispositis, chocolato-fusca, albido nigro-fammeo interdum solitarius ornata; granulis vivide sapphiro-coeruleis; ligamento corneo, translucida.
Schalen: länglich-eiförmig, besonders getrennt, glatt oder concentrisch gestreift, die Endplatten, wie die übrigen mit seitlichen Granülen besetzt, Granülen zerstreut oder radial angeordnet, von chocoladebrauner Farbe, mit weissen oder schwarzen Flecken einzeln besetzt; Granülen lebhaft hellblau; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Valparaiso.
35. Chiton (Tonicia) chilensis Sowerby. Taf. 9. Fig. 6.
Chiton chilensis Sow. in Reeve Conch. icon. fis. 17.
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T. oblongo-ovato, antice attenuata, valvis medio antice tenuisculcatis, utrinque striis concentricis et obliquis obsceure decussatis, umbonibus laevibus appressis; intense castanea, fere nigra, umbonibus lutescentibus, rufo exiliter pietis; ligamento corneo, laevi, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, nach vorne verschmälert, Platten in der Mitte nach vorne fein gestreift, nach beiden Seiten mit schiefen concentrischen undeutlichen Streifen, Wirbel glatt, von dunkel kastanienbrauner, fast schwarzer Farbe, Wirbel gelb- lich, fein roth gefärbt; Mantel hornig, glatt, durchscheinend.
Vaterland: Valparaiso, Chili.
36. Chiton (Tonicia) fastigiatus Gray, Taf. 10. Fig. 1.
Chiton fastigiatus Gray in Sow. Conch. illust. cat. Nr. 76. — _ Reeve Conch. icon. fig. 26abc.
T. oblongo-ovata, interdum medio subelevata, valvis laevibus, concentrice striatis, ter- winalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim puncturatis; fusca et albida, lineis con- centrieis suturatioribus varie picta, summitate umbonali interdum fusca; ligamente corneo translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, zuweilen in der Mitte etwas erhaben; Platten glatt, concentrisch gestreift; End- und Seitenplatten radial punktirt, von brauner und weisser Farbe mit concentrischen dunkleren Linien verschieden geziert. Wirbelspitze zu- weilen braun; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Magelhaensstrasse.
37. Chiton (Tonicia) graniferus Sowerby. Ta 10 E1022:
Chiton graniferus Sow. Proc. zool. soc. 1852 p. 104. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 86. T. ovata, convexiuscula, valvis terminalibus, caeterarum lateribus granatis, umbonibus subrostratis, laevibus, antice utrinque subtiliter sulcatis, rubente nigro maculata; ligamento corneo, translucido.
Schalen: eiförmig, etwas gewölbt, End- und Seitenplatten granulirt, Wirbel fast
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etwas geschnäbelt, glatt, vorne nach beiden Seiten fein gestreift, roth und schwarz gefleckt; Mantel hornig, durchscheinend. Vaterland: Conception, Chili.
38. Chiton (Tonicia) Grayi Sowerby. Taf. 10. Pig. 3.
Chiton Grayi Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 57. — — Reeve Conch. icon, fig. 105.
T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim granatis, granis solitariis distantibus centralibus obscure exilissime convergentibus, sulco conspicuo utrinque summitatem umbonalem utriusque valvae nisi ultimae et penultimae; lutescente rosea ad latera albivariegata; ligamento corneo, translucido.
Schalen: eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen radial granulirt, Graneln in der Mitte einzeln, entfernt, sehr wenig convergirend, mit einer deutlichen Rippe nach beiden Seiten von der Wirbelspitze, ausgenommen die vorletzte und letzte Platte; hellrosafarbig, nach der Seite weiss gefärbt; Mantel hornartig durchscheinend.
Vaterland: Insel St. Laurence, Bai of Callao Peru.
39. Chiton (Tonicia) lineolatus Frembly. Taf. 10. Fig. 4.
Chiton lineolatus Frembly Proc. Zool. Journ. III p. 204 t. 17 fig. 7. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 34abc.
T. oblongo-ovata, antice attenuata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus minutissime granulatis, centralibus laevibus, luteo-fulva; lineis undulatis rufo castaneis con- centrieis regulariter pieta; maculis rufo-castaneis pluribus aut minoribus; ligamento corneo, translueido.
Schalen: länglich-eiförmig, nach vorne verschmälert, Endplatten und Seitenfelder der übrigen sehr fein granulirt, in der Mitte glatt, von hellgelber Farbe mit roth- kastanienbraunen welligen Streifen regelmässig gezeichnet und mit zahlreichen, aber kleineren Flecken derselben Farbe; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Valparaiso, Chili.
25
40. Chiton scarabaeus Reeve. Taf. 10. Fig. 5.
Chiton scarabaeus Reeve Conch. Icon. fig. 66. T. oblongo-ovata, valvis laevibus aut obscure concentrice striatis, sub lente minutissime et creberrime puncturatis; fusco-nigra; ligamento squamato-coriaceo, virescente albo, maculis nigris subdistantibus conspieue tessellato.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten glatt oder concentrisch fein gestreift, micros- eopisch sehr fein und sehr dicht punktirt, von braunschwarzer Farbe; Mantel leder- artig-schuppig, von grünlich-weisser Farbe mit ziemlich entfernt stehenden schwarzen Flecken besetzt.
Vaterland: ?
41. Chiton (Tonicia) clathratus Reeve, la, 0, alen (D%
Chiton elathratus Reeve Conch. icon. fig. 113. T. ovata, elevatiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim rugoso-granatis, centralibus peculiariter crebri-clathratis; nigricante viridi, ligamento sub- | ter granoso-coriaceo, obscure tessellato.
Schalen: eiförmig, erhaben, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial rauh granulirt; Mittelfelder besonders dicht gegittert, von schwarz-grüner Farbe; Mantel zart gekörnelt lederig, mit dunkeln Flecken besetzt.
Vaterland: ?
42. Chiton (Tonicia) Carpenteri Angas. Taf. 10. Fig. 7.
Tonicia Carpenteri Angas Proc. 1867 p. 116 t. 13 fig. 30. — = — — pp 223. T. ovata, elevatiuscula, carinata, albida, maculis obscure olivaceis ornata; valvis lineis undulatis concentrice ornatis. — Ligamento brnueo.
Schalen: eiförmig, erhoben, in der Mitte fast gekielt, von weisslicher Farbe; VI. A, 10. ILL. 1903. 4
26
die Platten mit dunkel olivengrünen Punkten besetzt, die erhobene Mitte der Platten glatt, die Seitenfelder fein concentrisch, wellig gestreift; Mantel von brauner Farbe. Vaterland: ?
43. Chiton (Tonicia) pictus Reeve. Taf. 10. Fig. 8.
Chiton pictus Reeve Conch icon. fig. 79. T. ovata, valvis, postica terminali truncata, rugis brevibus acute undulatis, interstitiis puncturatis, ornatis, arearum lateralium margine antico carinato; roseo-albida; maculis viridibus eoccineisque laute pieta; ligamento corneo, translucido.
Schalen: eiförmig, Platten, von denen die letzte abgestutzt ist, mit kurzen, scharf welligen Streifen; Zwischenräume punktirt, der vordere Rand der Seitenfelder ge- kielt, von rosenroth-weisslichen Farbe, mit grünen und rothen Flecken reichlich be- setzt; Mantel hornig, durchscheimend.
Vaterland: Raines Island, Torres Straits; Cap Ince.
44, Chiton atratus Sowerby. Taf. 10. Eie. 9.
Chiton atratus Sow. Magaz nat. hist. 1840. _ — — : Conch. illust. fig. 57. 58. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 103. T. oblongo-ovata, valvis laevibus terminalibus; postica truncata, caeterarum areisque lateralibus granulis perpaueis obscure radiatis, fusca, lineis lutescentibus radiata, macula trigona atrata per summitatem umbonalem utriusque valvae; ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten glatt, nach hinten abgestutzt, die übrigen mit Seitenfeldern, welche mit sehr wenigen undeutlich radialen Streifen besetzt sind; von brauner Farbe mit gelben Linien radial geziert, auf der Spitze des Wirbels ein schwarzer dreieckiger Fleck. Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: ?
180) |
45. Chiton (Lepidopleurus) peclinatus Sowerby. Taf. 11. Fig. 1.
Chiton pectinatus Sow. Conch. illustr. Cat. Nr. 8 fig. 146. —_ — Reeve Conch. icon t. 26 fig. 133. T. subelongata, valva extrema fortiter umbonata et retusa, areis lateralibus elevatis, rude suleatis centralibus conspicue creberrime liratis, liris umbones versus peculiariter con-
vergentibus, viridi fusco rufoque variegata, arearum lateralium marginibus anticis nigro articulatis.
Schalen: ziemlich verlängert, äusserste Platte stark gewirbelt und abgestumpft; Seitenfelder etwas erhoben, rauh gerippt, in der Mitte deutlich, sehr dicht gestreift, Streifen gegen die Wirbel geneigt, mit grünlich-brauner und rother Farbe marmo- rirt; Seitenfelder gegen die vorderen Ränder mit schwarzen Flecken.
Vaterland: ?
46. Chiton (Lepidopleurus) pallidulus Reeve. Taf. 11. Eig. 2
Chiton pallidulus Reeve Conch. Icon. fig. 131.
T. elongata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice undulato- rugatis, centralibus minute asperis; undique albida; ligamento corneo, arenaceo, albido.
Schalen: verlängert, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten concen-
trisch wellig gerippt, Mittelfelder fein rauh, überall von weisslicher Farbe; Mantel hornig, von weisslicher Farbe. Vaterland: ?
47. Chiton (Lepidopleurus) pallidus Reeve. Tanz RiegD: Chiton pallidus Reeve Conch. icon. fig. 92. T. oblongo-ovata valvis undique laevibus; sordide alba; ligamento corneo, arenaceo, fusco. Schalen: länglich-eiförmig, Platten überall glatt, von schmutzig-weisser Farbe; Mantel hornig, körnelig, von brauner Farbe. Vaterland; ?
4*
28
48. Chiton (Lepidopleurus) catillus Recve. Taf. 11. Fig. 4.
Chiton catillus Reeve Conch. icon. fig. 159. T. ovata, antice attenuata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concen- trice liratis, granulis minutis radiatis, centralibus subtilissime sulcatis et cancellatis; albida, ligamento corneo, arenaceo.
Schalen: eiförmig, vorne verschmälert, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch gestreift und mit feinen Graneln radial besetzt; in der Mitte sehr fein gitterförmig, von weisslicher Farbe; Mantel hornig, körnig.
Vaterland: ?
49. Chiton (Lepidopleurus) inquinatus Reeve. Taf. 11. Fie. 5.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice sub- obscure costatis, tenue radiatim sulcatis, areis centralibus longitudinaliter tenuiliratis; liga- mento corneo, arenaceo, albida, macula fuscescente per summitatem umbonalem utriusque valvae tincta.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten un- deutlich concentrisch gerippt; fein radial gestreift, Mittelfelder schwach längsgestreift ; Mantel hornig, von weisslicher Farbe, die Schale weisslich mit braunen Flecken über die Mitte jeder Platte geziert.
Vaterland: Van Diemensland.
50, Chiton (Lepidopleurus) striolatus Gray. Taf. 11. Fig. 6. |
Chiton striolatus Gray Spec. Zool. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 144. T. oblongo-ovata, valvis medio laevibus aut sub lente minutissime reticulatis, latera versus concentrice undulato-striatis; viridescente aut rosea; ligamento squamato-coriaceo, squamis parvis sub lente minutissime striolatis.
29
Schalen: länglich-eiförmig, Platten in der Mitte glatt oder unter dem Microscop sehr fein netzförmig, gegen die Seiten wellig gestreift, von grüner oder rosarother Farbe; Mantel schuppig-lederartig, Schuppen klein, unter dem Microscop sehr fein gestrichelt.
Vaterland: Rio de Janeiro.
51. Chiton (Lepidopleurus) textilis Gray. a, Il, 1 Te
Chiton textilis Gray Spicil. Zool. p. 5 t. 6 fig. 20. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 91.
T. oblongo-ovata planiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim liratis, liris planatis, suleis concentrieis perpaueis decussatis, areis centralibus minutissime et pulcherrime, cellulosis cellulis subprofunde excavatis; sordide alba; ligamento minute squamoso- coriaceo, quoque sordide albo.
Schalen: länglich-eiförmig, flach, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Streifen flach, mit sehr wenigen concentrischen Rippen ge- gittert, Mittelfelder sehr fein und sehr schön in ziemlicher Tiefe ausgehöhlt; Farbe schmutzig-weiss; Mantel fein schuppig lederartig.
Vaterland: Cap der guten Hoffuung.
52, Chiton (Lepidopleurus) catenulatus Sowerby. Taf. 11. Fig. 8.
Chiton catenulatus Sowerby Proc. zool. soc. 1832. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 130. T. subelongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus striis concen- trice rugulatis, centralibus creberrime minute liratis; virescente flava; ligamento corneo.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig ; Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten mit feinen concentrischen erhabenen Streifen, die Mittelfelder sehr dicht und fein gestreift, von grünlich-gelber Farbe; Mantel hornartig.
Vaterland: Inner Lobos Island. Peru.
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53. Chiton (Lepidopleurus) ustulatus Reeve. Taf. 11. Fig. 9.
Chiton ustulatus Reeve Conch. icon. fig. 162. T. elongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim liratis, liris corrugatis, hie illie granatis et bifurcatis, centralibus minutissime retieulatis; ustulato- fusca; ligamento granoso-coriaceo.
Schalen: verlängert-eiförmig. Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Streifen runzelig, zuweilen gekörnelt und sich theilend ; Mittelfelder sehr fein netzartig, von schwarzer Farbe; Mantel körnelig-lederartig.
Vaterland: Australien.
54. Chiton (Lepidopleurus) Magdalenensis Hinds. Taf. 12. Fig. 1.
Chiton Magdalenensis Hinds Moll. voy. Sulphur p. 54 t. 19. — — Reeve Conch. icon. fig. 20ab.
T. elongato-ovata, valva terminali postica latiuscula, umbonata, marginem versus pecu- liariter compressa, antica attenuata, declivi ambabus rude radiatim striatis, valvis caeteris areis lateralibus peculiariter pinnaeformibus, rude striatis, centralibus striis rudibus subdistan- tibus longitudinaliter undulatis, vitriolo-virescente, umbonibus roseis, ligamento corneo, rugoso- arenaceo.
Schalen: verlängert-eiförmig, hintere Endplatte breit, gewirbelt, gegen den Rand eigenartig zusammengedrückt; vorderste Platte verschmälert, abschüssig, an den Rän- dern rauh gestreift; die Seitenfelder der übrigen Platten ahmen den Formen einer Pinna nach und sind rauh gestreift; die Mittelfelder mit rauhen, ziemlich entfernt stehenden, längs gewellten Streifen geziert; Farbe dunkelgrün, mit rosarothen Wirbel- streifen; Mantel hornig, rauh körnelige.
Vaterland: Californien, Bay of Magdalena.
55. Chiton (Lepidopleurus) divergens RBeeve. Taf. 12. Fig. 2.
Chiton divergens Reeve Conch. icon. fig. 44.
T. oblongo-ovata, valvis convexis, terminalibus rude radiatim striatis, caeterarum areis lateralibus quoque radiatim striatis, striis fortibus, undulatis, bifurcatim divergentibus, areis centralibus minutissime rugatis, rugis latera versus fortioribus; albida, viridi ad latere con- einne variegata; ligamento corneo, subtilissime granuloso-coriaceo.
Schalen : länglich-eiförmig, Endplatten gewölbt, rauh radial gestreift, die Seiten- felder der übrigen gleichfalls radial gestreift, Streifen stärker, wellig, getheilt diver- girend, Mittelfelder sehr fein gestreift, Streifen nach den Seiten stärker, von weiss- licher Farbe, nach den Seiten mit verschiedenen Flecken ; Mantel hornig, sehr fein sekörnelt-lederartig.
Vaterland: Neuholland.
56. Chiton (Lepidopleurus) contractus Reeve. Taf. 12. Fig. 3.
Chiton contractus Reeve Conch. icon. fig. 78.
T. oblonga, ad extremitates praecipue antica, peculiariter contracta, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice granulatis, granulis solitariis, centralibus minutis- sime et creberrime liratis, liris latera versus arcuatis censpicius, medium versus tenuioribus et oblique decussatim striatis, spadiceo-alba, fusco medio flammata; ligamento granoso- coriaceo, fusco.
Schalen: länglich, nach den Extremitäten vorzugsweise nach vornen zusammen- gezogen, die Endplatten, sowie die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch granulirt, die Graneln der Mitte vereinzelt, sehr fein und sehr dicht gestreift, Streifen gegen die Seite zu dünner und schief gekreuzt; Farbe hellbraun mit braunen Flecken in der Mitte; Mantel gekörnelt, lederartig braun.
Vaterland: New-Zealand.
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57. Chiton (Lepidopleurus) metallicus Reeve.
1a 12, 1
Chiton metallicus Reeve Conch. icon. fig. 164. T. obloneo-ovata valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim liratis, liris granatis postice bifurcatis, centralibus medio laevibus latera versus longitudinaliter erebriliratis; olivacea nigricante; ligamento granoso-coriaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Streifen knötelig, nach hinten zweitheilig, Mittelfelder glatt, gegen die Seiten längs-dichtgestreift, von olivenschwärzlicher Farbe; Mantel körnig-lederartig.
Vaterland: Australien.
58. Chiton (Lepidopleurus) marginatus Pennani.
Taf. 12. Fig. 5 und Taf. 19 Fig. 5. 7.
Chiton marginatus Jeffreys Brit. Conch. V t. 56 fig. 5.
— Pennant Brit. Zool. t. IV p. 71 t. 36 fie. 2. _ Gmel Syst. met. ed. XIII p. 5206. —_ Maton et Rakett Desc. Cat. brit. test. in Trans. Linn. soc. VIII p. 21 t. 1 fig. 2. variegatus Philippi En. moll. Sieil. I p. 107 II p. 83 t. 19 fig. 13. marginatus Lamarck An. s. vert. VI p. 321. — Maisillivray Moll. Anim. of Schottl. p. 67. — Petit Cat. in Journ. Conch. III p. 72. fuscatus Macgillivray Moll. Anim. of Schottl. p. 67. variegatus Requien Coq. de Corse p. 37. — Leach Synopsis Moll. Great. Brit. p. 232.
Lepidopleurus carinatus Leach Synopsis Moll. Great. Brit. p. 228. Chiton cinereus Forbes et Hanl. Brit. moll. II p. 402 t. 58 fie. 1.
_ Hanley Ipsa Linn. Conch. p. 17. variegatus Jefireys Piedn. Coast. p. 20. u Weinkauff Cooch. Mittelm. II p. 412. marginatus Petit Cat. test. man. p. 86. variegatus Issel Chiton del mare de Genoya in Bull. mal. italj. III Dee marginatus Tiberi, Fam. Chiton in Bull. mal. ital. p. 139.
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Chiton marginatus Monterosato Enum. p. 17. _ _ Stossich Faun. del mare Adriat. p. 132. — _ Granger Moll. de France p. 169. _ _ Bucq. et Dautz. Moll. Rouss. p. 197 t. 61 fig. 31—16 u. t. 62 fie. 3. — _ Reeve Conch. icon. fig. 182—183. T. ovata, laeviuscula, sub lente undique minutissime reticulata, areis lateralibus vix distinetis, valvarum marginibus postieis obsolete minute denticulatis; albido, nigro aut viridi promiscue variegata; ligamento arenaceo, tessellato.
Schalen: eiförmig, glatt, unter dem Microscop überall sehr fein gegittert, Seiten- felder kaum unterscheidbar; letzte Platte am Rande fein gezähnelt, von weisser Farbe, mit schwarzen und grünen Flecken; Mantel körnig mit viereckigen Feldern besetzt.
Vaterland: England.
59. Chiton (Lepidopleurus) proteus Reeve. Taf. 12. Fig. 6.
Chiton proteus Reeve Conch. icon. fig. 111.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim liratis, liris subnodulosis hie illie bifurcatis, postieis numerosis brevibus postice divergentibus, areis centralibus minute reticulatis, ad latera elevato-striatis; olivaceo-viridi aurantio-coccineoque variegata; ligamento squamato-coriaceo, tessellato.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Streifen fast knötchenförmig, hie und da zweigetheilt, jene der hin- teren Platte zahlreicher, kürzer, nach hinten divergirend; die Mittelfelder fein netz- förmig, nach den Seiten erhaben gestreift, olivenfarbig-grün, gelb oder roth ge- fleckt; Mantel schuppig-lederartig, in viereckige Felder getheilt.
Vaterland: Neucastle, Australien.
60. Chiton (Lepidopleurus) Janeirensis Gray, Tara ao us Rat13.2 Rio):
Chiton Janeirensis Reeve Conch. icon. fig. 116 (non 80). VI. 4. 20. TIL. 1903. 5
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Chiton Janeirensis Gray Spec. Zool. p. 6 fig. 8. — Elenensis Sowerby. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus fortiter granato-costatis, areis lateralibus elevatis, bi-tricostatis, centralibus tenuiter granulato-liratis, interstitiis excavatis; sordide alba aut fuscescente; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig; Endplatten stark körnelig gestreift; Seitenfelder er- hoben, 2—3 gerippt, Mittelfelder schwach körnelig gestreift; Zwischenräume ausge- höhlt; Farbe schmutzig-weiss und bräunlich; Mantel hornig.
Vaterland: Rio Janeiro, St. Elena, Westcolumbien.
61. Chiton (Lepidopleurus) limaciformis Sowerby, Taf. 12. Fie. 8. Chiton limaciformis Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 26. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 42a.b. T. elongato-ovata, valvis convexis terminalibus peculiariter concentrice granulatis, caeteris undique tenuissime longitudinaliter suleatis, viridi alboque multifariam variegata; ligamento torneo, arenaceo.
Schalen: verlängert-eiförmig, Endplatten gewölbt, eigenthümlich concentrisch granulirt, die übrigen nach allen Seiten sehr fein längsgerippt, von grüner oder weisser Farbe mit dunkleren Flecken; Mantel hornartig, körnelig.
Vaterland: Inner Lobos Island, Peru und Quacamayo in Centralamerika.
62. Chiton (Lepidopleurus) longicymba Quoy et Gaim. Taf. 13. Fig. 1. 2. 3.4.5. 6 u. 8 u. Taf. 15 Fig. 1 u. Taf. 19 Fig. 10.
Chiton longicymba Quoy et Gaim. p. 390 t. 75 fig. 1—6. —_ —_ Blainville Dist. de sc. nat. t. 36 fig. 42. — — Reeve Conch. icon. fig. 163a.b.c. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus tenuiter liratis, subgranatis, irregulariter radiatim divergentibus, areis centralibus minute reticulatis; colore varia; ligamento corneo, arenaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten, sowie die Seitenfelder der übrigen fein
gestreift, fast gekörnelt, unregelmässig radial divergirend; Mittelfelder netzförmig, Farbe verschieden ; Mantel hornartig, körnelig. |
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Vaterland: Neuseeland.
Bemerkung: Die Art wechselt sehr in Farbe, Zeichnung und selbst in der Form. Ich habe desshalb bei dieser Species mehrere Abbildungen beigegeben, um zu zeigen, wie weit die Abweichungen gehen können.
Quoy et Gaimard voy. Astrolobe führt folgende Varietäten auf:
vareA(t. 1ortior 3). T. verdätre, avec des lignes longitudinales bien separdes d’un vert-bleuätre ou ce sont des taches de celle couleur avec le bord de grisätre.
var. B. Tout noir avec la ligne dorsale et le limbe enfum£.
var. C. (t. 13 fie. 2).
D’un roux clair tirant sur le ferrugineux; avec des stries longitudinales de celle der- niers couleur. Le manteau est noir.
var. D. (t. 13 fig. 4). Rougatre uniforme, avec le limbe noiratre.
var. E. Toute blanche.
63. Chiton (Lepidopleurus) pertusus Reeve. Tars13S a Riog.
Chiton pertusus Reeve Conch icon. fig. 88.
T. oblongo-ovata, valvis medio elevatis, undique creberrime sulcatis, liris arearum cen- tralium tenuibus, umbones versus convergentibus, suleis interstitialibus pertusis, valvarum margine postico serrato; rubida, punctis paucis minutis albis asper-a; ligamento corneo, setis brevibus perpaucis obsito.
Schalen: länglich-eiförmig, in der Mitte mit erhobenen Platten, die überall sehr fein gestreift sind; Mittelfelder mit dünneren Streifen, welche gegen die Wirbel sich zusammenneigen, zwischenliegende Rippen durchbohrt, gegen den Hinterrand ge- schlossen, von röthlicher Farbe, mit wenigen weissen Punkten besetzt; Mantel hornig, mit kurzen spärlichen Haaren besetzt.
Vaterland: Simonsbay am Cap der guten Hoffnung. K 5
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64. Chiton (Lepidopleurus) Adamsii Carpenter.
Chiton dispar C. B. Adams no. 373. — Adamsii Carpenter Proc. 1865 p. 274. Lophyrus Adamsii Carp. Proc. zool. soc. 1863 p. 24.
T. Lepidopl. dispari simili, pallide rufo-fusca, colore intensive irregulariter strigata seu maculata, saepius maculis albidis regione diagonali ornata; jugo vix acuto, acies centralibus et valvis terminalibus conspicue granulosis; areis lateralibus irregulariter verrucosis, verrucis plerumque lobatis, mucrone antico vix conspicuo, intus valvis centralibus 8-10 fissis, sub- grandis, parvis dentibus acutis; suturis medianis postice rectis, antice laminas haud attin- gentibus; sinu planato, latissimo; limbo pallii imbricatim squamoso.
Lg. 6, lat. 3 poll.
Patria: Panama.
65. Chiton (Lepidopleurus) Sowerbyanius Reeve. Taf. 13. Fig. 9.
Chiton Janeirensis Reeve Conch. icon. fig. 80. T. oblongo-ovata, valvis areis lateralibus conspicue granoso-liratis, liris arearum cen- tralium valde tenuioribus, sordide luteo-fusca, macula trigona albicante per summitatem um- bonalem utrinque valvae; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig, die Seitenfelder der Platten deutlich körnelig gestreift, die Streifen der Mittelfelder sehr viel dünner, von gelbbrauner Farbe, mit drei- eckigen, weissen Flecken auf der Wirbelspitze; Mantel hornartig.
Vaterland: Rio ‚Janeiro.
66. Chiton (Lepidopleurus) carinulatus Reeve. Taf. 14. Fie. 1.
Chiton carinulatus Reeve Conch. icon. fig. 158.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice et radiatim subobscure liratis; granulis obtusis corrugato-ordinatis ereberrime exculptis; areis centralibus quoque granulatis, medio laevibus, summitate peeuliariter carinatis; rubicunda; ligamento subtiliter squamato-coriaceo.
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Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten sowie die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch und radial, ziemlich undeutlich gestreift, Streifen mit stumpfen runzeligen sehr dicht stehenden Graneln besetzt sind; Mittelfelder mehr granulirt, in der Mitte glatt, Wirbelspitze eigenthümlich gekielt, von hochrother Farbe; Mantel fein schuppig lederartig.
Vaterland: Van Diemensland.
67. Chiton (Lepidopleurus) segmentatus Reeve. Taf. 14. Fig. 4.
- Chiton segmentatu s Reeve Conch. icon. fig. 155.
T. suboblonga-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus nodis grandibus solitariis radiatim ordinatis, pulcherrime caelatis; areis centralibus longitudinaliter tenuiliratis, liris angustis, subgranulatis, interstitiis excavatis; ligamento corneo, granoso-coriaceo; albi- cante lateribus rufescentibus, macula alba, fusco marginata per summitatem utriusque valvae.
Schalen : verlängert-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen mit einer Reihe radial angeordneter, grosser einzelner Knötchen schön besetzt, Mittel- felder fein längsgestreift, Streifen schmal, fast granulirt, Zwischenräume ausgehöhlt ; Mantel hornartig, schuppiglederartig; Farbe weisslich, an den Seiten roth; mit weissen braungesäumten Flecken auf der Spitze jeder Platte.
Vaterland: ?
68, Chiton (Lepidopleurus) castus Reeve. Taf. 14. Fig. 5.
Chiton eastus Reeve Conch. Icon. fig. 145. T. oblongo-ovata, undique conspicue granulatis; granulis solitariis; aerarum centralium seriatim longitudinaliter ordinatis, lateralium promiscuis, subrosacea et lutescente; ligamento corneo, setigero.
Schalen: länglich-eiförmig, überall deutlich granulirt, Graneln einzeln, Mittel- felder längsgestreift, an den Seitenfeldern gemischt, ziemlich rosafarben und gelblich ; Mantel hornig, Borsten tragend.
Vaterland: ?
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69. Chiton (Lepidopleurus) pulcherrimus Sowerby. Taf. 14. Fig. 6.
Chiton pulcherrimus Sowerby Proc. zool. soc. 1841 p. 103. _ Reeve Conch. icon, fig. 132.
T. oblongo-ovata, medio angulatim elevato, valvis terminalibus conspicue tricostatis, costis nodulosis caeterarum areis lateralibus tricostatis, costis quoque nodulosis, areis cen- tralibus subprofunde sulcatis, suleis clathratis, valva postica terminali umbonata; viridi-faves- cente, rubido tincta; ligamento granato-coriaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, in der Mitte fast winkelig erhoben, Endplatten deut- lich dreirippig, Rippchen knötelig, die übrigen Seitenfelder dreirippig, Rippen eben- falls knötelig, Mittelfelder ziemlich tief gefurcht, Furchen gegittert; hinterste Platte gewirbelt; von grüngelblicher Farbe, roth gefleckt; Mantel körnelig- ee
Vaterland: Ins. Bohol der Philippinen.
70, Chiton (Lepidopleurus) sculptus Sowerby. Taf. 14. Fig. 7.
Chiton sculptus Sowerby Illust. Cat. Nr. 44 fig. 66. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 177. T. oblonga, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus rugis granosis amplis postice divergentibus conspicue sculptis, areis centralibus striis acute undulatis, minute reti- eulatis; ligamento minutissime squamato-coriaceo.
Schalen: länglich; Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten und grossen granulirten deutlichen Runzeln, welche nach hinten divergiren, Mittelfelder scharf, wellig, wenig netzförmig; Mantel sehr fein schwammig-lederartig.
Vaterland: ?
71. Chiton (Lepidopleurus) Milleri Gray. Taf. 14. Fig. 2. 3 u. Taf. 32 Fig. 8 u. 11.
Chiton Milleri Gray Spec. Zool. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 156a.b. T. ovata, laevigata, areis centralibus, sub lente minutissime retieulatis, lateribus tenu-
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issime striatis; olivacea vel interdum alba, nigro maculata aut punctata; ligamento granoso- coriaceo, nigro luteoque tessellato.
Schalen: eiförmig-glatt, Mittelfelder unter dem Microscope sehr fein netzförmig, Seitenfelder sehr fein gestreift; olivenfarbig oder zuweilen weiss, mit schwarzen Flecken oder Punkten; Mantel granulirt lederartig, schwarz und gelb gefleckt.
Vaterland: Ostsee.
72, Chiton (Lepidopleurus) mediterraneus Gray. Taf. 14. Fig. 8.
Chiton mediterraneus Gray. — _ Reeve Conch. icon. fig. 157. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice indu- lato-scabris, centralibus longitudinaliter sulcatis; albicante, ligamento granoso-coriaceo, fuscescente.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch rauh-wellig, Mittelfelder längs gerippt; von weisslicher Farbe; Mantel körnig-lederartig, von brauner Farbe.
Vaterland: Mittelmeer.
73. Chiton (Lepidopleurus) cajetanus Poli, Taf. 14. Fig. 9.
Chiton cajetanus Poli Test. utr. Sicil. p. 4 fig. 1.
— — Reeve Conch. icon. fig. 171. Lepidopleurus cajetanus Risso Europ. merid. IV p. 267. Chiton — Costa Cat. sist. p. 1. 3.
— caietanus Scacchi Cat. Conch. Regn. Neapel p. 9.
— cajetanus Philippi Enum. moll. Sicil. I p. 100.
— — Desh. in Lam. an. s. vert. 2 ed. VII p. 49.
_ — Philippi Enum. moll. Sieil. II p. 83.
_ —_ Forbes Rep. Aeg. Inv. p. 135.
—_ —_ Petit Catal. Journ. Conch. III p. 72.
_ — Jeffreys-Piedem. Coast p. 26.
—_ — Capellini Catal. des Oscabrions Journ. Conch. VII p. 323.
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Chiton cajetanus Caillaud Catal. Loire inf. p. 127. —_ _ Brusina Contrib. p. 82. — _ Weinkauff Conch. Mittelm. II p. 412. - — Petit Cat. test. marin. p. 87. — — Appelius Conch. del mare Tirr. in Bull. mac. mal. ital. II p. 204. _ — Arad. et Ben. Conch. viv. mar. della Sieil. p. 114. Lepidopleurus cajetanus Tiberi Fam. Chit. Bull. mal. ital. III p. 42. Chiton _ Fischer Brachiop. e. Moll. p. 12. _ — Monter. Enum. p. 17. _ —_ — Monogr. p. 18. — caietanus Jeff. Lightning Proc. Exp. Proc. Zool. p. 667. _ — Daniel Faune mal. Bret. Journ. Conch. XXVI p. 331. _ _ Granger Moll. de France p. 169. Holochiton — Bucq. Dautz. Moll. Rouss. p. 500 t. 61 fig. 1-3 t.62fig. 5. T. subelongato-ovata; valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice costatis, grossis, areis centralibus longitudinaliter striatis; opaco-alba; ligamento-corneo.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch gerippt, Rippen stark, Mittelfelder längs gestreift, von schmutzig- weisser Farbe; Mantel hornartig.
Vaterland: Mittelmeer.
74. Chiton (Lepidopleurus) luzonicus Sowerby. Taf. 15. Fig. 2.
Chiton luzonicus Sowerby Proc. zool. soc. 1841. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 167. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim granulato-liratis, centralibus longitudinaliter liratis, liris subdistantibus; albida, viridi longitudinaliter lammata; ligamento corneo.
Schalen: eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial körnelig gestreift, die Mittelfelder längs gestreift, Streifen ziemlich entfernt, von weisser Farbe mit grünen länglichen Flecken; Mantel hornartig.
Vaterland: Ins. Luzon der Philippinen.
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75. Chiton (Lepidopleurus) reticulatus Reeve. Taf. 15. Fig. 3.
Chiton textilis var. Sow. Conch. illust. fig. 61. — reticulatus Reeve Conch. icon. fig. 83. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim liratis, centralibus rude et creberrime reticulatis; sordide fusca; ligamento corneo, rugoso.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial gestreift, Mittelfelder rauh und dicht netzförmig, von schmutzig-brauner Farbe; Mantel hornartig, rauh.
Vaterland: Westindien.
76. Chiton (Lepidopleurus) decussatus Reeve. Taf. 15. Fig. 4.
Chiton decussatus Reeve Conch. icon. fig. 107.
T. oblongo-ovata, postice subattenuata, valvis terminalibus caeterarum areisque latera- libus granatis, granis subobtusis numerosis irregularibus, interstitiis scabris; areis centralibus striis subcorrugatis creberrime decussatis; pallide luteo-virescente, fusco per summitatem flammata.
Schalen: länglich-eiförmig, nach hinten etwas verschmälert; Endplatten und Seitenfelder der übrigen granulirt, Graneln ziemlich stumpf, zahlreich, unregelmässig, Z/wischenräume rauh, Mittelfelder mit kreuzweise runzeligen feinen Streifen; von
hellgelbgrüner Farbe, in der Mitte braun gefleckt. ; Vaterland : Australien.
77. Chiton (Lepidopleurus) crispus Reeve. an 15, 1er Di
Chiton erispus Reeve Conch. icon. fig. 120.
T. subelongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus subtiliter de- cussatim granulato-crispis, centralibus laevibus aut sub lente minutissime reticulatis; olivaceo- viridi, saturatione multipunctata; ligamento minute granuloso-coriaceo obscure tessellato.
V1. 4. 25. III. 1903. 6
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Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig; Endplatten sowie Seitenfelder der übrigen Platten fein kreuzweise mit rauhen Graneln besetzt; Mittelfelder glatt oder unter dem Microscop sehr fein netzförmig, von olivengrüner Farbe mit vielen Punkten ge- ziert; Mantel fein gekörnelt-lederartig, undeutlich mit viereckigen Schuppen besetzt.
Vaterland: Australien.
78. Chiton (Lepidopleurus) floccatus Sowerby. Taf. 15. Fig. 6.
Chiton floccatus Sow. Proc. zool. soc. 1841 p. 104. —_ — Reeve Conch. Icon. fig. 117. T. ovata, valvis undique conspicue seriatim granatis, granis arearum centralium tenui- oribus, areis lateralibus angustis, obscure bi-trilixatis, valva terminali postica umbinata, ab- rupte retusa; purpureo-rufo-viridique variegata; ligamento-corneo, subarenaceo.
Schalen: eiförmig, Platten überall deutlich granulirt; Graneln der Mittelfelder dünner, der Seitenfelder enger, undeutlich, zwei- bis dreitheilig; hinterste Endplatte gewirbelt, abgestutzt; von purpurrother oder grüner Farbe; Mantel hornartig, fast gekörnelt.
Vaterland: Cayagan, Insel Mindanao.
79. Chiton (Lepidopleurus) antiquus Reeve. Taf. 15. Fig. 7.
Chiten antiquus Reeve Conch. icon. t. 25 fig. 169. — elenensis Sowerby. Lepidopleurus antiquus Angas Proc. 1867 p. 223. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus radiatim costatis, areis lateralibus bicostatis, costis srandibus tumidis, subnodosis, areis centralibus longitudinaliter tenuiliratis, lirarum inter- stitiis minute clathratis; olivaceo-viridi; ligamento corneo, squamato-coriaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten radial gerippt, Seitenfelder zweirippig, Rippen gross, aufgeblasen, fast knötelig, Mittelfelder fein längsgestreift, Zwischen- räume der Streifen fein gegittert, von olivengrüner Farbe; Mantel hornfarbig, schuppig-lederartig.
Vaterland: Australien.
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80. Chiton (Lepidopleurus) Dieffenbachii Beeve, Taf. 15. Fig. 9.
Chiton Dieffenbachii Reeve Conch. icon. fig. 148. T. subelongato-ovata, valvis punetis minutissimis elevalis obsitis, areis lateratibus vix elevatis, valva postica terminali umbonata; rubro, viridi luteoque variegata, ligamento corneo, arenaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten mit sehr feinen, erhobenen Punkten besetzt, Seitenfelder kaum erhoben, hintere Endplatte gewirbelt, von rother Farbe, grün und gelb gefleckt; Mantel hornig, körnelig.
Vaterland: Newcastle, Australien.
81. Chiton (Lophyrus) siculus Gray. Taf. 16. Fig. 2. 8.
Chiton siculus Gray Specil. Zool. p. 5. _ — Reeve Conch. icon. fig. 5. — squamosus auct.
— Polii Deshayes (non Philippi).
T. ovata, valvis terminalibus radiatim striatis, striis planatis, basem versus gradatim latioribus, valva postica superne umbonata, caeteris areis centralibus medio laevibus, utrin- que fortiter longitudinaliter liratis, areis lateralibus radiatim elevato-striatis, striis per paria divergentibus, pallide spadicea, arearum lateralium marginibus antieis albipunctatis; liga- mento subtiliter granoso-coriaceo, spadiceo-rufo exiliter marmorata.
Schalen: eiförmig, Endplatten radial gestreift, Streifen flach, gegen die Basis allmählich breiter werdend; Endplatten oben gewirbelt, die übrigen Mittelfelder in der Mitte glatt, nach beiden Seiten stark längsgestreift, Seitenfelder radial erhaben- gestreift, Streifen divergirend; von hellbrauner Farbe; Seitenfelder an den vorderen Rändern weiss punktirt; Mantel fein körnelig-lederartig, braunroth gefleckt.
Vaterland: Sicilien.
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82. Chiton (Lophyrus) rugulatus Sowerby. Taf. 16. Fig. 3. 9 u. Taf. 20 fig. 7.
Chiton rugulatus Sowerby Proc. Zool. soc. 1883. — —_ Reeve Conch. icon. fig. 118. T. oblongo-ovata, medio laevi ad extremitatem lateraque concentrice corrugato-incisa, viridi aut rubra, maculis albidis parvis interspersis, ligamento corneo, arenaceo; albido, rubro aut viridi, tessellato.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten in der Mitte glatt, gegen die Extremitäten concentrisch rauh gewellt, von grüner oder rother Farbe mit kleinen weisslichen Flecken bedeckt; Mantel hornig, körnelig, weiss, roth oder grün gefleckt.
Vaterland: Centralamerika; Puerto Portrico und Inner Lobos-Insel.
83. Chiton (Lophyrus) occidentalis Reeve. Taf. 16. Fig. 5.
Chiton occidentalis Reeve Conch. icon. fig. 76. T. oblongo-ovata, valvis postica terminali umbonata, et retusa, undique granatis, granis solitariis, conspieuis; valvarum lateralibus olivaceis, medio albido, macula fusca oblonga latiuscula per summitatem umbonalem; ligamento setis calcareis minutis densissime obsito.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatte gewirbelt, abgestumpft; überall gekörnelt, Seitenfelder der mittleren Platten olivenfarbis, in der Mitte weisslich, mit einem länglichen, breiten braunen Flecken über die Wirbelspitze; Mantel mit kurzen feinen kalkigen Haaren dicht besetzt.
Vaterland: Westindien.
84. Chiton (Lophyrus) Adelaidensis Reeve, Taf. 16. Fig. 6.
Chiton Adelaidensis Reeve Conch. icon. fig. 123.
T. subabbreviato-ovata, undique sub lente minutissime reticulata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus tenuiliratis, liris undulatis, centralibus laevibus, areis latera- libus non elevatis, livido-olivaceo luteaque, medio fusco-undulatis; ligamento granato-coriaceo, granis peramplis.
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Schalen: etwas abgekürzt-eiförmig, überall unter dem Microscop sehr fein ritz- förmig gegittert; Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten fein gestreift, Streifen wellig; Mittelfelder glatt; bläulich olivenfarbig und gelb, in der Mitte braun geflammt, die hinteren Ränder der Platten deutlich braun gefärbt; Mantel körnelig- lederartig, Körner sehr gross.
Vaterland: Port Adelaide.
85. Chiton (Lophyrus) assimilis Reeve. Taf. 16. Fig. 4. Taf. 18. Fie. 5.
Chiton assimilis Reeve Conch. icon. fig. 77a.b.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus decussatim granoso-radiatis, caeteris areis latera- libus margine postico serratis, radiatim liratis, liris callostatibus oblongis, oblique interruptis, areis centralibus vertice laevibus, utrinque confertim tenuiliratis; olivaceo-cinerea, hie illie saturatiore varia; ligamento squamato-coriaceo, maculis grandibus olivaceis tessellato
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten kreuzweise mit radialen Graneln besetzt; die Seitenfelder der übrigen am hinteren Rande sägeförmig; radial gestreift, Streifen länglich, stark, schief unterbrochen, Mittelfelder auf den Gipfel glatt, beiderseits dicht fein gestreift; olivenaschfarbig, hie und da dunkler; Mantel schuppig-lederartig, mit grossen olivenfarbigen Flecken.
Vaterland: Westindien.
86. Chiton (Lophyrus) aqualilis Reeve, Taf. 16. Fie. 7.
Chiton aquatilis Reeve Conch. icon. fig. 73. T. ovata, valvis undique creberrime elevato-striatis, striis hic illic autem raro bifur- catim divergentibus, interstitiis subexcavatis; aeruginoso-viridiÄ, medio luteo tincta, fasciis viridibus angustis transversis; ligamento squamis albido-virescentibus.
Schalen: eiförmig, Platten überall sehr enge mit erhabenen Streifen besetzt; Streifen hie und da, aber selten zweitheilig divergirend; Zwischenräume ziemlich ausgehöhlt, von schmutzig grauer Farbe, in der Mitte gelb, mit schmalen grünen Querbündeln ;, Mantel mit weisslich grauen Schuppen.
Vaterland: ?
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87, Chiton (Onithochiton) concentricus Reeve. Taf. 17. Fig. 1.
Chiton concentricus Reeve Conch. icon. fig. 95.
T. oblongo-ovata, umbonibus subrostratis, valvis terminalibus caeterarum areisque late- ralibus concentrice sulcatis, centralibus longitudinaliter liratis, liris subdistantibus, interstitiis excavatis, valva terminali postica umbonata, area parva trigona plana, medio notata; aerugi- nosa; ligamento granoso-coriaceo, fusco testellato.
Schalen: länglich-eiförmig, Wirbel etwas geschnäbelt, Endplatten wie die Seiten- felder der übrigen Platten concentrisch gerippt, Mittelfelder längsgestreift, Streifen ziemlich entfernt, mit vertieften Zwischenräumen, hintere Endplatte gewirbelt, in der Mitte mit kleinen viereckigen flachem Felde; Farbe grau; Mantel gekörnelt-leder- artig, braun gefleckt.
Vaterland: Neuseeland.
88. Chiton (Onithochiton) rugulosus Angas. Taf. 17. Fig. 3.
Onithochiton rugulosus Angas Proc. 1867 p. 115 t. 58 fig. 29.
Shell elongately ovate, a little narrowed in front, raised and carinated, pale yellowish- brown, the central areas of the valves faintly spotted with olive outer edges bordered with green, upon which and extending inwards are concentric waved bands of olive-brown darker at the margin lateral areas not raised, transversely rugosely costate; dorsal areas finely longitudinnaly ridged; mantle brown variegated with ash-colour and clothed with very minute chafflike scales.
Patria: Port Jankson, Australien.
89. Chiton (Lophyrus) squamosus Linne. Taf. 1. Fig. 1—A4. u. Taf. 18. Fig. 2.
Chiton squamosus Linn& Syst. nat. 12 ed. p. 1107. — —_ Chemnitz Conch. Cab. VIII p. 271 t, 94 fig. 788-791. —_ —_ Reeye Conch. icon. fig. 16. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus decussatim granoso-radiatis, granis marginem
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versus subprominentibus, valvis caeteris areis lateralibus margine postico serratis, radiatim liratis, liris callostatibus parvis graniformibus, oblique interruptis, areis centralibus vertice laevibus, utrinque liratis, liris umbonis versus concentrice curvatis; olivaceo-einerea, hie illie saturatiore varia; ligamento squamato-coriaceo, olivaceo-cinereo, maculis grandibus, olivaceis tessellato.
var. ß. Reeve ]l. c. fig. 23. T. omnino nitide olivaceo-nigricans.
Chemnitz 1. ce. p. 272 gibt folgende Beschreibung der Art:
Unter den vielschaligen mit sichtbaren Gelenken versehenen Napfmuscheln be- hauptet dieser schuppenvolle Chiton eine sehr ansehnliche Stelle. Er erreicht oft- mals eine ungemeine Grösse. Ich besitze von dieser Gattung mehrere Exemplare, die zwei Zoll lang und über drei Zoll breit sind. — Es besteht dieser Chiton aus Schienen, Schildern oder Gelenken, welche wie die Schalen bei den Krebsschwänzen wunderbar unter und übereinander herliegen. Das erste und letzte Glied oder das vorderste und hinterste Schild erscheint beim Rande wie abgerundet. Aufder Ober- fläche dieser beiden äussersten Glieder und Gelenke sieht man lauter erhabene in ordentlichen Reihen aufgestellte Punkte, welche unterwärts, näher beim Rande, grösser und dicker, aber näher beim Rücken etwas kleiner sind, das letzte Schild hat ausser der vielen erhabenen Punkten, damit es wie besetzt oder besäet ist, auch noch ein kleines abgesondertes Feld, welche durch eine Kante von den Punkten abgeschieden und durch Querstriche und Linien bezeichnet wird. Die übrigen 6 Mittelschilder dieser Gattung werden auf der fast glatten Höhe ihres Rückens von einigen grossen, schwärzlichen Flecken zierlichst bezeichnet. Doch haben nicht alle Mitglieder dieser Gattung dergleichen Flecken. Denn einige ermangeln derselben gänzlich, auch sieht man nur selten ähnliche Flecken auf dem ersten und letzten Gliede. Bei den mittelsten Gliedern und Gelenken findet man auf jeder Seite einen spitzwinkelig zu- laufenden dreiseitigen etwas erhöhten Absatz, auf welchen viele längliche dicke Punkte wie Buckeln gesehen werden. Der übrige Raum eines jeden Schildes und Gelenkes wird von lauter Querstreifen rauh gemacht. Sie haben eine etwas gekrümmte bogen- förmige Richtung und sind näher beim Rande dicker und stärker, aber näher am Rücken zarter und feiner, bis sie sich endlich auf der Höhe des Rückens gänzlich verlieren. Auf dem dicken lederartigen Wulste, welcher die Schilder rund umher, wie ein Rand oder ‘Saum einfasst oder zusammenhält und öfters über 6 Linien breit
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ist, erblickt man unzählige Schuppen, welche kleinen runden glatten Steinen, Linsen oder Perlen gleichen und wie Hohlziegel oder Fischschuppen hinter einander stecken. Einige sind schneeweiss, andere haben eine grünliche oder wohl auch schwärzliche Farbe. Da aber die weissen linsenförmigen Schuppen sich zu ihres Gleichen halten und die schwärzlich und grünlich gefärbten ebenfalls bei einander bleiben, so ent- stehen daher weiss, grünliche auch schwärzliche Felder und Abtheilungen, welche aufs angenehmste unter einander wechseln. Vaterland: Westindien.
90. Chiton (Onithochiton) Lyelli Sowerby. Taf. 17. Fig. 7.
Chiton Lyelli Sow. Proc. zool. soc. 1832 p. 26. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 12. T. oblongo-ovata, valvis subrotundatis, umbonibus rostratis, omnibus rugis impressis, oblique et concentrice decussatis, valvis ad latere vivide viridibus, medio roseis, nigro per sumitatem umbonalem nitide pictis; ligamento corneo, granoso-arenaceo, fusco marınorata.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten ziemlich abgerundet, vorn mit geschnäbelten Wirbeln, alle mit eingedrückten, schief und concentrischen kreuzweise angeordneten Runzeln; Platten an der Seite lebhaft grün, in der Mitte rosenroth, auf der Wirbel- spitze glänzend schwarz; Mantel hörnig, körnelig braun gefleckt.
Vaterland: Pitcairn (Insel).
91. Chiton (Onithochiton) Suezensis Reeve. Taf. 17. Fig. 8. Chiton Suezensis Reeve Conch. icon. fig. 134. T. oblongo-ovata, valvis ad latera creberrime concentrice undulato-rugatis; rugis medium
versus obliquis, umbonibus subrostratis depressis; lutescente, pallide coccineo viridique eximie tincta; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten gegen die Seite zu sehr fein concentrisch, wellig gerippt. Rippen gegen die Mitte zu schief, Wirbel fast geschnäbelt, gedrückt; von gelblicher Farbe, hellroth und grün gefleckt; Mantel hornig.
Vaterland: Suez.
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92, Chiton (Onitoochiton) undulatus Quoy et Gaim. Taf. 17. Fig. 4. 5. 6. u. 9.
Chiton undulatus Quoy et Gaimard voy. Astrolobe t 75 fig. 19—24. _ Reeve Conch icon. fig. 87 u. 90.
T. ovata, valvis transverse subangustis, medio rostratis, laevibus, areis lateralibus obscure liratis; albida aut rubido-lutescente, valvis lineis concentrieis viridibus conspieue ornatis; ligamento corneo, subarenaceo
Schalen: eiförmig, Platten schmal, in der Mitte geschnäbelt, glatt, Seitenfelder wellig gestreift, von weisser oder rothgelber Farbe; auf den Platten mit concen- trischen grünen Linien deutlich geziert; Mantel hornig, fast körnelig.
Vaterland: Neuseeland.
Bemerkung: Die Art varirt, wohl wie die meisten des Genus, nach Grösse, Zeichnung und Farbe, Fig. 5 stellt die Art nach einer Copie von Reeve Fig. 87 dar; die Figuren 4, 6 und 9 sind Copien der Quoy und Gaimard’schen Abbildungen. — Die Zeichnung der einzelnen Schilder oder Platten wechselt im Grunde wenig, ist aber für die Art sehr charakteristisch, so dass es nicht schwer wird, dieselbe in ihren wahrscheinlich noch reichlicheren Abänderungen zu erkennen.
93. Chiton (Lophyrus) Woodii (les. Tatslssaichl®
. Chiton sulcatus Wood Gen. Conch. p. 10. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 15.
T. oblongo-ovata, valvis omnibns fortiter sulcatis, liris valvarum terminalium arearum- que lateralium radiatim dispositis, hie illie irregulariter bifariam divergentibus, centralium longitudinalibus, umbones versus leviter curvatis; undique anthraeina; ligamento granoso- coriaceo, olivaceo-nigro.
Schalen: länglich-eiförmig, alle Platten stark gerippt, Streifen der Endplatten und der Seitenfelder radial angeordnet, hie und da unregelmässig zweigabelig diver- girend, die Mittelfelder gegen die Wirbel mit länglichen etwas gebogenen Streifen ; überall von schwarzblauer Farbe; Mantel körnelig-hornig, von olivenschwarzer Farbe.
Vaterland : Lord Woods Insel der Gallopagos. V1. 4. 28. III. 1903. 7
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ak Chiton (Lophyrus) u Sowerby. Taf. 18. Fig.
Chiton dispar Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 58. — — Reeve Conch. icon. fig. 96 T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus creberrime planigranatis, eentralibus laevibus aut sub lente minutissime reticulatis, ad latera corrugato-striatis; cinerea, nigro-olivaceo et interdum albo varia; ligamento granoso-coriaceo, tesselato.
Schalen: eiförmig, die Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten sehr fein flach granulirt, die Mittelfelder glatt oder unter dem Microscop sehr fein netz- förmig, nach der Seite runzelig gestreift, von olivenschwärzlicher Farbe, zuweilen mit weissen Flecken; Mantel körnelig-hornartig.
Vaterland: Insel Saboga, Panama.
95. Chiton (Lophyrus) lyratus Sowerby. Taf. 18. Fig. 4.
Chiton lyratus Sow. Mag. nat. hist. 1846. —_ Conch. Illust. t. 136. — _ Reeve Conch. icon. fig. 110. T. ovata, medio elevatiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus laevibus, centralibus medio laevibus, ad latera longitudinaliter sulcatis, cinereo-virescente,
macula trigona fuscescente, per summitatem hie illic tincta; ligamento squamato-coriaceo, exiliter tessellato.
Schalen: eiförmig, in der Mitte ziemlich erhoben, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten glatt, Mittelfelder in der Mitte glatt, nach den Seiten längs ge- streift, aschfarben grünlich mit dreieckigen braunen Flecken auf die Spitze hie und da besetzt; Mantel schuppig-lederartig.
Vaterland: Prince Island, Westafrika.
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96. Chiton (Lepidopleurus) caliginosus Reeve. Taf. 19. Fig. 1.
Chiton caliginosus Reeve Conch. Icon. fig. 172. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim striatis, striis hie illie bifurcatis, areis centralibus minute reticulatis, olivacea, nigricante varia, valvarum mar- ginibus posticis nigro-articulatis; ligamento granoso-coriaceo.
Schalen: eiförmig, Endplatten uud Seitenfelder der übrigen Platten radial ge- streift, Streifen hie und da sich gabelnd; Mittelfelder fein netzförmig, olivenfarbig, schwarz gefleckt, die Platten an den hinteren Rändern schwarz gezeichnet; Mantel körnig-lederartig.
Vaterland: Insel Negros der Philippinen.
97%. Chiton (Lepidopleurus) circumvallatus Reeve. Taf. 19. Fig. 2.
Chiton circumvallatus Reeve Conch. icon. fig 168. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus liris concentricis exculptis, centralibus minutissıme reticulatis; valva terminali postica umbonata, nigricante- rufa, nigro maculata; ligamento arenaceo, tessellato.
Schalen : länglich-eiförmig, Endplatten ebenso wie Seitenfelder der übrigen Platten mit concentrischen eingeritzten Streifen, Endplatte gewirbelt; schwärzlich-roth, mit schwarzen Flecken; Mantel schachbrettförmig-körnelig.
Vaterland: Neuseeland.
98. Chiton (Lepidopleurus) virgatus Reeve. Taf. 19. Fig. 3.
Chiton virgatus Reeve Conch. icon. fig. 192. \ T. oblongo-ovata, minuta, valvis laevibus aut sub lente subtilissime reticulaiis; coeruleo- viridi et luteo pulcherime maculata et virgata; ligamento minutissime squamoso-marmorato.
Schalen: länglich-eiförmig, klein, Platten glatt oder unter dem Microscop sehr 7*
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fein netzförmig, von blau-grüner Farbe und sehr schön gelb gefleckt; Mantel sehr zart schuppig-marmorirt. Vaterland: Port Lincoln, Australien.
99. Chiton (Lepidopleurus) Rissoi Payraudeau. Taf.'19. Fig. 5. Chiton Rissoi Payr. Moll. de Corse p. 87 t. 3 fig. 4. 5. _ — _ Bueq. Dautz. moll. Rouss. p. 495 t. 61 fig. 10. _ _ Philippi Enum. 1. p. 107. —_ E— —_ — Ip.33. _ — Forbes Rep. Aeg. Invert. p. 135. _ — Requien Coq. de Corse p. 37. — — Petit Cat. in Journ. Conch. t. III p. 72. — — Capellini Catal. Oscabr. Journ. Conch, VI. p. 322. — Meneghini — — _ — — VI. p. 325 t. 12 fie. 1. — Rissoi Weinkauff Cat. Mittelm. II p. 410. — cinereus v. Rissoi Petit Catal. test. mar. p. 86. — Rissoi Arad. et Ben. Conch. viv. mar. della Sieilia p. 114. — — Jefireys Some Remorks on med. moll. in Rep. brit. assoc of science p. 123. _ _ Tiberi, Fam. Chitonidae Bull. mal. ital. III p. 142 u. 157. — Monterosato Enum. e sinon. p. 17. — _ _ Monogr. p. 9. — —_ Dautzenberg Coq. de Cannes p. 3. —_ _ Marion Faunes du Bass. med. p. 60. 67. _ _ Granger Moll. de France p. 169. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 107.
T. oblonga, einerea, valvulis convexis, non carinatis, mediis striolis longitudinalibus, extremis striolis concentrieis tenuissimis undulatis, margine tenuissime squamoso.
T. usque ad 11‘ longa 5‘ lata, plerumque autem 6“' non superans, formae magis elon- gatae quam reliquae. Color plerumque cinereus aut rufescens, maculis minutis punctisque fuscis et albis adpersus, interdum roseus maculis fascis majoribus ornatus. Valvulae tenues, antica dentibus 11 subirregularibus, mediae utrinque binis, ultima 11. — Limbus medioecris, einerascens, squamulis minimis in transversis obtectus. Sculptura similis videtur Ch. Asello Lowe Zool. Journ. II p. 101 sed hic multo minor et valvulis margine edentulis distinetissi- mus. — Phil.
Vaterland: Mittelmeer.
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100. Chiton (Lepidopleurus) colubrifer Reeve. Taf. 19. Fig. 9.
Chiton colubrifer Reeve Conch. icon. fig. 188. T. oblongo-ovata, medio elevatiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque laterali- bus peculiariter plano-granulatis, centralibus striis circularibus et obliquis subtilissime retieulatis; albida, nigro-maculata; ligameto squamoso.
Schalen: länglich-eiförmig, in der Mitte erhoben, Endplatten und Seitenfelder der übrigen eigenartig flach gegranelt; die mittleren von runden und schiefen Streifen
sehr fein netzförmig, von weisser Farbe, mit schwarzen Flecken; Mantel schuppig. Vaterland: ?
101. Chiton (Lophyrus) Coreanicus Reeve, Taf. 20. Fig. 1.
Chiton Coreanicus Reeve Conch. icon. fig. 128.
T. ovata, elevaticuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim suleatis, interstitiis convexis peculiariter granatis, granis prominentibus, rotundatis, solitariis, valva terminali postica umbonata, extremitate radiata, parva, brevi; areis centralibus longi- tudinaliter tenuissime granato-liratis, lirarum interstitiis excavatis, areis lateralibus nigricante viridibus, granis lutescentibus, areis centralibus lutescentibus nigro maculatis et variegatis; ligamento tenuiter granoso-coriaceo, nigricante, viridi et virescente concinne dessellato.
Schalen: eiförmig, Endplatten und Seitenplatten der übrigen radial gerippt, Zwischenräume gewölbt, eigenartig granulirt, Graneln hervortretend, rundlich, einzeln; Endplatte nach hinten gewirbelt; Ende radial gestreift, klein, kurz, Mittelfelder zart längs granulirt-gestreift, Zwischenräume ausgehöhlt, Seitenfelder schwärzlich grün, Graneln gelblich, Mittelfelder gelb mit schwarzen Flecken; Mantel gekörnelt-leder- artig, schwarz, grün und grünlich zierlich gefleckt.
Vaterland: Korea-Archipel.
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102. Chiton (Lophyrus) Novae-Hollandiae Gray. Taf. 20. Fig. 2.
Chiton Novae-Hollandiae Gray Mus. Brit. — — _ Reeve Conch. icon. fig. 142, T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus obseure radiatim verruco-liratis et concentrice irregulariter sulcatis; areis centralibus laevibus aut sub lente minutissime retieulatis; viridi olivaceo-maculata; ligamento granoso-coriaceo, nigricante,
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten un- deutlich, radial warzig-gestreift und concentrisch unregelmässig gerippt, Mittelfelder glatt, oder unter dem Microscop sehr fein netzförmig gestreift; von grüner Farbe, mit olivenfarbigen Flecken; Mantel körnelig-lederartig, von schwärzlicher Farbe.
Vaterland: Neuholland.
103. Chiton (Lophyrus) dissimilis Reeve. Taf. 20. Fig. 3.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus laevibus, areis centralibus longitudinaliter sulcatis, medio laevibus, rufo-fuscescente alboque varia; ligamento granoso-coriaceo, tessellato.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten glatt, Mittelfelder längs gerippt, oder in der Mitte glatt; von rothbrauner Farbe, weiss- gefleckt; Mantel gekörnelt-lederartig.
Vaterland: ?
104. Chiton (Lophyrus) laevigatus Fleming. Taf. 20. Fig. 4.
Chiton laevigatus Flemm. Edingb. Encyel. V. 7 p. 103. _ — Reeve Conch. icon. fig. 179. — latus Lowe. T. ovata, latiuscula, laevi aut concentrice striata, areis lateralibus vix distinetis, val- varum marginibus postieis minute denticulatis; albida, coceineo-rufo variegata et maculata; ligamento corneo.
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Schalen: eiförmig, breit, glatt oder concentrisch gestreift, mit kaum unterscheid- baren Seitenfeldern, die hinteren Ränder der Platten fein gezähnt, von weisslicher Farbe, purpurroth gefleckt; Mantel hornig.
Vaterland: England.
105. Chiton (Lophyrus) virgulatus Sowerby. Taf. 20. Fig. 5.
Chiton virgulatus Sow. mag. nat. hist. 1840. — — Reeve Conch. icon. fig. 140.
T. oblongo vel subelongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus creberrime radiatim striatis; striis elevatis, crassiusculis deinde tenuioribus et undulatis, areis centralibus pulcherrime longitudinaliter arcuatim elevato-striatis, olivaceo, medio lutescente olivaceo variegata; ligamento granoso-coriaceo, tessellato.
Schalen: länglich oder kaum verlängert-eiförmig, Endplatten und die Seiten- platten sehr fein radial gestreift, Streifen erhaben dick, zuweilen dünner gewellt; Mittelfelder erhaben längsgestreift, olivenfarbig, in der Mitte gelblich-olivenfarbig, Mantel körnig lederartig, schachbrettförmig.
Vaterland: ?
106. Chiton (Lophyrus) Sinclairii Gray. Taf. 20. Fig. 6.
Chiton Sinclairii Gray Specil. zool. — —_ Reeve Conch. icon. fig. 143. T. ovata, valvis terminalibus caterarum areisque lateralibus granis amplis depressius- eulis conspicue radiatis, centralibus medio laevibus utrinque corrugato-striatis; ligamento squamato-coriaceo, olivaceo-viridi, albi-lentiginosa.
Schalen: eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten mit grossen gedrückten deutlichen radialen Graneln besetzt; Mittelfelder in der Mitte glatt, beider- seits rauh gestreift; Mantel schuppig-lederartig, von olivengrüner Farbe, mit weissen Tupfen besetzt.
Vaterland: Vandiemensland.
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107. Chiton (Acanthochites) violaceus Quoy et Gaimard. Taf. 21. Fig. 1.2. u. Fig. 7.
Chiton violaceus Qu. et Gaim. Voy. Astrolabe p. 403 t. 73 fig. 15—29. _ — Reeve Conch. icon. fig. 41.
T. subelongata, valvis subcordiformibus, planiusculis, medio acutis, undique subtiliter et ereberrime granulatis; intense purpureo-rufa; ligamento lato, corneo, fasciculis subtilissimis albidis vitreis utrinque valvas minuto.
Quoy et Gaimard beschreibt die Art wie folst:
L’ oscarion violet est ovalaire, un peu allonge, plus elargis en arriere, qu’en devant & manteau &pais, charnu, lisse, d’un brun de chocolate clair, ayant de chaque cot& pres des osselets 9 petits pores rugueux. — Les osselets moins le premier sont en forme de selle larges, comme ailes; leur partie saillante est triangulaire en forme d’ecusson elargi en arriere, portant an milieux une carene en V. transersalement striee, tandisque les cotes sont granu- leus, Ecailleux. Les apophyses d’insertion sont beaucoup plus grandes, que le disque sub- arrondis avec une scissure laterale, que les divise en deux de chaque cote. Tous les osse- lets sont a peu pres de meme grandeur et de meme forme excepte les deux extremes. L’anterieur arrondi a six dents qui correspondent 4 autant d’angles en relief de l’ecusson; le posterieur n’en a que cing, qui sont bifurquees. La coquille est d’un beaux violet velonte endessus un peu plus fonc& sur le triangle median, elle est verte en dessous. Le pied est d’un jaune leger&ment rougeätre, Le lamelles branchiales au nombre de 20 de chaque cote occupant environ les deux tiers posterieurs du corpes. Le pied est proportionellement etroite la voite buccal tr&s circonsecrit.
La variete a le manteau jaune avec des taches et des stries transverses rougatres. Le coquille et plus pale.
Patria: Neuseeland.
108. Chiton (Acanthochites) astriger Reeve. eye Dil, Mir 8
Chiton astriger Reeve Conch. icon. fig. 109. T. oblongo-ovata, valvis parvis, summitate laevibus utrinque creberrime striolatis, viridi; ligamento corneo, spicularum sericarum eristis densis grandibus albis ornato.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten klein, auf den Wirbeln glatt, sonst nach beiden Seiten sehr zart gestreift, von grüner Farbe; Mantel hornig, mit grossen sternförmigen weissen Flecken; Grund schwärzlich. 5
Vaterland: Ins. Barbados.
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109, Chiton (Acanthochites) scutiger Adams et Reeve. Taf. 21. Eig. 5.
Chiton seutiger Ad. et Reeve Moll. voy. Samarang. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 178. T. elongata, subangusta, valvis medio laevi-carinatis, subrostratis, utringue minute et ereberrime granulatis, peculiariter ustulato-rufa; ligamento dense setoso, valvarum latera obducta, spiculorum ceristis parvis munito.
Schalen: verlängert, ziemlich schmal, Platten in der Mitte glatt, carinirt, sonst nach beiden Seiten fein und vielfach granulirt, eigenthümlich dunkelroth; Mantel dicht behaart, die Seiten der Platten gerunzelt mit krausen kleinen Stacheln besetzt.
Vaterland: Insel Guelport, Kornea-Archipel.
110. Chiton (Acanthochites) formosus Reeve. Taf. 21. Fig. 6.
Chiton formosus Reeve Conch. icon. fig. 173. T. oblonga, subangusta, valvis summitate subtilissime longitudinaliter striatis, ad latera granulatis, vivide coccinea, ligamento corneo, spiculis vitreis nitide albis dense obsito, spicu- lorum crista densa erecta ad latus utriusque valvae.
Schalen: länglich, ziemlich schmal, Platten auf dem Wirbel sehr fein längsge- streift, nach der Seite granulirt, von lebhaft rother Farbe; Mantel hornartig, mit durchscheinenden, glänzend weissen Stacheln dieht besetzt, ein dichter erhabener Kamm auf jeder Seite der Platten.
Vaterland: Cape Rivers.
111. Chiton (Acanthochites) crinitus Pennant. Taf. 21. Fig. 8.
Chiton crinitus Pennant Brit. Zool. IV p. 36 fig. 1. — _ Reeve Conch. icon. fig. 176. T. ovata, valvis summitate laevibus, subcarinatis, ad latera granatis, granis grandibus planulatis; ligamento corneo crinito, spiculorum cristis munito. VI. 4. 7. III. 1903. 8
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Schalen: eiförmig, Platten auf der Spitze glatt, fast gekielt, Seitenfelder granu- lirt, Graneln gross, flach; Mantel hornig, behaart, mit kammartigen Stacheln an der Seite jeder Platte besetzt.
Vaterland: England.
112. Chiton (Acanthochites) porphyreticus Reeve, Datg21 R107e9%
Acanthochites violaceus Gray Append. to Dieffenbach New-Zeeland. Chiton porphyreticus Reeve Conch. icon. fig. 56.
T. subelongata-ovata, valvis medio punctatis, utrinque verrucoso-scabris, costa unica ad marginem arearum lateralium, valva terminali antica radiatim quinque-costata, postica parva, retusa; Cinereo-purpurea, macula conspicua lutea, margine niero punctata, medio vivide pur- purea per summitatem umbonalem utriusque valva; ligamento coriaceo, valvarum latera partim obducto, eristis parvis ornato.
Schalen: verlängert-eiförmig, Platten in der Mitte punktirt nach beiden Seiten warzig rauh, je eine Rippe am Rande der Seitenfelder; vordere Endplatte fünfrippig, hintere klein, abgestumpft, aschfarbig-purpurn, mit gelbem Flecken, Rand schwarz punktirt, in der Mitte lebhaft purpurroth auf der Spitze jeder Platte; Mantel leder- artig, an der Seite jeder Platte theilweise vorgezogen, mit kleinen Haaren besetzt.
Vaterland: Neuseeland.
113. Chiton (Acanthochites) eircellatus Adam el Reeve. Taf. 21. Fig. 4.
Chiton eircellatus Ad. et Reeve Voy. Samerang. _ — , Reeve Conch. icon fig. 180. T. oblongo-ovata, valvis postice subproductis, laevibus, suleis circularibus peculiariter exculptis, atra; ligamento dense brevesetoso, valvarım latera obsito, spiculorum cristis parvis munito.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten nach hinten verlängert, glatt; mit kreis- förmigen Streifen eigenartig geziert; von schwarzer Farbe; Mantel dicht kurzhaarig, an den Seiten der Platten liegen kleine Warzen, die mit Büscheln von Haaren be- setzt sind.
Vaterland: Insel Quelport, Korea-Archipel.
59 114. Chiton (Acanthochites) costalus Angas.
Acanthochites costatus Angas Proc. zool. soc. London 1864 p. 194:
T. elongata, valvis mediocribus carinatis, angulatim cordatis, granulatis, pallido-fuscis; areis lateralibus ab areis dorsalibus costis prominentibus divisis; areis dorsalibus medio laevibus. albidis; limbus spieulis brevibus, albis, fugaceis obsitus, fasciculis spiculorum albo- vum longiorum instructus. — Angas.
Lg. 18, lat. 17 mm.
Patria: Sydney.
115. Chiton (Acanthochites) carinalus AÄngas.
Acanthochites carinatus Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 194.
T. elongata, valvis mediocribus valde carinatis, postice mucronatis, albidis, rufo-fusco maculatis, ereberrime pustulosis, medio atro-fuscis, laevibus areis lateralibus indistinctis. Limbus spiculis minutis albis obsitus, faseieulis San pallidorum.
Le. 30, lat. 16 mm.
Patria: Sydney, Australiae.
116. Chiton (Acanthochites) hirundiformis Sowerby. Tat. 22. Fig. 2.
Chiton hyrundiformis Sow. Proc. Zool. soc. 1832 p. 59. _ —_ Reeve Conch. icon. fig. 54. T. subelongata, valvis medio laevibus, subrostratis, utringue minute et creberrime granu- latis, coeruleo-aterrima; ligamento lato, valvarum latera obducto denso brevisetoso, spieularum eristis parvis ornato.
Schalen: ziemlich verlängert, Platten in der Mitte glatt, fast geschnäbelt, nach beiden Seiten mit feinen zahlreichen Graneln, von blau-schwarzer Farbe; Mantel breit, an der Seite der Platten aufgezogen, kurzhaarig, mit Kleinen stacheligen
Büscheln besetzt. Vaterland: Gallopagos-Inseln,
8*
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117. Chiton (Acanthochites) coarctatus Sowerby. Taf. 22. Fig. 1.
Chiton coarctatus Sowerby Proc. zool. soc. 1841. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 127. T. oblongo-ovata, valvis medio laevibus, subrostratis, area reniformi utringue minute granuloso-aspera, deinde laevigata, valva postica terminali umbonata, brevi, retusa; rubes- cente; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten in der Mitte glatt, fast geschnäbelt, Felder nierenförmig, beiderseits körnelig-rauh; zuweilen glatt; hintere Endplatte gewirbelt, kurz, von rother Farbe; Mantel hornig.
Vaterland: Insel Bohol der Philippinen.
118. Chiton (Acanthochites) hastatus Sowerby. Taf. 22. Fig. 4.
Chiton hastatus Sow. Conch. icon. fig. 166. — _ Reeve Conch. icon. fig. 166. T. lanceolato-ovata, valva postica terminali peculiariter acuminata, valvis summitate laevibus, utrinque minute granoso-scabris; cinereo-albida, medio nigricante; ligamento corneo, fascieulis parvis munito.
Schale: sehr verlängert-eiförmig; hintere Endplatte scharf zugespitzt; der Gipfel der Platten glatt, sonst nach beiden Seiten fein rauh-körnelig, weisslich aschfarben, in der Mitte schwarz; Mantel hornig mit Bündeln besetzt.
Vaterland: ?
119. Chiton (Callochiton) castaneus Wood. Taf. 22. Fig. 5.
Chiton castaneus Wood Gen. Conch. p. 13 t. 2 u. 3 fig. 2 u. 3. — — Reeve Conch. icon. fig. 25. T. ovata, valvis laevibus aut minutissime puncturatis, cinereo-spadicea, flammis albidis minutis, rufo-punctatis varia, areis lateralibus margine postico articulatis valvis interdum duobus aut pluribus intense castaneis; ligamento corneo, arenaceo, sordide fusco.
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Schale: eiförmig, Platten glatt oder sehr fein punktirt, von grau-brauner Farbe mit weissen Flecken oder roth punktirt, die Seitenfelder am hinteren Rande, zuweilen 2 oder mehrere intensiv kastanien braun; Mantel hornig, körnelig, schmutzig braun.
Vaterland: Cap der guten Hoffnung.
120, Chiton (Callochiton) punctulatissimus Sowerby. Taf. 22. Fig. 7.
Chiton punctulatissimus Sowerby Proc. zool. soc. 1847. —_ —_ Reeve Conch. icor. fig. 129. T. ovata, laevi aut sublente minutissime reticulata et obscure puncturata, luteo-rufes- cente, concinne lentiginosa, interdum hie illic intense rubido-castanea; ligamento minutissime squamato-coriaceo.
Schale: eiförmig, glatt oder unter dem Microscop sehr fein netzförmig und un- deutlich punktirt; von gelb-röthlicher Farbe, zierlich gefleckt, zuweilen hie und da roth-kastanienbraun; Mantel sehr fein schuppig-lederartig.
Vaterland: Peru.
121. Chiton (Chaetopleura) Hanleyi Bean. Taf. 22. Fig. 8. u. Taf. 24. Fig. 6.7.
Chiton Hanleyi Bean. Thorpe Brit. mar. Conch. Suppl. p. 263 fig. 57. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 187. T. oblongo-ovata, medio elevatiuscula, valvis granulis minutis conspicuis, in seriebus longitudinalibus ordinatis, pulcherrime exculptis, circa umbones laevibus, albida aut nigricante tincta.
Schale: länglich-eiförmig, in der Mitte erhoben, Platten mit feinen sichtbaren Graneln besetzt, welche in Längsreihen angeordnet sind, sehr schön hervortretend ; gegen den Wirbel glatt, von weisser Farbe oder schwärzlich angehaucht.
Vaterland: England.
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122. Chiton (Chaetopleura) laqueatus Reeve, Taf. 22. Fig. 9.
Chiton laqueatus Reeve Conch. icon. fig. 135.
T. oblongo-ovata, valvis obtuse rugoso-granatis, antiee terminali quinquecostata, costis depressiusculis, postica terminali vix umbonata, concavo-depressa, ecostata, caeterarum areis lateralibus unicostatis, centralibus medio subcarinatis; violaceo-purpurea, albo viridique notata; ligamento corneo.
Schale: länglich-eiförmig, Platten stumpf, rauh granulirt, die vordere Endplatte mit 5 Rippen, Rippen gedrückt, die hintere Endplatte kaum gewirbelt, concav ein- gedrückt, ohne Rippen, die Seitenfelder der übrigen Platten mit nur einer Rippe, die Mittelfelder in der Mitte etwas gekielt, von purpur-violetter Farbe, weiss und grün gefleckt; Mantel hornig.
Vaterland: Calapan, Ins. Mindoro der Philippinen.
123. Chiton (Chaetopleura) conspersus Angas.
Chaetopleura conspersa Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 193. _ — — — .—- -— 1865 p. 187.
T. oblongo-ovata, convexa, albida, viridi-fusco, parce irregulariter maculata; valva antica radiatim costata et concentrice rugoso-striata, valva postica et valvis mediis transversim rugose et undulatim striatis, areis dorsalibus subcarinatis, medio sublaevibus; areis lateralibus planis ab areis dorsalibus costis prominentibus divisis, marginibus posterioribus elevatis et ad extremitates valde callosis. Limbus pallido-fuscus, atro-fusco maculatus, spiceulis brevibus, albis, corneis sparsim obsitus.
Lg. 22 mm, lat 14 mm,
Patria: Port Lincoln.
124. Chiton (Callochiton) fulgetrum Reeve. Taf. 23. Fig. 1.
Chiton fulgetrum Reeve Conch. icon. fig. 71. T. ovata, antice attinuata, undique sub lente minutissime et creberrime decussatim
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puncturata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus subobseure radiatim suleatis, rubido-fusca, undulis luteis nigrisque longitudinalibus peculiariter pieta; ligamento corneo,
Schale: eiförmig, zugespitzt, überall unter dem Microscope sehr fein und viel- fach kreuzweise mit Punkten besetzt; die Endplatten, wie die Seitenfelder der übrigen Platten undeutlich radial gerippt; von röthlich-brauner Farbe, mit gelben oder schwarzen Wellenlinien eigenartig besetzt; Mantel hornig.
Vaterland: ?
125. Chiton (Callochiton) cerasinus Chemnitz. Taf. 1. Fig. 6. Taf. 23. Fig. 2.
Chiton cerasinus Chem. Conch. Cab. VII. p. 278 t. 94 fig. 796. _ —_ Reeve Conch. icon. fig. 63. T. ovata, utrinque subattenuata, valvis undique minutissime creberrime puncturatis, areis lateralibus vix elevatis; fusco-rubente; ligamento corneo translucido.
Chemnitz beschreibt die Art, wie folgt:
Von einem braunrothen oder kirschbraunen Farbenkleide wird dieser seltene Chiton umgeben. Er ist ziemlich glatt und flach, ohne einige wirkliche Runzeln und Streifen. Auf den beiden Seiten der 6 mittelsten Schilder erhebt sich auch bei dieser Gattung ein dreiseitiger Absatz. Die Zähne, mit denen die Gelenke und Schienen in der lederartigen Wulst, welcher die Schale umgibt, eingreifen, sind schnee- weiss und geriffelt.
Vaterland: ?
126. Chiton (Callochiton) fuliginatus Reeve. Taf. 23. Fig. 4.
Chiton fuliginatus Reeve Conch. icon. fig. 174.
T. oblonga, valde elevata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus subirre- sulariter concentrice striatis, prope marginem incisis, areis centralibus laevibus sub lente minutissime reticulatis, sordide alba, nigro plus minusve sparsim fuliginata; ligamento corneo, angusto, fusco.
Schalen: länglich, stark erhoben, Endplatten sowie die Seitenfelder der übrigen
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Platten, ziemlich unregelmässig gestreift, nahe dem Rande eingedrückt; Mittelfelder
glatt, unter dem Microscop sehr fein gegittert gestreift; von schmutzig-weisser Farbe,
mehr oder weniger schwarz gefleckt; Mantel hornig, schmal, von brauner Farbe. Vaterland: Korea-Archipel.
127. Chiton (Callochiton) pulchellus Gray. Taf. 23. Fig. 5.
Chiton pulchellas Gray Specil. Zool. ;
_ — Reeve Conch. icon. fig. 153. T. ovata, valvis terminalibus radiatim notoso-costatis; costis amplis, areis lateralibus, bicostatis, centralibus peculiariter minute foveolatis; ligamento corneo, undique luteo-albido.
Schalen: eiförmig, Endplatten radial knötelig-gerippt, Rippen weit; Seitenfelder der mittleren Platten zweistreifig, Mittelfelder eigenthümlich mit feinen Grübchen be- setzt; Mantel hornig, überall von gelblich-weisser Farbe.
Vaterland: Arica, Peru.
128. Chiton (Callochiton) Carpenteri m.
Callochiton pulchellus Carp. Proc. 1865 p. 276.
Extus areis centralibus lineis interdum parallelis, interdum radiantibus, rugose scrobi- eulatis; areis lateralibus costis 2 validissimis imbricato-nodosis; valva antica costis similibus c. 9, valva postica area centrali lata; mucrone 'subpostico, planato; parte postica costis 7 similibus, medianis curtissimis, excurvatis; pallio squamulis minutis imbricatis. Intus valva antica subgranda (ut in Ichnochitone) munita, sed a costis pectinata; dentibus ovatis, intus linea undulata secundum costis instructa, extus concavis parte convexa costarumincisis; valvis medianis similiter pectinatis, laminis secundum costas diagonales incisis, laminibus suturalibus medio continuis late sinuatis; suturis postieis a sculptura externa granulatis; valva postica 7 lobata, marginibus planatis, laminis dense compressis, incrassatis; dentibus obtusissimis appressis, haud extantibus subobsoletis, extrosum planatis, ut in valv. ant. fissis, interdum fissuris quoque in partibus concavis.
Patria. Panama.
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129. Chiton (Callochiton) illuminatus Reeve, Taf. 23. Fie. 6.
Chiton illuminatus Reeve Conch. icon. fig. 147. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus, minute granoso-scabris, centralibus subtilissime liratis, liris subgranulatis, interstitiis excavatis, minutissime reticu- latis; ligamento corneo, arenaceo, undique rufa, ligamento maculis albis ornato.
Schalen: eiförmig, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten rauh ge- körnelt, Mittelfelder sehr fein gestreift, Streifen etwas granulirt, Zwischenräume ver- tieft, sehr fein netzförmig gegittert; Mantel hornig; Farbe der Schalen roth, Mantel mit weissen Flecken besetzt.
Vaterland: Magelhaens-Strasse.
130. Chiton (Callochiton) Gaimardi m. ats 230 PETE
Chiton castaneus Quoy et Gaim. Voy. Astrolobe vn. 387 t. 74 fig. 33—34.
Chiton corpore elongato, elevato, lutescente, margine crinito, ossiculis magnis elevatis, tenuissime striatis, castaneis, medio linea fusca triangulari notatis.
Grande espece, a osselet larges, eleves, ondul&s et comme ailes, plus ou moins trian- gulaires stries, tres finement en long, puis en travers et en ondes; aires laterales bien marque triangulaire brunes, aplaties, la moyenne convexe, marquees d’un triangle brun sur un fond chamois. — Ces couleur sont susceptibles de varier pour l’entensite, celles de deux valves extremes sont lineolees et piquettes de blanchätre. -- Les lames d’insertion, grandes et bien arrondies, sont separees par une Echancrure, au millieu de la quelle et une petite saillie cardee. Le manteau est jaunätre et couvert de crins bruns delies. — Le valves extremes sont denticules sur leurs apophyses et toutes sont couleur de corne & l’interieur.
Vaterland: Cap der guten Hoffnung. Bemerkung. Chiton castaneus Wood collidirt mit der vorstehenden Art. Ich musste ihr daher einen neuen Namen geben.
VI. 4. 20. IV. 1903. 9
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131. Chiton (Chaetopleura) nobilis Gray, Taf. 24. Fig. 1.
Chiton nobilis Gray Mus. _ — Reeve Conch. icon fig. 139. T. ovata, laevigata aut punctiunculis minutis elevatis undique creberrime rostrata,
areis lateralibus exiliter radiatim sulcatis; rufescente chocolato-fusca, immaculata; ligamento corneo, setis duris brevissimis obsito.
Schale: eiförmig, glatt oder mit feinen erhabenen Punkten, die überall vielfach hervortreten; Seitenfelder radial gerippt, von röthlich chocoladebrauner Farbe, ohne Flecken; Mantel hornig, mit rauhen, sehr kurzen Haaren bedeckt.
Vaterland: ?
132. Chiton laevis Pennant. Taf. 23. Fig. 3. u. Taf. 24 fig. 3.
Chiton laevis Pennant Brit. Zool. IV p. 36 fig. 3. — — Gmel. p. 3206. _ — Lowe Zool. Journ. II p. 98 t. 5 fig, e. _ — Philippi Enum. I p. 107 t. 7 ng. 4. —_ — Reeve Conch. icon. t. 26 fig. 125. — — Risso Prod. t. 4 p. 268. T. ovata, valvis concentrice striatis, undique minutissime reticulato-granulosis; rubra,
viridescente hic illic marmorata; ligamento minutissime granoso-coriaceo. Long. 5". Schale: eiförmig, Platten concentrisch gestreift, zuweilen sehr fein netzförmig granulirt, von rother Farbe, grün marmorirt; Mantel sehr fein gekörnelt. Vaterland: Mittelmeer und England.
133. Chiton Hennahi Gray. Taf. 24. Fig. 2. Taf. 25. Eie. 2,
Chiton Hennahi Gray Speeil. zool. p. 5. _ — Reeye Conch. icon. p. 37 a.b,
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T. ovata, subplanata, valvis transversim latiusculis, longitudinaliter angustis, undique subtiliter granoso-striatis; fusco aut rubente concentrice lineata, macula oblonga nigricante utringue umbones interdum pieta, ligamento corneo, setis brevissimis perpaucis asperso.
Schale: eiförmig, ziemlich flach; Platten breit, der Länge nach schmal, überall sehr zart gekörnelt-gestreift, mit braunen oder rothen concentrischen Linien, und zu- weilen mit länglichen schwarzen Flecken besetzt; Mantel hornig, mit sehr wenigen kurzen Haaren besetzt.
Vaterland: Callao-Bay Peru.
134. Chiton ll Lie Duplenna) Peruvianus Lamarck. Taf. 24. Fig. 4.
Chiton Peruvianus Lam. An. s. vert. VII p. 491. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 50. T. ovata, valvis undique minute granoso-striatis, granis solitariis; nigricante-viridi; lisamento corneo, pilis aterrimis densissime obsito; pilis quoque per interstitia valvarum intra- dentibus.
Schale: eiförmig, Platten überall fein gekörnelt-gestreift; Graneln vereinzelt, von schwarzgrüner Farbe; Mantel hornig, mit dichten schwarzen Haaren besetzt; die Haare laufen in den Zwischenraume der Platten über die ganze Oberfläche.
Vaterland: Valparaiso, Chilöe, Peru.
135. Chiton (Chaetopleura) Watsoni Sowerby. Taf. 24. Fig. 5.
Chiton Watsoni Sowerby Mag. nat. hist. 1840. — — _ Conch. Illust. fig. 81 u. 82. _ — Reeve Conch. icon. fig. 32a.b.
T. oblongo-ovata, valvis omnibus laevibus et subtilissime ineisis, sulecis ab umbonibus radiantibus areis lateralibus vix elevatis; olivaceo vel rufo-fusca, viridescente interdum con- centrice maculata, summitate umbonali nigricante fusca; ligamento corneo fusco, setis brevis- simis, eirris nigris ad interstitia lateralia valvarum munito.
Schale: länglich-eiförmig, alle Platten glatt und sehr fein eingeschnitten, Rippen
von den Wirbeln ab radial, Seitenfelder kaum erhoben, von oliven- oder rothbrauner 9%
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Farbe, zuweil mit grünen concentrischen Flecken; Wirbelspitze von dunkelschwarzer Farbe; Mantel hornig, dunkel, mit sehr kurzen Haaren, und schwarzen lockigen Wimpern, die aus den Zwischenräumen der Seitenplatten hervortreten.
Vaterland: Cap der guten Hoffnung.
136. Chiton (Chaetopleura) rugosus Gray. Taf. 24. Fig. 8.
Chiton rugosus Gray in Sow. Conch. Illust. Cat. No. 6 fig. 49. _ — Reeve Conch. icon. fig. 115.
T. oblongo-ovata, valvis utrinque biradiatim costatis et obscure corrugatis, medio lae- vibus, depressiusculis, valva antica terminali decemcostata, postica parva, declivi, albida aut lutescente, rufescente viridique marmorata, macula parva nigra hic illie notata; ligamento corneo, setis duris brevibus sparsim obsito.
Schale: länglich-eiförmig, Platten beiderseits mit 2 radialen Rippen, und undeut- lichen Runzeln, in der Mitte glatt gedrückt; vordere Endplatte zehnrippig, die hintere klein, abschüssig, von weisser oder gelblicher Farbe, roth und grün marmorirt; hie und da mit kleinen schwarzen Flecken besetzt; Mantel hornig, mit rauhen kurzen Haaren spärlich besetzt.
Vaterland: St. Vincents-Trinidad, Westindien.
137. Chiton chlamys Sowerby. Taf. 25. Fig. 1.
Chiton amiculatus Sowerby Tankerville. — chlamys Reeve Conch. icon. fig. 60. T oblongo-ovata, valvis laevibus, postice utrinque rotundato-lobatis, nivea, pallio coriaceo, super testam omnino obducto.
Schale: länglich-eiförmig, Platten glatt, die Endplatte nach rückwärts ausge- schnitten, mit 2 abgerundeten Lappen; von weisser Farbe; Mantel lederartig, über die Platten ziemlich vorgezogen.
Vaterland: ?
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138. Chiton cymbiola Sowerby. Taf. 25. Fig. 3.
Chiton cymbiola Sow. Mag. nat. hist. 1840. — —_ — Conch. illust. fig. 45. _ — Reeve Conch. icon. fig. 18.
T. oblongo-ovata, utrinqgue attenuata, praecipue postice medio angulato-elevata; valvis undique laevibus, postica terminali umbonata, spadicea; areis lateralibus lineis fuscescentibus, acute undatis, exiliter pietis, albo per marginem anticam articulatis, areis centralibus lineis fuscescentibus irregularibus longitudinaliter undulatis, ornatis, valvarum duarum anticarum (in hoc specimine) nigricante-castaneis; ligamento subtiliter granoso-coriaceo, spadiceo, fusco- que tessellato.
Schale: länglich-eiförmig, nach beiden Seiten zugespitzt, vorzugsweise nach hinten ; in der Mitte winkelig-erhoben ; Platten überall glatt, die hintere Endplatte gewirbelt kastanienbraun; Seitenfelder mit scharfen, bräunlichen welligen Linien sehr fein be- setzt; Mittelfelder mit welligen unregelmässigen in Längsrichtung laufenden Linien; die 2 vorderen Platten schwarz-kastanienbraun; Mantel fein gekörnelt-lederartig, mit braunen Flecken besetzt.
Vaterland: ?
139. Chiton Guildingii Reeve. Taf. 25. Fig. 7.
Chiton setosus Wood Ind, test. supl. — Guildingii Reeve Conch. icon. fig. 138. T. ovata, valvis medio laevibus aut striatis, ad latera unicostatis et nitide undato-cor- rugatis, postica terminali retusa; lateralibus viridibus, medio albo, nigro flammata; ligamento corneo, translucido, dense setoso.
Schale: eiförmig, Platten in der Mitte glatt oder gestreift, nach den Seiten mit einer Rippe und glänzend wellig-runzelig, Endplatte abgestumpft; nach den Seiten srünlich, in der Mitte weiss, schwarz gefleckt; Mantel hornig, durchscheinend, dicht behaart.
Vaterland: St. Vincents, Westindien.
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140. Chiton Columbiensis Sowerby. Taf. 25. Fig. 8.
Chiton Columbiensis Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 58. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 82.
T. ovata, depressiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus granulis asperis solitariis irregulariter aspersis; arearum lateralium margine postico denticulato, areis centralibus tenuissime granoso-striatis; sordide rubente-fusca, denticulis albis; ligamento corneo, translucido.
Schale: eiförmig, gedrückt, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten mit rauhen vereinzelten Graneln unregelmässig besetzt; die Seitenfelder am hinteren Rande gezähnelt; Mittelfelder sehr fein körnelig-gestreift, schmutzig rothbraun; Zähne weiss; Mantel hornig durchscheinend.
Vaterland: Golf v. Panama.
141. Chiton gigas Chemnilz. Taf. 3. Fig. 4. u. Taf. 26. Fig. 1.
Chiton gigas Chemn. Conch. Cab. VIII p. 222 t. 96 fig. 819. _ — Reeve Conch. icon. fig. 65a. b.
T. ovata, valvis crassiusculis et ponderosis, medio in juventute carinatis, postice sinuatis, terminalibus caeterarum areisque lateralibus creberrime tenuiliratis, liris irregularibus, inter- stitiis minutissime reticulatis, valvis senectute erosis laevibus, sordide virescente-alba, piceo- nigro hie illie plus minusve tincta et punctata; ligamento corneo, setis brevibus sparsim obsito.
Schale: eiförmig, dickschalig und schwer, in der Mitte in der Jugend gekielt, nach hinten eingebuchtet, die Endplatten, wie die Seitenfelder der übrigen Platten sehr reichlich fein gestreift, Streifen unregelmässig, Zwischenräume sehr fein netz- förmig gestreift (alte Platten abgefressen glatt), von grünlich weisser Farbe, hie und da mehr oder weniger mit pech-schwarzen Flecken oder Punkten besetzt; Mantel hornig, mit kurzen Haaren spärlich besetzt.
Vaterland: Cap der guten Hoffnung.
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142. Chiton spinosus Bruguiere. Taf. 26. Fig. 2.
Chiton spinosus Brug. Journ. d’hist. nat. XI p. 25 t. 2 fig. 12. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 51. T. subelongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus irregulariter granoso-rugosis, centralibus laevibus; purpureo-nigra; ligamento corneo, spinis solidis, erectis» aterrimis, longitudine variantibus armato.
Schale: ziemlich verlängert-eiförmig, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten unregelmässig gekörnelt-runzelig, Mittelfelder glatt, von purpur-schwarzer Farbe; Mantel hornig, mit starken vortretenden sehr schwarzen dornartigen Haaren besetzt, welche an der Länge verschieden sind.
Vaterland: Neu-Holland.
143. Chiton californicus Nultall. Taf. 26° Rier 3.
Chiton cealifornicus Reeve Conch. icon. fig. 89. T. oblongo-ovata, valvis medio subrostratis, undique subtilissime corrugato-crenulatis, terminalibus caeterarum areisque lateralibus laticostatis; fusco-viridi, ligamento corneo, pilis setisque dense obsito.
Schale: länglich-eiförmig, Platten in der Mitte fast geschnäbelt, überall runzelig- erenulirt, die Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten breit gerippt, von braun-grüner Farbe; Mantel hornig, mit feinen und starken Haaren dicht besetzt.
Vaterland: Californien.
144. Chiton (Chiton) linter Chemnitz. Taf. 2. Fig. 5. 6 und Taf. 26. Fig. 5.
Chiton linter Chemnitz Conch. Cab. VIII p. 279 t. 95 fig. 799—800. _ — Reeve Conch. icor. fig. 72. T. oblonga, antice subattenuata, valvis medio tumidis, undique laevibus, aut minutissime impresso-striatis; luteo-fusca, macula fusca trigona insigni, utrinque lutescente in utraque valva medio picta; ligamento corneo, translucido, granis rugosis corneis subdistantibus obsito.
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Schale: länglich, nach vorne fast verschmälert, Platten in der Mitte aufgeblasen, überall hin glatt oder sehr fein eingedrückt gestreift; von gelbbrauner Farbe mit dreieckigen braunen Flecken, in jeder Platte in der Mitte beiderseits gelblich ge- färbt; Mantel hornig, durchscheinend, mit ziemlich entfernt stehenden rauhen Graneln besetzt.
Vaterland: Ostindien.
145. Chiton (Chiton) piceus Gmelin. Taf. 3. Fig. 1. 2. 3. 12. u. 13 und Taf. 27. Fig. 2.
Chiton piceus Gmel. Syst. nat. p. 3204. _ — Angas Proc. 1867 p. 223. — — Reeve Conch. icon. fig. 70. _ — Chem. Conch. Cab. VIII p. 284 t. 96 fig. 806—808. T. ovata, crassiuscula, valvis concentrice plani-liratis, lirarum interstitiis elevato-striatis et interdum granatis, umbonibus subrostratis, piceo-nigra, virescente utrinque summitatem umbonalem; ligamento corneo, processibus brevibus calcareis setaeformibus albidis profuse
obsito.
Chemnitz beschreibt die Art, wie folgt: Dieses Chiton trägt ein pechschwarzes Trauerkleid. Man sieht auf seinen ein wenig ausgeschweiften Schildern so viele er- habene Punkte, als wenn die ganze Oberfläche damit besät wäre. Es stehen aber diese Punkte nicht unordentlich durcheinander, sondern reihenweise in einer gewissen regelmässigen Ordnung. Die Schienen oder Gelenke sind sehr dickschalig ; sie haben aber keinen scharfen und hoch gewölbten, sondern einen flachen und stumpfen Rücken. Auf den dreiseitigen Absätzen und Abschnitten, welche an den 6 Mittelschildern auf beiden Seiten hervortreten, stehen ebenfalls lauter Punkte, welche den Körnern gleichen. Die ganze Oberfläche der Schalen ist folglich rauh und vorn granulirt und chagrinirt. Der dicke breite lederartige Wulst oder Saum, welcher die Schilder ein- fasst und umgibt, setzet bei dieser Gattung nicht voller Schuppen, sondern voller kleinen und grossen, schwarzen und weissen Stacheln, dabei schwarze und weisse Felder von ungleicher Grösse abwechseln.
Vaterland : Ins. St. Thomas (nach Reeve aber Neuholland ?).
Bemerkung: Chemnitz stellt in Figur 2, 3, 3 und 13 einige Varietäten dar, von denen die Figur 13 nur 6 Platten hat. Dieselbe stellt bezüglich der Platten
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eine Abnormität dar, wie sie sich auch bei anderen Arten finden. Gewöhnlicher ist das Vorkommen von nur 7 Platten, wenn auch diese Minderzahl zu den Seltenheiten gehört.
146. Chiton (Chiton) labeculatus Reeve, Taf. 27. Big. 3.
Chiton labeculatus Reeve Conch. icon. fig. 108. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim sulcatis et obscure sranulatis, valva terminale postica umbonata, areis centralibus creberrime elevato-striatis, einerea, fusco interdum variegata, ligamento subtilissime granoso-coriaceo.
Schalen: eiförmig, Endplatten wie die Seitenfelder der übrigen Platten radial gerippt und undeutlich granulirt, hintere Endplatte gewirbelt, Mittelfelder vielfach er- haben gestreift, von aschgrauer Farbe, zuweilen braun gefleckt; Mantel sehr fein körnig-lederartig.
Vaterland: ?
147. Chiton (Chiton) fortiliratus Reeve. Taf. 27. Fig. 4.
Chiton fortiliratus Reeve Conch. icon. fig. 112. T. ovata, valvis medio subrostratis, postica terminali umbonata, retusa, areis lateraiibus eoncaviusculis, antice granulatis, centralibus fortiter arcuate liratis; lutescente viridi variegata, medio rufescente tinceta; ligamento corneo.
Schalen: eiförmig, Platten in der Mitte fast geschnäbelt, die hintere Endplatte gewirbelt, Seitenfelder etwas-concav, nach vornen granulirt, Mittelfelder stark bogig gestreift, von gelblicher Farbe, grün gefleckt, in der Mitte roth gefärbt; Mantel hornig.
Vaterland: Raines Ins.
v1. 4. 22. IV. 1908. 10
148. Chiton (Chiton) aculeatus Linne. Tat. 27. Ries 1.2we5:
Chiton aculeatus L. Syst. nat. 12 ed. p. 1106. — —_ Chemnitz Conch, Cab. X p. 273. _ _ Quoy u. Gaim. p. 373 t. 74 fig. 1. 5. — _ Reeve Conch. icon. fig. 49. _ tuberculiferus Sowerby. — spiniferus Frembly.
T. subelongato-ovata, valvis terminalibus, postice umbonata, caeterarum areisque late- ralibus, granorum radiis irregularibus subdistantibus ornatis, granis solitariis, centralibus medio laevibus, utringue dense oblique rugatis; piceo-fusca; ligamento corneo, spinis nume- rosis, longitudine et crassitudine variantibus obsito.
var. 1. spinis brevibus, confertissimis, obtusis; margine fasciis octonis nigris.
var. 2. spinis aculeatis longioribus, rarioribusque et glaucis.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, Endplatten nach hinten gewirbelt, die Seitenfelder der übrigen mit unregelmässigen radialen gegranelten Streifen bedeckt; die Graneln vereinzelt, Seitenfelder in der Mitte glatt, nach beiden Seiten dicht schief gerippt, von dunkelbrauner Farbe. Mantel hornig, mit zahlreichen, der Länge und Stärke nach wechselnden Haaren besetzt.
Vaterland: Neuseeland.
149. Chiton (Tonicia) Swainsoni Sowerby. Taf. 26. Fig. 4.
Chiton Swainsoni Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 27. — — Reeve Conch. icon. fig. 38.
T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis leviter rotundatis, crassiusculis, medio ele- vatis, terminalibus caeterarum areisque lateralibus ereberrime sranoso-radiatis, centralibus longitudinaliter tennuissime sulcatis; aureo-lutea, lineis sanguineo-fuseis concentricis undulatis undique creberrime picta, maculaque oblonga utringue umbones; ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiföormig, nach vorne verschmälert, Platten etwas abgerundet ziemlich dick, in der Mitte erhoben; Endplatten, wie die Seitenfelder der übrigen Platten, sehr fein gekörnelt in radialen Streifen, Mittelfelder sehr zart längsgestreift ;
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von goldgelber Farbe, mit rothbraunen concentrischen welligen Linien sehr zart be- setzt, beiderseits der Wirbel mit länglichen Flecken; Mantel hornig durchscheinend. Vaterland: Iquiqui und Callao; Peru.
150. Chiton (Lophyrus) Incii Reeve, Taf. 22. Fig. 6.
Chiton Incii Reeve Conch. icon. fig. 94.
T. oblongo-vvata, valvis terminalibus, postica parva declivi, caeterarum areis lateralibus punetis perpaueis radiatis, centralibus sulcis longitudinaliter arcuatis et undulatis exculptis, summitate laevibus; lutescente, roseo nigricante-viridique variegata; lisamento corneo sub- arenaceo.
Schalen: länglich-eiförmig, mit Endplatten, von denen die hintere kleine sich ab- wärts zieht, sowie die Seitenfelder der übrigen Platten mit sehr wenigen radialen Punkten besetzt, die Mittelfelder mit längslaufenden gebogenen und welligen Rippen geziert, Mitte glatt, von gelblicher Farbe, roth, rosa und schwärzlich grün gefleckt; Mantel hornig, fast körnelig.
Vaterland: Raines Island, Torres-Strasse.
151. Chiton (Amicula) Emersonianus Couthouy. Tar 25° Rio A.
Chiton Emersonianus Couthouy Boston Journ. nat. hist. II p. 83 t.3 fig. 10. — _ Reeve Conch. icon. fig. 62 — Emersoni Paetel Catal. p. 611.
T. ovata, valvis laevibus, postice utrinque rotundatis lobatis, utraque scutella parva ele- vata cordiformi, concentrice creberrime granoso-striata, medio notata, valva terminali antice superficialiter radiatim sulcata, postica parva, ad extremitatem subexcavata, retusa, alba; ligamento corneo, translucido, marginem versus arenaceo, testam, nisi areas parvas centrales, obducto.
Schalen: eiförmig, Platten glatt, nach hinten in der Mitte ausgeschnitten, so dass dieselben in 2 abgerundete Lappen auslaufen, concentrisch sehr fein gekörnelt- gestreift, in der Mitte deutlicher; vordere Endplatte an der Oberfläche radial gestreift;
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hintere klein, von weisser Farbe; Mantel hornig durchscheinend, gegen den Rand körnelig. r Vaterland: Massachusetts Bay. Nordamerika.
152. Chiton (Acanthochites) scaber Reeve. Taf. 22. Fig. 3.
Chiton scaber Reeve Conch. icon. fig. 106. T. subelongato-ovata, valvis undique creberrime minute granoso-scabris, costatis, costis solitariis, distantibus; viridi-fusco roseoque varia; ligamento corneo, setoso.
Schalen: verlängert-eiförmig, Platten überall vielfach fein, körnelig-rauh, gerippt, Rippen einzeln, entfernt stehend; von grün-brauner Farbe, rosaroth gefleckt; Mantel hornig, behaart.
Vaterland: Centralamerika.
153. Chiton (Chiton) Cunninghami Reeve. Taf. 28. Fig. 1. Chiton Cunninghami Reeve Conch. icon. fig. 181. T. oblongo-ovata, valvis crassiusculis, undique concentrice liratis, striis elevatis ab um- bonibus radiatis, postiea terminali, retuso-umbonata, areis lateralibus vix distinctis; viridi- nigra, valvis medio fascia fusca longitudinaliter picta; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten dickschalig, überall concentrisch gestreift, Streifen erhaben, von den Wirbel radial auslaufend, hintere Endplatte undeutlich ge- wirbelt; Seitenfelder kaum unterscheidbar; von grün-schwarzer Farbe. Die Platten sind in der Mitte mit einem braunen Streifen geziert; Mantel hornig.
Vaterland: Australien.
154. Chiton (Chiton) spinulosus Sowerby. Taf. 28. Fig. 3.
Chiton spinulosus Sow. Illust. fig. 84 u. 84a (not. 70. 74). — _ Reeve Conch. icon. t. 27 fig. 90. T. ovata, valvis granulorum liris eximiis undique nitide exculptis, terminali postica
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umbonata fulvo-spadicea, macula trigona rufa summitate umbonali utriusque valvae, valvarum marginibus posticis rufo alboque pulcherrime articulatis; ligamento corneo, subarenaceo.
Schalen: eiförmig, Platten überall mit glänzenden Reihen von welligen Streifen besetzt; die hintere Endplatte gewirbeit, von schmutzig gelblicher Farbe mit einem dreieckigen rothen Flecken auf der Wirbelspitze; Mantel hornig, fast gekörnelt.
Vaterland: ?
155. Chiton (Chiton) brevispinosus Sowerby. Taf. 28. Fig. 4.
Chiton brevispinosus Sow. Mag. nat. hist. 1840. — —_ — Conch. illust. fig. 136. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 52.
T. subabbreviato-ovata, valvis terminalibus postica umbonata, retusa, caeterarum areis- que laterialibus concentrice granulatis centralibus umbonibus peculiariter appressis, medio laevibus, latera versus subtiliter granoso-rugulatis; intense coeruleo-nigra; ligamento corneo; spinis solidis brevibus, aterrimis, apice albis, densissime armato.
Schalen: ziemlich abgekürzt-eiförmig, Endplatten, von denen die hintere ge- wirbelt ist, sowie die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch granulirt, Mittel- felder um den Wirbel besonders mit granulirten welligen Linien besetzt, in der Mitte glatt, gegen die Seite zu fein gekörnelt-gerippt; von intensiv blau-schwarzer Farbe; Mantel hornig, mit starken kurzen sehr schwarzen am Gipfel weissen Haaren dicht besetzt.
Vaterland: ?
156. Chiton (Chiton) scabriusculus Sowerby. Taf. 28. Fig. 5.
Chiton scabriusculus Sow. Proc. zool. soc. 1802 p. 28. — _ Reeve Conch. icon. fig. 81. T. ovata, planiuscula, valvis undique scabre granoso-lineatis; lineis arearum centralium tenuioribus; cinereo et nigricante viridi, albido variegata; ligamento corneo, pilis brevibus perpaucis munito.
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Schalen: eiförmig, flach, Platten überall rauh körnelig gestreift; die Streifen der Mittelfelder feiner, von grau und schwärzlich grüner Farbe, weiss gefleckt; Mantel hornig mit wenigen kurzen Haaren besetzt.
Vaterland: Guacomayo und Puerto Portrera, Oentralamerika.
157. Chiton (Enoplochiton) Coquimbensis Frembly. Taf. 29. Fig. 2.
Chiton Co un Frembly Zool. journ. III p. 197. — Reeve Conch. icon. fig. 22.
T. subelongato-ovata, yalra terminali antica laevigata, postica utrinque carinata, caete- rarum areis lateralibus granoso-carinatis, centralibus medio suleis duobus latiusculis punctatis radiatis, suleis angustis arcuatis numerosis confertis prope laterum carinas; nigricante-choco- lato-fusca; ligamento corneo, subarenaceo, nigricante, processibus longitudinaliter oblongis fus- cescentibus undigue minuto.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, vordere Endplatte glatt, hintere nach beiden Seiten gekielt, die Seitenfelder der übrigen Platten gekörnelt-gekielt, die Mittelfelder in der Mitte mit 2 breiten punktirten radialen Rippen nach den Seitenkielen, von schwärzlich-chocoladebrauner Farbe; Mantel hornig, fast gekörnelt, von schwärzlicher Färbung mit länglichen braunen fleckigen hervortretenden Runzeln besetzt.
Vaterland: Coquimbo-Bay, Chili.
158. Chiton (Lorica) volvox Reeve, Taf. 29. Fig. 3.
Chiton volvox Reeve Conch. icon. fig. 31.
T. subelongato-ovata, valvis undique tenuissime liratis, liris angustis, vix undulatis, interstitiis peculiariter crenulato-clathratis, valvarum umbonibus vellicatis, acute erectis, valva terminali postica parva, ad extremitatem nmbonata; albida, lateribus viridibus, areis latera- libus nigro-viridi tessellatis, umbonibus roseo-purpureis; ligamento postice fissurato, arenaceo- coriaceo, fusco.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, Platten überall sehr fein gestreift, Streifen schmal, kaum wellig, Zwischenräume sehr zart crenulirt gegittert; Platten mit aus- geprägten, scharf hervortretenden Wirbeln; hintere Endplatte klein, am Ende ge-
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wirbelt, von weisslicher Farbe, an den Seiten oft grünlich, Seitenfelder mit, schwarz- grünlichen Flecken; Wirbel rosenroth, Mantel nach hinten gespalten, körnelig-hornig von brauner Farbe.
Vaterland: Sydney.
159. Chiton (Lorica) Angasi Adams,
Lorica Angasi Adams Proc. 1364 p. 193. — —_ _ — 1865 p. 187.
T. ovata, postice coarctata et angulata, pallido-fusca, viridi variegata, valva antica con- centrice striata et costis pustulosis radiata, valva posteriore angustata, transverse sulcata et dense longitudinaliter lirata, valvis mediis subcarinatis; areis dorsalibus, dense liratis et trans- verse sulcatis; areis lateralibus elevatis, radiatim liratis, liris pustulosis. Limbus medicrois, olivaceus, squamis minutis obsitus.
Lg. 40, lat. 26 mm.
Patria: Bapid-Bay, Südaustralien.
160. Chiton (Leptochiton) pusillus Sowerby. Taf. 29. Fig. 4.
Chiton pusillus Sow. Proc. zool. soc. 1832. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 189. T. oblongo-ovata, subangusta, minima, medio elevatiuscula, valvis laevibus, areis centra- libus minutissime punctulatis, valva postica terminali conspicue umbonata, albida, rufescente subindistinete tincta.
Schale: verlängert-eiförmig, ziemlich schmal, sehr klein, in der Mitte erhoben, Platten glatt, Mittelfelder sehr fein punktirt, hintere Endplatte deutlich gewirbelt, von weisser Farbe mit undeutlichen rothen Flecken.
Vaterland: Pacasmayo, Peru.
161. Chiton (Hanleya) variabilis Angas,
Chiton variabilis Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 194. —_ _ _ — — -., 1865 p. 188.
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T. oblonga, albida, atro-fusca variegata, valvis latis carinatis, areis dorsalibus longitu- dinaliter dense costatis, costis confertim pustulosis; areis lateralibus vix elevatis transverse et undulatim costatis, costis confertim pustulosis. Limbus ad marginem spiculis brevibus albis corneis instructus, fasciculis spieulorum pallidorum.
Lg. 16, lat. 10 mm.
Patria: Yorks Peninsula, Australiae.
162. Chiton (Leptochiton) exiguus Sowerby. Taf. 29. Fig. 5.
Chiton exiguus Sow. Proc. zool. soc. 1832. — _ Reeve Conch. icon. fig. 186.
T. oblongo-ovata, subangusta, valvis laevibus, sulco utringue summitatem umbonatum, rufescente albimaculata.
Schalen: länglich-eiförmig, ziemlich schmal, mit glatten Platten, und einer Puppe beiderseits der Wirbelspitze, von rother Farbe mit weissen Flecken. Vaterland: Lord Hoods-Inseln.
1635. Chiton (Lophyrus) glaucus Quoi et Gaimard. Taf. 29. Fig. 1.
Chiton glaucus Qu. et Gaim. Voy. Astrolobe p. 376 t. 74 fig. 7. Chiton corpore ovali-rotundato, pilis rigidis viridibus irrorato, subtus luteo-virescente, valvis tuberosis, laevibus, nigris, in medio flavo-bilineatis infra viridibus. Lg. 2‘ lat. 1", 6.
Diese Art ist eiförmig, verbreitert nach den Seiten. Der Mantel ist von schön hellgrüner Farbe und ist bedeckt mit langen scharfen, aber nicht spitzigen Haaren, von derselben Farbe. Unten ist sie von grüngelber Farbe, der Kopfschild ist breit und ausgerundet; die Kiemen sind lang und in der Zahl von 40 auf jeder Seite vor- handen. — Die Schalen sind breit, abgerundet, wenig erhoben, fast dreieckig, einfarbig und glatt bis zur nächsten Platte, wo sie am Rande 3 —4 Streifen haben. Sie sind dünn, und auf ihren Seitenrändern mit einen dreieckigen grünen Flecken besetzt.
Vaterland: Port Jackson, Australien.
sl
164. Chiton (Chiton) luridus Sowerby. Taf. 30. Fig. 1. 2.
Chiton luridus Sow. Proc. zool. soc. 1832. — — Reeve Conch. icon. fig 85.
T. ovata, depressiuscula, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus granulatis, granulis irregularibus stipatis, areis centralibus subtiliter granoso-striatis; sordide fusca et rabente; ligamento corneo, rugoso.
Schalen: eiförmig, gedrückt, Endplatten und die Seitenfelder die Mittelplatten - gekörnelt; Graneln unregelmässig, dicht, Mittelfelder fein gekörnelt gestreift, schmutzig braun oder roth; Mantel hornig, rauh.
Vaterland: St. Elena, West-Columbien.
165. Chiton (Chiton) spiniger Sowerby. Taf. 30. Fig. 3.
Chiton spiniger Sow. Mag. nat. hist. 1840. _ —_ — Proc. zool. soc. 1841. —_ — Reeve Conch. icon. fig. 75.
T. oblongo-ovata, valvis subappressis, undique rugulatis et granatis, granarum inter- stitiis arearum terminalium et lateralium plus minusve peculiariter puncturatis; olivaceo, Havidoque varia; ligamento corneo, latiusculo, spinis calcareis flavidis, nunc brevibus, subeylin- draceis nunc lanceolatis arcuatis, densissime obsito.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten etwas gedrückt, überall rauh-granulirt, die Zwischenräume zwischen den Körneln der End- und Seitenfelder mehr oder weniger punktirt; von olivengelber Farbe, bald heller bald dunkler; Mantel hornig, breit, mit gelben kalkigen Dornen, Dornen zuweilen kurz, manchmal cylindrisch, zuweilen zu- gespitzt und gebogen.
Vaterland: Philippinen.
VI. 4. 23. Iv. 1903. 11
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166. Chiton (Chiton) ornatus Nuttall.
Chiton ornatus Carpenter Proc. 1855 p. 232.
T. subrotundata, depressa, fusco-olivaceo, utraque parte jugi tenebrosim maculata, lineis diagonalibus, et in ultima valva lineis 16 radiantibus nodulis validis, instructis; areis late- ralibus et valvis ultimis nodulosis radiatim instructis; areis centralibus vix undatis; interstitiis alte decussatis, valvarum marginibus subquadratis, suturis parvis, mucrone vix monstrante; intus virescente, rufo tincta, marginibus valvarum valde sinuatis, sinu angulato; ad jugum vix impressa, limbo valde piloso, setis longis, fortibus mucronatis.
Lg. 1,05, lat. 0,8, alt. 0,22".
Patria: San Diego.
167. Chiton (Chiton) caelatus Reeve. Taf. 30. Fig. 5.
Chiton caelatus Reeve Conch. icon. fig. 101. T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis terminalibus, postica parva, declivi, caete- rarum areisque lateralibus laticostatis, laminis creberrimis undulatis nitide caelatis, centralibus minutissime reticulatis, pulcherrime viridi roseoque ornata; ligamento corneo, hic illie setoso.
Schalen: länglich-eiförmig, vorne etwas zugespitzt, die Endplatten, von denen die hintere klein, und abschüssig ist, sowie die Seitenfelder der übrigen Platten breit gerippt, die Mittelfelder sehr fein netzförmig, sehr schön grün und rosa roth gefärbt ; Mantel hornig, hie und da behaart.
Vaterland: Neuseeland.
168, Chiton (Fremblya) cimolius Reeve. > Taf. 31. Fig. 1.
Chiton cimolius Reeve Conch. Icon. fig. 141.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim granatis, granis solitariis, subirregulariter peculiariter decumbentibus, valva antica terminali umbonem versus retorsum inflexa, postica conspicue umbonata, areis centralibus medio laevibus, utrin- que liratis, liris tenuibus, vix granulatis subdistantibus, interstitiis excavatis, lutescente fusca; ligamento squamato-coriaceo, tesselato.
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Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial granulirt, Graneln vereinzelt, unregelmässig eigenartig angeordnet; vordere Endplatte gegen den Wirbel zurückgebogen, hintere deutlich gewirbelt, Mittelfelder in der Mitte glatt, nach beiden Seiten gestreift, Streifen zart, kaum granulirt, ziem- lich entfernt stehend, von hellbraunen Farbe; Mantel schwammig-lederartig.
Vaterland: Australien.
169. Chiton (Chiton) Georgianus Quoy et Gaimard. Taf. 30. Fig. 4. ;
Chiton Georgianus Q. et G. voy. Astrol. p. 379 t. 75 tig. 25—30. Chiton corpore ovali, margine parvo granuloso, albida, striis nigris octonis notato; valvulis arcuatis, planiusculis et crassissime striatis, fuscis, medio nigris.
Körper kurz, eiförmig, sehr gewölbt; Mantel sehr dick, hat aber nur geringe Ausdehnung nach den Seiten, und ist mit sehr kleinen abgerundeten Tuberkeln be- deckt; von weisser Farbe, mit 8 schwarzen Querbändern auf jeder Seite, Fuss ein- gezogen mit einem ziemlich vorspringenden Wulste. Die Kiemen erreichen fast die Mundfranzen, welche sehr breit sind. Die Platten sind sehr breit, und bedecken fast den ganzen Körper, sind halbkreisförmig, aber wenig gewölbt, sehr dick mit concen- trischen Streifen besetzt; die vordere und die seitlichen mehr markirten haben eine dunkelbraune Farbe und welche in der Mitte heller wird, mit einer schwarzen Rück- linie; in der 4. und 5. Platte ist dieselbe breiter.
Vaterland: Neuholland.
170, Chiton (Chiton) aculirostratus Reeve, Taf. 31. Fig 2.
Chiton acutirostratus Reeve Conch. icon. t. 26 fig. 137.
T. elongata, medio elevata, lateraliter subcompressa, valvis summitate obtuso-carinatis, laevibus, utrinque creberrime plani granatis, umbonibus productis, acute rostratis, valvarum areis lateralibus parvis, subindiscinetis, concavis; albida, summitate nigro hic illic inquinata ; ligamento corneo, spieulorum crista parva ad latus utriusque valvae munito.
Schale: verlängert, in der Mitte erhoben, von der Seite fast etwas zusammen- gedrückt, Platten auf der Spitze stumpf gekielt, glatt, nach beiden Seiten sehr viel- 11 =
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fach flach granulirt, Wirbel erhoben, scharf geschnäbelt, die Seitenfelder der Platten klein, undeutlich concav; von weisslicher Farbe, Wirbel hie und da schwarz gefleckt ; Mantel hornig.
Vaterland: Cape Rivers.
171. Chiton (Leptochiton) ruber Sowerby. Taf. 3. Fig. 8. u. Taf. 31. Fig. 3.
Chiton ruber Lowe Journ. Conch. zool. II t. 5 fig. 2. — _ — NReeve Conch. icon. fig. 175. _ _ — Jeffreys Brit. Conch. V t. 46 fig. 4. T. ovata, valvis concentrice striatis, laevibus, umbonibus subdepresso-rostratis, lutes- cente, rufo undique maculata; Jigamento granoso-coriaceo, rufo-marmorata.
Schalen: eiförmig, Platten concentrisch gestreift, glatt, Wirbel ziemlich gedrückt geschnabelt, von gelblicher Farbe, überall mit rothen Flecken; Mantel körnelig-leder- artig, roth marmorirt. i
Vaterland: England.
172. Chiton (Leptochiton) cinereus Linne. le 3, ie, Den Bu, Die, Bi
Chiton ecinereus L. Syst. nat. XII p. 1106.
—_ _ Fabrieii Fauna Grönl. p. 423.
— — Chemnitz Conch. Cabinet p. 291 t. 96 fig. 818.
= — Jefireys Brit. Conch. V t. 56 fie. 2.
= — Reeve Conch. icon. fig. 191.
— asellus et aselloides Lowe.
T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus decussatim striatis et
basim versus concentrice sulcatis areis centralibus sub lente subtilissime reticulatis; albida, einereo-nebulosa et lineata; ligamento minute squamoso.
Schale: eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten kreuzweise gestreift und gegen die Basis concentrisch gerippt; Mittelfelder unter dem Micros- cope sehr fein netzförmig; von weisslicher Farbe, aschfarbig angehaucht und linirt; Mantel fein schuppig.
Vaterland : England.
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173. Chiton (Leptochiton) roseus Sowerby. Taf. 31. Fig. 9.
Chiton roseus Sowerby Proc. Zool. soc. 1832 p. 58. _ Reeve Conch. icon. t. 25 fig. 119. T. subelongata, ovata, valvis omnibus pulcherime concentrice sulcatis, sulcis leviter
undulatis, valva postica terminali conspicue umbonata; purpureo-rosea.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, alle Platten schön concentrisch gerippt, Rippen leicht wellig, die hintere Endplatte deutlich gewirbelt, von rosarother Farbe
Vaterland: Ins. Plata, Westcolumbien.
174. Chiton (Leptochiton) lentiginosus Sowerby. Taf. 31. Fig. 4.
Chiton lentiginosus Sow. Conch. illust. fig. 120. = Reeve Conch. icon. fig. 165. T. ovata, undique minutissime reticulata, areis lateralibus subobscure concentrice sul- aurantio-lutea vel olivacea, punctis livido-coerulcis aspersa; ligamento squamato-
catis; coriaceo, tessellato.
Schalen: eiförmig, überall mit sehr feiner netzförmiger Sculptur, Seitenfelder ziemlich undeutlich concentrisch gerippt, von goldgelber Farbe oder olivenfarbig, mit
blauen Punkten besät; Mantel schuppig-lederartig. Vaterland: Newcastle, Australien.
175. Chiton (Leptochiton) muscarius Reeve. 16 Sl, In ff
Chiton muscarius Reeve Conch icon. fig. 164. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus subrugosis, radiatim sul-
catis, centralibus laevibus et minute creberrime puncturatis, olivaceo-viridi, medio rufescente, punctis nigris coeruleo-marginatis undique picta; ligamento granato-coriacea; granis amplis.
Schalen: eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten runzelich, radial gerippt; die Mittelfelder glatt und fein, vielfach mit Punkten besetzt; von
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olivengrüner Farbe in der Mitte roth, mit schwarzen an der Ränder blauen Punkten überall besetzt; Mantel körnig-lederartig; Körner gross. Vaterland: ?
176. Chiton (Leptochiton) crocinus Reeve, Taf. 32. Fig. 3.
Chiton crocinus Reeve Conch, icon. fig. 146. T, ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus rugis undulatis concen- trice exculptis, superficie minutissime puncturata, centralibus liris minutis obliquis undulato- decussatis; crocina, medio purpurascente tincta; ligamento corneo, tessellato.
Schalen: eiförmig, Endplatten und Seitenfelder der übrigen Platten mit welligen Streifen, deren Oberfläche sehr fein punktirt ist; die Mittelfelder sind mit feinen schiefen welligen Streifen besetzt; von safrangelben Farbe, in der Mitte roth gefleckt; Mantel hornig.
Vaterland: ?
177. Chiton (Leptochiton) cingillatus Reeve. Taf. 32. Fig. 5.
Chiton cingillatus Reeve Conch. icon. fig. 160. T. ovata, valvis laevibus, liris duabus tribusve concentricis prope marginem circumdata; olivacea, ligamento granoso-coriaceo.
Schalen: eiförmig, Platten glatt, mit 3 concentrischen Streifen nach dem Rande stehend, umgeben; olivenfarbig; Mantel körnelig-lederartig. Vaterland: Südamerika.
178. Chiton (Leptochiton) Colliei Gray. Taf. 32. Fig. 6.
Chiton Colliei Gray mus. — — Reeve Conch. icon. fig. 136. T. ovata, valva antica terminali octo-radiata, postica parva, umbonata, areis lateralibus granatis, marginibus conspicue elevatis, fortiter granatis, areis centralibus longitudinaliter
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tenuiliratis, liris minute granulatis, subundulatis, interstitiis excavatis; olivaceo-nigricante; ligamento corneo, densissime longisetoso.
Schalen: eiförmig, die vordere Endplatte hat S radiale Streifen, die hintere ist klein und gewirbelt, Seitenfelder mit Körnern besetzt und mit deutlich erhobenen Rändern, stark gekörnelt, Mittelfelder zart längsgestreift, Streifen fein gekörnelt, etwas wellig, Zwischenräume zwischen den Streifen ausgehöhlt; von oliven-schwärz- licher Farbe; Mantel hornig, sehr dicht mit langen Haaren besetzt.
Vaterland: ?
179. Chiton (Leptochiton) Milleri Gray. Paf732. Rie. 8. 11.
Chiton Milleri Gray Spec. zool. _ — Reeve Conch. icon. fig. 156. T. ovata, laevigata, areis centralibus, sub lente minutissime reticulatis, lateralibus tenuissime striatis, olivacea vel interdum alba, nigro maculata aut punctata; ligamento granoso- coriaceo, nigro luteoque tessellato.
Schalen: eiförmig, glatt, die Mittelfelder der Platten unter dem Microscope sehr fein netzförmig; Seitenfelder sehr zart gestreift; olivenfarbig, zuweilen weiss, mit schwarzen Flecken und Punkten; Mantel körnelig-lederartig, schwarz und gelb gefleckt.
Vaterland: Ostsee.
180. Chiton (Leptochiton) Mauritianus Quoy et Gaim, Taf. 32, Fig. 1.2.
Chiton mauritianus Qu. et Gaim. Voy. Astrol. p. 397 t. 73 fig. 1—3. T. elongata, carinata, transversim tenuissime striata, fusco-viridi, subtus flavicante; pallio virescente-fusco radiato.
Schale: klein, eiförmig, verlängert, mit erhabenen Platten, welche gekielt, sehr fein quer gestreift und durch seitliche Dreiecke verstärkt werden. Sie sind von sehr ausgebrochener grüner Farbe, die auf dem Gipfel heller wird, ebenso wie die Mantel- ränder, welche mit feinen Schuppen bedeckt sind. — Die Unterseite des Körpers ist
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gelblich, der Fuss ist verschmälert, aber die Kiemen sind verhältnissmässig sehr gross, und erreichen fast die der Seiten des Kopfes, dessen Rand breit und erweitert ist. Man zählt ungefähr 33 Lamellen auf jeder Kiemenseite.
Vaterland: Ile de France.
181. Chiton (Leptochiton) proprius Reeve. Taf. 32. Fig. 9.
Chiton proprius Reeve Conch. icon. fig. 161. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus liris brevibus transversis, irregularibus solitariis peculiariter exculptis, centralibus minutissime reticulatis; valva postica terminali umbonata; cinereo-olivaceo; ligamento squamato-coriaceo, tessellato.
Schalen: eiförmig, Endplatten, wie die Seitenfelder der übrigen Platten mit kurzen, schiefen unregelmässigen eigenthümlichen Streifen besetzt, Mittelfelder sehr fein netzförmig gegittert; hintere Endplatte gewirbelt; aschgrau-olivenfarbig; Mantel schuppig-lederartig.
Vaterland: Westküste, Oentralamerika.
182. Chiton (Leptochiton) virescens Reeve. Taf. 32. Fig. 10.
Chiton virescens Reeve Conch. icon. fig. 126. — stramineus var. Sowerby. T. ovata, valvis laevibus, margine postico crenulatis, vivide virescente; ligamento corneo.
Schalen: eiförmig, Platten glatt, am hinteren Rande crenulirt, von lebhaft grüner Farbe; Mantel hornig. Vaterland: ?
183. Chiton (Plaxiphora) retusus Sowerby. Taf. 33. Fig. 3.
Chiton retusus Sowerby Proc. zool. soc. 1832 p. 28. — _ Reeve Conch. icon. fig. 99.
39 T. oblongo-ovata, valvis terminalibus postica peculiariter producta et retusa, caeterarum
areisque lateralibus turgidis, elevatis, radiatim sulcatis, suleis distantibus, centralibus longi- tudinaliter liratis, liris postice convergentibus; pallescente, fusco strigata; ligamento corneo.
Schalen: länglich-eiförmig, die hintere Endplatte vorgezogen und abgestumpft, die Seitenfelder der übrigen Platten aufgeblasen, erhoben, radial gerippt, Rippen ent- fernt stehend, die Mittelfelder längsgestreift, Streifen nach hinten zusammenlaufend, von blassbrauner Farbe; Mantel hornig.
Vaterland: Quacomayo und Puerto Portrera, Centralamerika.
184. Chiton (Plaxiphora) biramosus Quoy et Gaim. Na 38, 1 I dk
Chiton biramosus Qu. et Gaim. Voy. Astrol. t. 74 fig. 12—16.
Chiton corpore ovali, planiusculo, rubro, duabus seribus pilis binis eincto, margine villoso, valvis planiusculis, viridi-rubentibus aut albidis, antice transversim striatis.
C. Oscarion est ovulaire, allonge & manteau nu, d’un rouge brun assez vif entour& de deux rangees ecarte&s de poils rudes, rares et bifurques. Le premier rang touche les osselets, et le second avoisine le bord du manteau, qui est lui-meme villeux, jaunätre en dessous, ainsi que le pied. Les franges cephaliques au lieu de s’etaler, se resserent en long sur les cotes de la bouche. Les branchies arrivent & les touches. Il y a de chaque cöte, trente trois folicles, et de plus, en avant, une douzaine d’autres lamelles plus petites. Les valves sont tres transverses, peu elevees ä arc surbaisse, sans caa&ne, un peu cordi- forme et striees sur leur limbe en avaut, blanches ou verdätres, avec un cercle rouge-brun. La premiere a neuf. dents sur la bord et la derniere n’en presente aucune.
Patria Novozelandia.
185. Chiton (Plaxiphora) setosus Sowerby. Tate 332 Biesb:
Chiton setosus Sow. Proc. Zool. soc. 1832. Chiton setosus Reeve Conch. icon. fig. 100. T. oblongo-ovata, valvis utrinque latecostis, medio laevibus; virescente-cinerea, rufo
viridique lente variegata; ligamento corneo, setis obsito. v1. 4. 24. V. 1903. 12
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Schalen: länglich-eiförmig, Platten beiderseits breit gerippt, in der Mitte glatt; von grüngrauer Farbe, roth und grün reichlich gefleckt; Mantel hornig behaart.
Vaterland: ?
186. Chiton (Plaxiphora) petholatus Sowerby. Taf. 33. Fig. 6.
Chiton petholatus Sowerby Mag. nat. hist. 1840. _ — — Conch. Illust. fig. 59. 64. 65. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 74. T. ovata, valvis terminali postica minima, striis elevatis, subretusis, creberrimis, undu- latis, undique concentrice rugatis; nigra virescente-albo variegata, macula oblonga regulari utrinque summitatem umbonalem; ligamento corneo, setis brevibus obsito.
Schale: eiförmig, die hintere Endplatte sehr klein, alle Platten mit erhobenen, abgestumpften, zahlreichen, welligen, überall concentrischen, runzeligen Streifen besetzt, von schwarzer Farbe mit weissgefleckten, und länglichen regelmässigen Flecken jederseits der Wirbelhöhe; Mantel hornig, behaart.
Vaterland: ?
187. Chiton (Lepidopleurus) variegatus Ängas.
Lepidopleurus variegatus Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 192. _ — _ — — — 1865 p. 187.
T. oblonga, convexa, albida, viridi maculata et irregulariter fusco ornata, maculis ad latera confertioribus, valvis terminalibus minute divaricatim striatis, ad marginem radiatim costatis et concentrice sulcatis; valvis mediis subcarinatis, areis lateralibus vix elevatis, non- nullis tuberculatis, costis radiatis ad margines concentrice sulcatis, interstitiis minute granu- latis. Limbus pallido-fuscus, squamulis parvis confertis obtectis.
Lg. 18, lat. 8 mm.
Patria: Yorks Peninsula Australiae.
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188. Chiton (Lepidopleurus) speciosus Angas.
Lepidopleurus speciosus Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 192.
T. elongata, fulva, dorso longitudinaliter rubro-fusco ornata, ad marginem cingulis latis concentricis viridibus, valvis terminalibus et areis lateralibus concentrice costatis; costis pustulosis, interstitiis minute granulatis; areis lateralibus subelevatis, valvis mediis carinatis; areis dorsalibus crebre divaricatim rugoso-striatis. Limbus pallido-fuscus squamis mediocribus imbricatis obtectis.
Lg. 35, lat. 20 mm.
Patria: Port Lincoln, Australiae.
189. Chiton (Lepidopleurus) liratus Angas.
Lepidopleurus liratus Ang. Proc. zool. soc. 1864 p. 192. _ — —_ — — — 1865 p. 187.
T. parva, elongata, convexa, flavido-fusca, pallide fusco maculata, valvis terminalibus et areis lateralibus concentrice remote sulcatis, dense et minute radiatim liratis, liris con- fertim pustulosis; valva postica elevata, areis lateralibus vix elevatis; valvis mediis obtuse carinatis, areis dorsalibus longitudinaliter liratis, liris confertim pustulosis. Limbus pallido- fuscus, squamulis minutis dense obsitus.
Lg. 8, lat. 4 mm.
Patria: Yorks Peninsula Australiae.
190. Chiton (Tonicia) Nuttalli Carpenter.
Chiton Nuttalli Carp. Proc. p. 231. - T. Chitoni Hartwegii simili, sed latiore, depressa, superficie granulis majoribus, maxime marginem versus marginibus quadratis, suturis nullis; intus valvarum marginibus valde
arcuatis, sinu lato, alto. Lg. 1,05, lat. 0,8; alt. 0,24 poll.
Patria?
12*
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191. Chiton (Lepidochiton) expressus Carpenter.
Ischnochiton expressus Carp. Proc. 1865 p. 275.
T. Chit. eleneusi simili, sed carnea; areis centralibus clathris 10, distantibus crebre decussatis, jugo acuto; areis lateralibus costis 2 validissimis, angustis, tubereulis angustis intus marginibus suturalibus postieis planatis, haud tuberculosis, haud sinuatis; lam. insert. ut antea, sinu angusto ad jugum angulato. Valva antica costis 10, validis, angustis, intus ut antea sed fissuris 8 valva postica mucrone postico planato; parte postica expansa, haud con- cava, costis c. 7 validissimis, intus lamina c. 7-fissa, planata.
Patria: Panama.
192. Chiton acutus Carpenter.
Chiton acutus Carp. Proc. 1855 p. 232.
T. ovata, valde elevata, tenui, olivaceo, interdum maculis tenebrioribus, lineis diagona- libus vix monstrantibus; areis lateralibus et valvis ultimis tenuissime granulis longis, irregu- lariter radiantibus, areis centralibus iisdem lineis longitudinalibus undatis instructis; margi- nibus valvarum subquadratis, suturis parvis, Jjugo acuto, mucrone inconspicuo; limbo angusto, sublaevi, tenui, intus virescente, valvarum marginibus vix arcuatis, sinu parvo, inciso.
Long. 0,9, lat. 0,5, alt. 0,2 poll.
Patria: Ins. Sta. Barbara.
193. Chiton Montereyensis Carpenter.
Chiton Montereyensis Carp. Proc. 1855 p. 231.
T. ovata, subelevata, sublaevi, olivacea, valva utraque ad jugum rubro-fusco maculata, lineis tenuioribus valvis intermediis, subradiantibus, valvis ultimis radiantibus, valvis inter- mediis lineis diagonalibus subdistinctis, ad marginem subquadratis, suturis conspicuis; areis lateralibus lineis paucis radiantibus obsoletis; tota superficie punctulis creberrimis conferta, subobsoletis, maxime ad areas laterales; mucrone vix prominente; limbo coriaceo, ad mar- ginem et in suturis piloso, setis planatis, curtis, incurvatis; intus valvarum marginibus haud valde arcuatis, sinu parvo, ad jugum subimpresso.
Lg. 24, lat. 1,42, alt. 0,45 poll.
Patria: Monterex.
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194. Chiton (Stenochiton) juloides Angas,
Stenochiton juloides Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 193.
— = a lechap se: T. elongatissima, angusta, antice angustiore, rufo-fusca, minute albo maculata et ornata, valvis angustis longioribus quam latis, valde convexis, non carinatis, marginibus lateralibus vix rotundatis, politis, areis lateralibus elevatis et ad margines concentrice sulcatis. Limbus
angustus, pallido-fuscus, atro-fusco maculatus, squamulis minutissimis, politis imbricatis obtectus. 3
Lg. 25, lat. 6 mm.
Patria: Holdfast-Bay, Austral. merid. Bemerkung: Das Genus Stenochiton wird von Angas charakterisirt:
T. elongata, angusta, convexa. Valvae longiores quam latae, non carinatae; apex posterioris valvae subcentralis; lamina insertionis parvae; valvarum terminalium multis fissuris inter mediarum utrinque 5 fissuris. Limbus squamulis minutissimis, politis imbricatis obtectus.
195. Chiton (Leptochiton) arbutum Reeve. Taf. 32. Fig. 7.
Chiton arbutum Reeve Conch. icon. fig. 162. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus striis granatis, postice divergentibus, reticulatim decussatis, areis centralibus granulis obtusis subquadratis creber- rime exculptis, viridi aut rufescente nigropunctata; ligamento squamato-coriaceo, tessellato.
Schalen: eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten, mit granulirten Streifen, welche nach hinten divergiren und netzförmig angeordnet sind; Mittelfelder mit stumpfen subquadratischen Graneln besetzt; grün oder roth mit schwarzen Punkten; Mantel schuppig-lederartig.
Vaterland: ?
196. Chiton (Lepidopleurus) incarnatus Reeve, Taf. 34. Fig. 3.
Chiton incarnatus Reeve Conch. icon. fig. 194. T. ovata, valvis laevibus, umbonibus subrostratis, areis lateralibus subobscure concen-
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trice striatis, valva terminali postica subretusa; incarnato-rosacea, ligamento squamuloso, rufescente alboque marmorato.
Schalen: eiförmig, Platten glatt, mit fast geschnäbelten Wirbeln, Seitenfelder ziemlich undeutlich concentrisch gestreift, die hintere Endplatte fast etwas zurückge- zogen; von fleischfarbig-rosarother Farbe; Mantel schuppig, roth und weiss gefleckt.
Vaterland: ?
197. Chiton (Lepidopleurus) tenuisculptus Carp.
Chiton dispar C. B. Adams. Lepidopleurus tenuisculptus Carpenter Proc. 1861 p. 275.
T. Ch. Adamsii simili, olivacea-colore pallido seu intensiore minute variegata; tota superficie minute granulosa, areis lateralibus vix definitis, suturis plerumque albido maculatis; mucrone antico satis conspicuo, parte postico concavo, intus ut in Ch. Adamsi formata.
var. 7. pallidiore, ad jugum rufo-tincta.
Patria: Panama.
198. Chiton (Ichnochiton) elenensis Carpenter.
Ischnochiton elenensis Carp. Proc. 1862 p. 275.
T. extus areis centralibus clathris parallelis c. 20 decussatis; ar. lat. costis 2 validiori- bus, tumidis tuberculosis, intus marginibus suturalibus posticis reflexis, sinu ad jugum parvo, laminis insertionis confissis ad laminas suturales anticas punctis, sinu latissimo. Valva con- tica extus costis 12 haud validis, intus fissuris 10 dentibus acutis, subgranda, parva. — Valva postica mucrone subpostico depresso; parte postica expansa, concava, costis c. 11 sub- obsoletis, intus lamina insertionis c. 9 fissa, dentibus curtis, subgranda, parva, intus callosa.
Patria: Panama.
199. Chiton (Lepidopleurus) corrugatus Reeve. Taf. 34. Fig. 1.
Chiton corrugatus Reeve Conch. icon. fig. 185. T. ovata, valvis terminalibus radiatim costatis, postica parva, retusa; areis lateralibus
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bicostatis valvis omnibus undique granulato-corrugatis; viridi, nigricante maculata; ligamento arenaceo, tessellato.
Schalen: eiförmig, Endplatten radial gerippt, die hintere klein, abgestumpft; die Seitenfelder der übrigen Platten zweirippig; alle Platten überall granulirt-runzelig; von grüner Farbe mit schwarzen Flecken; Mantel körnelig.
Vaterland: ?
200. Chiton (Mopalia) Blainvillei Sowerby. Taf. 35. Fig. 3.
Chiton Blainvillei Sow. Proc. zool. soc. 1830 p. 27. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 13.
T. suborbiculari-ovata, valvis latissimis, angustis, posticis parvis, terminali minima, antica terminali obseure radiata, caeteris laevibus, concentrice lineatis, areis lateralibus con- cavo-impressis; Toseo, albo, fusco viridique varia; ligamento corneo, setis brevibus hinc et hine remote munito, postica contracto, antice enormiter producto.
Schalen: fast kreisförmig-eiförmig, Platten sehr breit, schmal, die hinteren klein, die Endplatte sehr klein; die vordere Endplatte radial gestreift; die übrigen glatt, concentrisch linirt, Seitenfelder eingedrückt, rosaroth, weiss braun und grün gefleckt; Mantel hornig, hie und da mit kurzen Haaren besetzt; nach hinten zusammenge- zogen, nach vorne sehr vorgezogen.
Vaterland: Inner Lobos Ins. Peru.
201. Chiton (Lepidopleurus) alatus Sowerby. Taf. 34. Fig. 4.
Chiton alatus Sowerby Proc. zool. soc. 1841 p. 61. _ —_ Reeve Conch. icon. fig. 45.
T. elongata, valvis antice coarctatis, terminalibus et caeterarum areis lateralibus decus- satim striatis, quasi granulatis, centralibus creberrime elevato-striatis; striis acutis, subirre- gularibus, interstitiis excavatis, lutescente, viridi per marginem anticum arearum lateralium albiarticulato, umbonibus pallide roseis; ligamento corneo, arenaceo, utrinque lato.
Schalen: verlängert, die Endplatten vorne und die Seitenfelder der übrigen Platten kreuzweise gestreift, wie granulirt, Mittelfelder vielfach erhaben gestreift,
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Streifen scharf, unregelmässig, Zwischenräume ausgehöhlt, von hellgrüner Farbe, am vorderen Rand der Seitenfelder weiss begrenzt, Wirbel hell rosaroth; Mantel hornig, körnelig, nach beiden Seiten breit.
Vaterland: Insel Siquijor und Zebu, Philippinen.
202. Chiton (Chiton) picus Reeve. Taf. 34. Fig. 5.
Chiton picus Reeve Conch. icon. fig. 121 (t. 25). T. ovata, antice attenuata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus granu- latis, granulis obtusis, confertis; areis centralibus minute reticulatis; nigro alboque varia;
ligamento granoso-cariaceo.
Schalen: eiförmig, nach vorn verschmälert, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten granulirt, Graneln stumpf, dicht; Mittelfelder fein netzförmig, schwarz und weiss gefärbt; Mantel körnelig-lederartig.
Vaterland: ?
203. Chiton (Lophyrus) Stangeri Reeve, Taf. 34. Fig. 6.
Chiton Stangeri Reeve Conch. icon. fig. 150. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus granis subquadratis appressis dense compactis, radiatis, centralibus medio laevibus, utrinque crebri-liratis, inter- stitiis subprofundis, luteo viridique maculis viridibus tessellato; ligamento squamato-coriaceo.
Schalen: eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten mit fast quadratischen, dicht stehenden radialen Graneln besetzt; Mittelfelder in der Mitte glatt, nach beiden Seiten hin dicht gestreift; Zwischenräume ziemlich tief; von gelber und grüner Färbung mit grünen Flecken; Mantel schuppig-lederartig,
Vaterland: Neuseeland.
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204. Chiton (Lophyrus) capensis Gray. Taf. 34. Fig. 7. Chiton capensis Gray spec. Zool. — — Reeve Conch. icon. fig. 151. T. ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus radiatim multiseriatis, striis granulatis, centralibus laevibus aut latera versus leviter striatis, olivacea et viridescente; ligamento squamato-coriacea, squamis grandibus.
Schalen: eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten radial reichlich gestreift, Streifen granulirt, Mittelfelder glatt oder gegen die Seiten fein gestreift, olivenfarbig und grünlich; Mantel schuppig lederartig, Schuppen gross.
Vaterland: Cap der guten Hoffnung.
©
205. Chiton (Microplax) Grayi Angas.
Microplax Grayi Angas Proc. zool. soc. 1864 p. 194.
T. elongata, convexa, fusca, partibus externis valvarum minutis, late cordiformibus, valde granulatis; interstitiis longitudinem vix aequantibus, areis lateralibus costa distinctis. Limbus mediocris, corneus, laevis.
Lg. 13, lat. 5 mm.
Patria: Sydney Harbour Austr.
206. Chiton (Mopalia) petasus Reeve. Taf. 35. Eig. 5. 6.
Chiton petasus Reeye Conch. icon. fig. 114, T. parva, subabbreviato-ovata, valvis medio area trigona subrostrata, polita, utrinque rugoso-granatis, vivide coccinea; ligamento latissimo, praecipue antice, quoque vivide coceineo, setis pilis brevibus hic illic obsito.
Schalen: klein, fast abgekürzt-eiförmig, Platten in der Mitte mit einem drei- eckigen Felde, fast geschnäbelt, glatt, nach beiden Seiten rauh-granulirt, lebhaft schar- lach-roth; Mantel sehr breit, vorzugsweise nach vorne, ebenso lebhaft scharlach-roth, ‘mit kurzen Haaren hie und da besetzt.
Vaterland: Cap Rivers. v1.4 26. V. 1903. 13
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207, Chiton (Mopalia) Hindsii Sowerby. Taf. 35. Fig. 7.
Chiton Hindsii Sow. Mus. — — Reeve Conch. icon. fig. 67a.b.
T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valva antica terminali nonafariam carinata, con- spicue granato-clathrata, postica parva, umbonata, retusa, caeteris undique diversimodo granato- elathratis, areis lateralibus non elevatis, margine antico tenuica-rinato, olivaceo-viridi, interdum luteo-albido variegato; ligamento corneo, setis brevibus sparsim obsito.
Schalen: länglich-eiförmig, vorne verschmälert, vordere Endplatte gekielt, deut- lich gitterförmig granulirt; die hintere klein, gewirbelt; die übrigen Platten überall verschieden granulirt-gitterartig; Seitenfelder nicht erhaben, vorderer Rand fein ge- rippt, von olivengrüner Farbe, zuweilen gelb-weiss gefleckt; Mantel hornig,mit kurzen Haären spärlich besetzt.
Vaterland: ?
208. Chiton (Mopalia) ciliatus Sowerby. Taf. 35. Fig. 8.
Chiton ceiliatus Sow. Mag. nat. hist. 1846. — _ — Conch. illust. fig. 76. — —_ Reeve Conch. Icon. fig. 124.
T. oblongo-ovata, valva antica terminali radiatim octo-lirata, interstitiis undatim granoso- striatis, parva, retusa, areis lateralibus antice uniliratis, decussatim sranoso-striatis; centra- libus longitudinaliter granoso-striatis, granis undique obtusis; cinereo-viridi, medio lutescente sparsim tincta; ligamento corneo, setis perpaucis obsito.
Schalen: länglich-eiförmig, vordere Endplatte radial acht streifig, Zwischenräume wellig körnelig gestreift, klein; Seitenfelder vorne einstreifig, kreuzweise granulirt-ge- streift; Mittelfelder längs granulirt-gestreift, Graneln überall stumpf; aschfarbig-grün, in der Mitte spärlich gelb gefärbt; Mantel hornig, mit sehr wenigen Haaren besetzt.
Vaterland: Neuseeland.
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209, Chiton (Schizochiton) incisus Sowerby. Taf. 36. Fig. 1.
Chiton incisus Sow. Proc. zool soc. 1841. — —_ Reeve Conch. icon. fig. 43.
T. valde elongata, angusta, valvis oblongo-elypeiformibus antica terminali sexfariam carinata, carinis radiantibus, interstitiis alternatim oblique sulcatis, caeteris, postica ad ex- tremitatem umbonata, longitudinaliter tenuisulcatis; cinerea aut viridescente, olivaceo-viridi variegata et marmorata; ligamento tenui corneo, scabro, setis brevissimis obsito, utrinque latissime producto, postice fissurato.
Schalen: sehr verlängert, schmal, Platten länglich-schildförmig, vordere End- platten sechsfach carinirt, Kiele radienförmig, Zwischenräume abwechselnd schief ge- gerippt, die übrigen nach hinten gewirbelt, fein längs gestreift, aschfarben oder grün- lich mit olivengrünen Flecken; Mantel dünn, hornig, rauh mit sehr kurzen Haaren besetzt, überall breit vorgezogen, nach hinten ausgeschnitten.
Vaterland: Daleguete, Ins. Zebu, Philippinen.
210, Chiton (Tonicia) truncatus Sowerby. Taf-36. Bier 2.
Chiton truncatus Sow. Proc. zool. soc. 1841 p. 61. _ _ Reeve Conch. icon. fig. 93. T. subelongato-ovata, valvis convexis, postica terminali fortiter umbonata et truncata, subasperis, suleis superficiariis undulatis concentrice incisis, luteo-albescente, viridi pulcher- rime variegata, summitate umbonali plus minusve rosea ; ligamento corneo, translucido.
Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig, Platten gewölbt, Endplatte stark gewirbelt und abgestutzt, ziemlich rauh, mit welligen concentrischen Streifen, von gelblich- weisser Farbe, sehr schön grün gefleckt, Wirbelspitze mehr oder weniger rosaroth; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Catbalonga, Ins. Samar Philippinen.
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211. Chiton (Tonicia) sangineus Reeve. Taf. 36. Fig. 4.
Chiton sangineus Reeve Conch. icon. fig. 98.
T. elongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice undu- latim striatis, centralibus longitudinaliter crebri-striatis; cinerea, viridi-fusco varigata, macula grandi sanguinea utringue umbonem utriusque valvae conspicue tinctis; ligamento corneo, arenaceo.
Schalen: verlängert-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten concentrisch wellig gestreift; Mittelfelder dicht längs gestreift; aschfarbig oder grün- lich-blau, mit einem deutlichen, grossen, rothen Flecken beiderseits der Mittellinie be- setzt; Mantel hornig, körnelig.
Vaterland: St. Vincents, Westindien.
212. Chiton (Schizochiton) elongatus Reeve. Taf. 36. Fig. 3.
Chiton elongatus Reeve Conch. icon. fig. 40a.b.
T. elongata, valde angusta, valva terminali antica octofariam carinata, interstitiis inter carinas alternatim oblique sulcatis, postica ad extremitatem umvonata, valvis caeteris creber- rime tenuisulcatis, areis centralibus suleis longitudinalibus, lateralibus antice carinatis, suleis obliquis, einerea aut purpureo-fusca, carinis albo fuscoque undique articulatis; ligamento lato, corneo, scabro setis brevibus munitis obsito, postice fissurato.
Schalen verlängert, sehr schmal, vordere Endplatte achtfach gekielt, Zwischen- räume zwischen den Kielen abwechslungsweise schief gerippt, die hintere am Ende gewirbelt, die übrigen Platten mit femen dünnen Streifen; Mittelfelder mit Längs- rippen nach den Seiten vorne gekielt, Rippen schief, aschfarben oder purpurbraun, mit weissen oder braunen Kielen; Mantel breit, hornig, rauh, mit kurzen feinen Haaren besetzt, nach hinten ausgeschnitten.
Vaterland: Rames Ins. Torres Strait, Neuseeland.
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213. Chiton lamellosus Quoy et Gaimard. Taf. 36. Fig. 7.
Chiton lamellosus Qu. et Gaim. Voy Astrolobe p. 386 t. 74 fig. 29—32. Chit. corpore elongato-ovali, subelevato, carinato, valvis transversim squamato-striatis, griseo-vel ferrugineo variegatis; pallio crasso, leve, subrubro, lineis fuseis radiantibus notato. Tong. 15, lat. 8, alt. 5.
Patria: Tonga-Tabou.
214. Chiton (Tonicia) insignis Reeve. Tare35g Ries 9!
Chiton insignis Reeve Conch. icon. fig. 149, T. ovata, valvis laevibus, areis lateralibus vix elevatis, favescente-rubra, areis centra- libus rubidis, lineis albidis transversis, acute undulatis peculiariter notatis, valvarum margine postico albiarticulato; ligamento corneo, arenaceo.
Schalen: eiförmig, Platten glatt, Seitenfelder kaum erhoben; von gelblich-rother Farbe, Mittelfelder roth, mit schiefen, weissen scharf welligen Linien, am hinteren Rande der Platten weiss gerändert; Mantel hornig-körnelig,
Vaterland: Sitka, Neu-Archangel.
215. Chiton (Cryptoconchus) monticularis Quoy et Gaimard, Taf. 36. Fig. 6.
Chiton monticularis Quoy et Gaim. Astrolobe p. 406 t. 73 fig. 30—38. = _ Reeve Conch. icon. fig. 57.
T. elongato-ovata, valvis laevibus, medio carinatis, postice umbonatis, utrinque late biradiatim costatis; alba, ligamento corneo, nigro cristis brevibus munito, testam nisi umbones obducto.
var. maxima, fusco-virescente subtus lutescente, rubro punctata.
Cette &spece est allongee, coulaire en dessous, plus large en arriere, subquadrilatere en dessus, ce qui est occasione pour deux lignes dorsales, surmontees de 9 gros tubercules coniques, desquels sortent de petits poils courts et rudes, — Le 4 tubercules anterieurs sont le plus petits. — Le manteau charnu, lisse, recoucre tellement les valves, qu’il est des in-
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dividus ou elles ne paraissent pas du tout, mais le plus souvent ou ont 7 ecussons lineaires, ou quadralater6s separees, le premier est arrondi. De sorte que des orais Oscabrion en passant par le Chitonellus et les Oscahrelles, les osselet semblent decroitre, pour ne plus se montres comme dans l’&spece, qui nous decrivons. Mais ce n’est qu’un apparence occa- sionge par le plus grand developpement du manteau, car les osselets sont aussi grands que dans les Chitonelles beaucoup plus que ceux de l’Oscabrelles, ils touchent m&me, sous la peau, enfin ils ressemblent ä ceux de l’Oscabrion violet si ce n’est que l’&cusson, Les 6 inter- mediaires sont & peu pres de m&me taille, ils sont arrondes, peu voutes, ailes et presque sous en apophyses d’insertion. — Q. et Gaim.). Te 10 A
Patria: Neuzeeland.
216. Chiton (Tonicia) Hartwegi Carpenter,
Chiton Hartwegi Carp. Proc. zool. soc. 1855 p. 231.
T. ovata, subelevata, sublaevi, olivacea, macula nigra in utroque jugilatere picta; valvis sine lineis diagonalibus, partim detritis, lineis incerementi minutissime irregulariter subgra- nulosis; marginibus rotundatis, suturis magnis; limbo tenui, granulis minimis, confertissimis, irregulariter munito; intus valvarum marginibus arcuatis, lobis prominentibus, ad jugum vix impressus.
Patria: Monterey.
217. Chiton (Lophyrus) regularis Carpenter.
Chiton regularis Carp. Proc. zool. soc. 1855 p. 232.
T. elongata, elevata, fusco-olivacea, jugo acuto; valvis intermediis lineis diagonalibus haud conspieuis; areis lateralibus et valvis ultimis strigis longitudinalibus parallelis, mucrone parvo; marginibus valvarum subrotundatis, suturis modicis; limbo squamoso, squamis oblongis, irregulariter tesselatis; intus valvarum marginibus haud valde arcuatis, sinu lato, haud alto; ad jugum linea impressa.
Lg. 1,1, lat. 0,58, alt. 0.25 poll.
Patria: Monterey.
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218. Chiton (Chiton) acutiliratus Reeve. Tatgard. Bioyz
Chiton acutiliratus Reeve Conch. icon fig. 46. 46.
T. subelongato-ovata, valva postica terminali ad extremitatem umbonata et retusa, antica rotundata, ambabus caeterarum areisque lateralibus radiatim et decussatim granoso- striatis, centralibus acute cireberrime liratis, liris umbones versus convergentibus; albida, viridi per marginem 'anticam arearum lateralium albiarticulato, umbonibus roseo et purpureo tinetis; ligamento corneo, arenaceo, granis peramplis.
Schalen: fast verlängert-eiförmig, hintere Endplatte am Ende gewirbelt und zurückgebogen, die vordere gerundet, die beiden folgenden an den Seitenfeldern radial und kreuzweise gekörnelt-gestreift, die mittleren scharf und vielfach gestreift, die Streifen gegen die Wirbel convergirend, von weisslicher Farbe, grün am vor- deren Rande der Seitenplatten weiss gegliedert, Wirbel rosa oder purpurroth ge- färbt; Mantel hornig, körnelig, Körner sehr gross,
Vaterland: Ins. Barbados.
219. Chiton (Lepidopleurus) productus Reere. Taf. 40. Fig, 5.
Chiton productus Reeve Conch. icon. fig. 97. T. elongato-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus concentrice un_ dulatim striatis, centralibus longitudinaliter sulcatis, pallide cinereo-alba, valvarum margine postico rufo-punctato; ligamento corneo.
Schalen: verlängert-eiförmig, Endplatten sowie die Seitenfelder der übrigen Platten wellig gestreift; die Mittelfelder längsgerippt, von heller weisslicher Asch- farbe, gegen den hinteren Rand der Platten roth punktirt; Mantel hornig.
Vaterland: ?
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220. Chiton (Tonicia) crenulatus Broderip. Taf. 40. Fig. 6.
Chiton erenulatus Brod. Proc. zool. soc. 1852 p. 27. —_ _ Reeve Conch icon. fig. 29.
T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis terminalibus postica umbonata, retusa caeterarum areis lateralibus rugoso-granulatis, granulis irregularibus, utringue concentrice striatis, striis elevatis undulatis, quasi corrugatis; albido-rosea, utrinque viridescente, lineis nigro-viridis undulatis concentrieis ornata; ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, nach vorne verschmälert, die hintere Endplatte gewirbelt, abgestumpft, die Seitenfelder der übrigen rauh-granuliert, Graneln un- regelmässig, kaum radial; Mittelfelder in der Mitte mit einem Kiele, nach beiden Seiten concentrisch gestreift, Streifen erhaben wellig, wie runzelig, weisslich-rosaroth, nach beiden Seiten grünlich, mit schwarzgrünen welligen concentrischen Linien ge- ziert; Mantel hornig, durchscheimend.
Vaterland: Panama.
221. Chiton (Pristochiton) puncticulatus Reeve. ray. ah ae, I, 2
Chiton puncticulatus Reeve Conch. icon. fig 69. T. oblonga, antice subattenuata, valvis subrotundatis, laevibis ant concentrice striatis, peculiariter puncticulatis, praesertim ad latera, puncticulis irregularibus, subdistäntibus; albida, sanguineo laute undata, ad latera fusca, interdum omnino nigra; ligamento corneo.
Schalen: länglich, nach vorne fast zugespitzt; die Platten fast rundlich, glatt oder concentrisch gestreift, mit unregelmässigen Punkten besetzt, vorzugsweise nach der Seite, Punkte unregelmässig, ziemlich entfernt stehend, von weisser Farbe mit schönen röthlichen Wellen, nach der Seite braun, zuweilen schwarz; Mantel hornig.
Vaterland: ?
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222. Chiton (Leptochiton) albus L, Taf. 3. Fig. 6 u. Taf. 32 Fig 4.
Chiton albus Linne syst. nat. XII Nr. 8 p. 1107. _ — Fabrieius Fauna Grönl. p. 422. —_ — Chemnitz Conch. Cab. I Bd. VIII p. 290 t. 96 fig. 817. T. oblonga, laevis, glabriuscula, antice posticeque rotundata, dorso acuminato, cor- pore albo.
Chemnitz beschreibt die Art wie folgt: Was Linne vom Chitone cinereo be- hauptet, er sei postice paulo latior quam antice, das gilt noch weit mehr von diesem Chitone albo. Aber der Umstand, dass seine erste Schale postice emarginata oder sinuata sei, kann wohl mit keinem Rechte zum Unterscheidungszeichen gemacht werden, weil dergleichen bei vielen anderen Gattungen dieses Geschlechtes ebenfalls gefunden wird. So urtheilet auch Pastor Fabricius in seiner Fauna, loco cit. — Die Schalen dieser Gattung sind übrigens schneeweiss und haben nur einen wenig erho- benen Nacken. Der Saum sitzet, wenn man ihn mit einem Vergrösserungsglase be- trachtet, voller kleinen weissen Schuppen, die nicht viel grösser sind als kleine deut- liche Punkte.
Vaterland: Nordsee, Grönland.
223. Chiton indicus Chemnitz. Taf. 3. Fie. 14.
Chiton indicus Chemnitz Conch. Cab. I Bd. VIII p. 287 t. 96 fig. 811.
Chemnitz’ beschreibt die Art wie folgt: Dieser Chiton hat wenig auszeichnendes und unterscheidendes an sich. Er träget auf seinen acht Schildern ein weissliches, fast aschgraues Farbenkleid. Auf den sechs Mittelschildern werden die merklich höheren dreiseitigen Absätze durch erhöhte Punkte von dem übrigen Schalenraum abgesondert. Diese Punkte müssen aber, wenn man sie recht sehen will, mit einem bewaffneten Auge betrachtet werden. Eben durch diese punktirten Seitenlinien der dreiseitigen Absätze, wird dieser Chiton am besten von den anderen Gattungen dieses
VI. 4. 4. XII. 1903. 14
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Geschlechtes unterschieden; der Wulst, welcher die sämmtlichen .Schilder umgibt, sitzet voller runden kleinen perlartigen Steine oder Schuppen. Vaterland: Westindien.
224. Chiton (Chiton) magellanicus Chemnitz. Darg2.0 Bio 1.02,
Chiton magellanicus Chemnitz Conch. Cab. Bd. VIII p. 279 t. 95 fie. 797. 798. —_ — Seba thes. locupl. III t. 1 fig. 13—15. _ Favanne de Monter. Conch. t. 74 fig. A.
Chemnitz beschreibt die Art, wie folgt: Weil dieser Chiton in der Magellanische Meerenge sich aufzuhalten pflegt, so wird er von den französischen Conchyliologen der grosse Magellanische Oscabrion oder die grosse Galouppe genannt. Schon seine Grösse mocht ihn sehr merkwürdig und achtungswerth. Er ist, wenn das Maass vom ersten bis zum letzten Schilde für die Breite angesehen wird, 3! Zoll breit und 1” 10“ lang. Er hat 8 dickschalige Schilder, davon das erste etwas breiter ist, als das letztere. Ueber den merklich gewölbten Rücken, der dabei doch nicht scharf, sondern stumpf ist, gehet ein breites schwärzliches Band hinüber, welches auf beiden Seiten von gelblichen und breiten Bändern und Streifen wie eingefasst und umgeben wird. Auf den Schildern, die eine schwarzbraune Farbe haben, zeiget sich gleichfalls der den meisten Gattungen der Chitonen so eigenthümliche schiefe drei- seitige Absatz, welcher nahe beim Wulste von einigen bogenförmigen Runzeln und Querstreifen bezeichnet wird. — Der dicke lederartige Saum oder Limbus, welcher die Schalen einfasset und umgiebt, ist schwarzbraun. Auf der inneren Seite und Höhlung haben die merklich ausgeschweiften Schilder eine schwache hellgrüne Farbe; doch in der Mitte sind sie braunschwarz.
Vaterland: Magelhaenstrasse.
225. Chiton (Chaetopleura) fulvus Wood. Taf. 41. Fig. 9.
Chiton fulvus Wood Gen. Conchol. p. 7 t. 1 fie. 2. — — Reeve Conch. icon. fig. 39. T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus striis regulariter
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et superficialiter radiatis; centralibus longitudinaliter tenuissime striatis, striis elevatis gra- nosis; livido-fulvo-fusca; striis longitudinalibus et radiantibus opaco-coeruleo-albis; ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten sowie die Seitenfelder der übrigen regel- mässig und sehr fein radial, die Mittelfelder sehr fein längsgestreift; Streifen erhaben ; gekörnelt; von fahler gelbbrauner Farbe, Längs- und Radialstreifen dunkelbläulich- weiss; Ligament hornig, durchscheinend.
Vaterland: Küsten von Spanien und Portugal.
226. Chiton Hindsianus n, sp. Taf. 11. Fig. 2.
Chiton Hindsi in Reeve Conch. icon. fig. 67 b. T. oblongo-ovata, antice attenuata, valva antica latestriata, postica parva, umbonata, caeteris paullo striatis, medio glahris, triangulatis; olivaceo-viridi; ligamento corneo.
Schale: länglich-eiförmig, nach vorne zugespitzt, vorderste Platte breit gestreift, die hinterste klein, genabelt; die mittlere Platten wenig gestreift, in der Mitte glatt, mit ziemlich grossen dreieckigen Feldern, von oliven-gelb-grüner Farbe; Mantel hornig.
Vaterland: ?
Die vorstehend beschriebene Art scheint mir von der Figur 67a der Reeve’- schen Abbildung des Ch. Hindsi genügend verschieden zu sein, um sie als selbst- ständige Art aufstellen zu können.
227. Chiton aculeatus Linne, Taf. 28. Fig. 2.
Chiton aculeatus L. Syst. nat. 12 ed. t. 1106. — tuberculiferus Sowerby. — spiriferus Frembly. — aculeatus Reeve Conch. icon. fig, 49.
T. subelongato-ovata, valvis terminalibus, postica umbonata, caeterarum areisque late- ralibus, granorum radiis irregularibus subdistantibus ornatis, granis solitariis, centralibus medio laevibus, utrinque dense oblique rugatis; piceo-fusca; ligamento corneo, spinis numerosis, longitudine et crassitudine variantibus obsito.
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Schalen: ziemlich verlängert-eiförmig; die letzte Platte genabelt, die übrigen mit Seitenfelder, welche mit Graneln in unregelmässigen ziemlich entfernt stehenden radialen Streifen geziert sind; die Mittelfelder in der Mitte glatt, beider- seits fein, schief rauh gestreift; von gelbbrauner Farbe; Ligament hornig, mit zahlreichen Dornen besetzt, deren Länge und Stärke verschieden ist.
Vaterland: Chili.
228. Chiton viridis Chemnitz, Taf. 1. Fig. 4. 5.
Chiton extus viridis, intus candidus Chem, Conch. Cab. ed. 1 p. 271t.94 fig. 794— 795.
Dieser Chiton zeichnet sich durch seine ansehnliche Grösse und durch seine breiten, in der Mitte etwas ausgeschweiften, dickschaligten, ziemlich hochrückigen Schienen und Gelenken unter seinen Mitgenossen aufs vortheilhafteste aus. Aufdem Vorderschilde bemerkt man einige Streifen, die den Strahlen gleichen und von einem gemeinschaftlichen Mittelpunkte auslaufen. Auf jeder Seite der sechs Mittelschilder zeiget sich ein dreiseitiger Absatz, der durch eine erhobene Kante von der übrigen Schale unterschieden und abgesondert wird. Die Oberfläche der 3 Schalen und Schilder wird von einem meergrünen Farbenkleide, wie von einem dünnen Flor be- deckt. Ueberall schimmert die hellweisse Grundfarbe hindurch. Die innere Höh- lung (Fig. 5) ist. so glänzend weiss, als wenn ein halber Perlmuttergrund vorhanden wäre. Ob der schwarze, lederartige, dicke Schalensaum, welcher die 8 Schalen um- gibt und zusammenhält, vormals mit Stacheln oder federartigen Fasern, oder mit solchen Striemen, fast steinernen, perlenartigen Schuppen besetzt gewesen, lässt sich nicht mit Gewissheit bestimmen, weil auf diesem Wulste auch nicht die geringste . Spur von Stacheln und Schuppen vorhanden ist (Chemnitz).
Vaterland: ?
Bemerkung: Nach der etwas mangelhaften Chemnitz. Abbildung wage ich die Art nicht mit einer anderen zu verzeihen und habe daher nur die Beschreibung des Autor copirt.
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229. Chiton cimex Chemnitz. Taf. 3. Fig. 9,
Chiton cimex Chemnitz Conch. Cab. 1 ed. p. 289 t. 96 fig. 875.
Dieser kleine dünnschalige, flachgewölbte Chiton hat dennoch bei seiner Fläche einen scharfen Rücken. Seine acht Schilder sind dünn und durchsichtig. Auf dem ersten und letzten Schilde stehen die allerfeinsten Punkte, und auf beiden Seiten der sechs Mittelschilder sieht man dreiseitige Leisten und Absätze, die ebenfalls mit lauter reihenweise gestellten Punkten besetzt sind. Allein dieses alles lässt sich nur mit einem guten Vergrösserungsglase und recht wohl bewaffneten Auge erkennen. Schwärzliche und etwas lichtere Bänder und Streifen, die den Adern gleichen, wechseln auf der Oberfläche in einer solchen Ordnung mit einander ab, wie etwa beim Nussbaumholze Adern und Streifen abzuwechseln pflegen. Die Wände der. inneren Höhlung haben eine glänzende grauweissliche Farbe, welche einem matten Perlmutter ziemlich nahe kommt. Die Adern der Oberfläche schimmern auch inner- lich, weil die Schale so dünn ist, hindurch (Chemnitz).
Vaterland: Norwegen.
230. Chiton asellus Chemnitz. mE 8 kr 10)
Chiton aselius Chemnitz Conch. Cab. ed. 1 p. 290 t. 96 fig. 816.
Dieser kleine Chiton sitzet auf der Schale einer solchen Miessmuschel fest, welche bei Linn& Modiolus heisst. Er hat acht glatte Schilder, die kohlschwarz sind, und bei den Mittelschildern keine dreiseitigen Absätze haben. Auf der Höhe des rund- gewölbten Rückens sieht man bei jedem Schilde einen gelben Flecken.
Vaterland: Norwegen.
Bemerkung: Bei der schlechten Darstellung der vorstehenden und vorhergehen- den Art wage ich dieselbe nicht mit anderen Arten zu vergleichen.
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231. Chiton minimus Chemnitz. Taf. 3. Fig. 11.
Chiton minimus Chemnitz Conch. Cab. ed. 1 p. 289 t. 96 fig. 814.
Unter den vielschaligen Napfmuscheln ist dieser Chiton der kleinste. Seine Grundfarbe ist schwarz. Doch scheint er auf manchen Stellen von einem weissen Staube oder Epiderm wie bedeckt zu sein. Obgleich seine Grösse nur einige wenige Linien beträgt, so fehlt ihm doch keine der nöthigsten Rippen und Gelenke. Die acht Schilder, welche den meisten in diesem Geschlechte als eigenthümlich und wesentlich zugehören, sind auch bei ihm zu finden. Die Schilder sind glatt und haben keine dreiseitige Leisten und Absätze.
Vaterland: Norwegen.
232. Chiton (Amicula) amiculatus Pallas, Taf. 35. Fig. 5.
Chiton amiculatus Pallas Nov. act. Petrop. II p. 241 t. 7 fig. 2630. — vestitus Sowerby. — amiculatus Reeve Conch. icon, fig. 59, T. oblongo-ovata, valvis postice utrinque rotundato-lobatis, medio emarginatis, umboni- bus subrostratis; alba; ligamento corneo testam tenuiter obducto, undique, nisi ad umbones, brevi-piloso, setarum cristis parvis perpaucis asperso.
Schalen: länglich-eiförmig, Platten nach rückwärts rundlich ausgeschnitten, in der Mitte mit fast geschnäbelten Wirbeln; von weisser Farbe; Mantel hornig, die Schale dünn bedeckend, überall mit Ausnahme an den Wirbeln, mit kurzen Haaren besetzt.
Vaterland: Arktischer Ozean.
233. Chiton (Leptochiton) anguicostatus Quoi et Gaimard. Taf. 17. Fig. 2.
Chiton anguicostatus Quoy et Gaimard de l’Astrolobe p. 398 t. 73 fig. 4.4.
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T. ovata, planiuscula, carinata, valvis angustissimis postica acutis, extrema latissima, orbieulata, pallio squamoso.
Elle est ovalaire, large, peu &lev&e, s’abuissant en arriere par la saillu des ossolets anterieurs. Du troisieme au septieme ils sont excessivement etroits, arques en arriere avec une petite pointe mediane, qui concourt & former une carene dorsale. Le dernier est le plus large de tous presque orbiculaire, c’est le second qui vient ensuite pour le volume, les inter- mediaires sout a peu pres egaux Leurs apophyses d’insertion sont egalement 6troites, den- ticulees sur les cotes et separees par une large &chancrure plane. Les valves terminales ont des denticules striees. A l’anterieur toutes sont d’un assez joli vert; ce qui nous fait supposer que ce doit Eetre aussi leur couleur en dessus, car celles etaient rougees. Nous les croyons egalement striees a la maniere de notre Oscarion vert, dont une variete a des rapports avec cette espece.e Son manteau est £cailleux, les squammes sont ovalaires.
( &5 (69), Monet latz su cr Ar:
Patria: Australia.
234, Chiton crassus Chemnitz, Taf. 2. Fig. 4.
Chiton crassus striatus Chemnitz Conch. Cab. ed. 1 p. 280 t. 95 fig. 801.
Der dickschalige gestreifte Chiton.
An Chiton faseicularis Linnaei testa octovalvi ad valvulas utrinque fascicu- lato? Linn& Syst. nat. ed. 12 Nr. 4 p. 1106.
Dieser Chiton heisst mit Recht der dickschalige und gestreifte, weil seine Schilder sehr stark und dicke sind und darauf die deutlichsten Streifen gesehen wer- den. Es liegen eben 3 Stücke von dieser Gattung vor mir, die aber einander nicht völlig gleich, sondern in etwas verschieden sind. Der kleinste unter diesen dreien ist zugleich der vollständigste. Er sitzt noch auf einem festen Körper, nämlich auf einer Patelle fest, darauf er ehemals sein vielschaliges Wohnhaus in der Nachbar- schaft vieler Seeeicheln hingestellt. Er hat noch seinen unverletzten Limbum, der so voll der feinsten Schuppen sitzt, die sich in grünliche und weisse Felder abtheilen, dass es dem feinsten Pinsel des geschicktesten Künstlers unmöglich ist, dergleichen nachzumachen, und eben also darzustellen. Auf dem grauweissen Grunde der Ober- fläche sieht man hin und wieder schmutzig grünliche Flecken. Der andere zu dieser
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Gattung gehörende, eben vor mir liegende Chiton ist grösstentheils weiss, vermuthlich weil ihn die Sonne so weiss gebleichet. Er ist viel grösser als der vorige. Er hat einen lichtbraunen ledernen Schalenwulst, davon alle Schuppen längstens abgefallen sind; der dritte ist an vielen Stellen schmutzig braun, und der Saum, welcher alle Schilder umgibt und zusammenhält, ist pechschwarz; darin kommen sie sämmtlich überein. Sie haben einen scharfen Rücken, sehr dicke Schalen, und stark gestreifte Schilder, deren dreiseitige Absätze mit senkrechten Streifen und deren Schienen und Gelenke mit Querstreifen bezeichnet werden (Chemnitz). Vaterland: Westindien.
235. Chiton maculatus Chemnitz, Taf. 2. Fig. 3.
Chiton ex fusco maculatus et nebulatus Chemnitz Conch. Cab. ed. 1 p. 281 t. 95 fig. 802.
Weil dieser Chiton so wenig charakteristisches und auszeichnendes an sich hat, so gestehe ich aufrichtig, dass ich sehr verlegen gewesen bin, für ihn einen schick- lichen Namen ausfindig zu machen. Er hat völlige glatte Schilder, darauf keine Spur von Streifen und Runzeln gefunden wird; daher könnte den glatten oder wohlge- glätteten nennen. Allein diesen Namen verdienen andere mit ungleich grösserem Rechte. Man findet auf seinem schuppenvollen Saum oder Wulst lauter grauweisse Schuppen, darauf keine farbigen Felder abwechseln. Daher möchte man ihn den einfarbigen nennen, wiewohl dieser Umstand auch von ganz anderen sehr zufälligen Ursachen bei diesem einzelnen Stücke herrühren kann. Die Schilder haben inner- lich auf der inneren Höhlung eine seladongrüne Farbe. Jedoch darauf kann bei der Benennung gewisser Gattungen der Chitonen nicht Rücksicht genommen werden, weil die wahre eigentliche Farbe der inneren Wände, so lange der Bewohner noch lebt, oder so lange sein vertrockneter erstarrter Körper noch in dem schaligen Wohn- hause festsitzen, nicht gesehen werden kann, und auch viele andere aus diesem Ge- schlechte innerlich eben solche blassgrüne Farbe haben. Sowohl auf dem ersten als auch auf dem letzten Gliede, und auf allen Mittelschildern zeigt sich eine ganz artige Zeichnung. Um deswillen könnte er Ch. pietus heissen. Allein diese Eigenschaft hat er mit vielen andern gemein. Auf diesen Namen können also alle andern einen
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weit mehr gegründeten Anspruch machen. Jedoch auf der Vorderseite der drei- seitigen Absätze, die sich zu beiden Seiten der Mittelschilder erheben, erblickt man solche schwarzbräunliche Flecke, als wenn daselbst lauter Löcher, kleine Höhlen und wirkliche Vertiefungen vorhanden wären, ja auf der Oberfläche einiger Schilder findet man unweit des scharfen und hohen Rückens zu beiden Seiten grosse schwarzbraune Flecken (Chemnitz).
Vaterland: ? (Ost- oder Westindische Meere).
236. Chiton Sitkensis Reeve. ar 8 I I
Chiton Sitkensis Reeve Conch. icon. fig. 55. — Stelleri Middendorf.
T. elongato-oblonga, valvis laevibus, clypeiformibus, postice utrinque lobatis, postica terminali ad extremitatem umbonata, antica parva, margine incisuris senis subdistantibus notata, nivea; pallio amplo, super testam omnino obducto, spicularum vitrearum asterieis minutissimis pulcherrime el densissime obsito.
Schale: länglich, Platten glatt, schildförmig, nach hinten beiderseits gelappt; die hinterste Endplatte am Ende gewirbelt, die vordere klein, am Rande mit ziemlich entfernten Ausschnitten, von weisser Farbe; Mantel weit ausgedehnt, zuweilen über die Schale geschlagen, mit sehr kleinen, schönen, dicht stehenden, glasartigen Sta- cheln besetzt.
Vaterland: Sitka, New-Archangel.
237. Chiton tessellatus Quoy et Gaimard.
Chiton tessellatus Q. et G. voy. de l’Astrol. p. 396 t. 75 fig. 43—47.
Chiton corpore ovali, planiusculo, griseo sicut imbricato; valvis granulosis, lateribus sul- catis, pallio squamoso, lutescente viridi, fusco-maculato,
Petite espece, ovalaire, presque plate, ayant cependant une legere carene arrondie, toute grisätre qui, examine de pres, est agreablement imbriqu& de taches allongees, brunes et blanches. Les valves sont fres finement granuleuses, pourvues sur les cöt&es de triangles sillonees en travers. Les deux terminales ont des dentelures lisses, au nombre de douze dans
VI. 4. 6. XII. 1903. 15
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la premiere. Le manteau est squamineux, jaunätre ou verdätre et ruguleux tachet& de brun. Le pied est &troit, jaunätre, les branchies touchent presque & la tete. Long. 9, lat. 6, er. 2 lin.
Patria: Carteret, Neuirland.
238. Chiton setiger King. Taf. 33. Fig. 2.
Citon setiger King Zool. journ. V p. 338. —_ _ Reeve Conch. icon. fig. 48a.
T. ovata, valva antica terminali radiatim carinata, carinis subdistautibus, postica um- bonata, caeterarum areis lateralibus aut transversim granulatis; margine antica carinata, centralibus aut laevibus aut oblique granuloso-rugulatis, praesertim versus latera; rubescente interdum flavida, maculis nigris longitudinalibus varie pieta; ligamento corneo, setis longius- eulis palantibus irregularibus dense obsito.
Schalen: eiförmig, die vorderste Endplatte radial carinirt, Oarinen ziemlich ent- fernt; die hinterste gewirbelt, die übrigen mit schief granulirten Seitenfeldern; der vordere Rand gekielt; die Mittelfelder entweder glatt oder schief rauh granulirt, namentlich nach der Seite hin; von röthlicher zuweilen von gelblicher Farbe, mit schwarzen Längsflecken verschieden geziert; Mantel hornig, mit langen, geraden un- regelmässigen Haaren dicht besetzt.
Vaterland: Tierra del Tuego und Magalhaensstrasse.
239. Chiton canaliculatus Quoy. Taf. 15. Fig. 8.
Chiton canaliculatus Quoy et Gaim. t T. ovata; valvis terminalibus rotundatis, radiatim striatis; centralibus medio laevibus, utrinque subtiliter granulatis; flavescente, lines mediana alba, nigro-maculata; ligamento lato, corneo, granulato, rubro flavescente, maculis rubris picto.
Schalen: eiförmig, Endplatten abgerundet, radialgestreift, die Mittelplatten in der Mitte glatt, nach den Seiten in dreieckige Felder getheilt, welche zart granulirt sind; von gelblicher Farbe, über die Mitte der Schalen läuft ein weisser Streifen, der mit
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schwarzen Flecken geziert ist; Mantel breit, hornig, granulirt, von rothgelber Farbe, mit rothen Flecken besetzt. Vaterland: ?
240. Chiton (Tonicia) erenulatus Broderip. Taf. 30. Fig. 6 u. Taf. 40 Fig 6.
Chiton crenulatus Brod. Pro. Zool. soc. 1832 p. 27. —_ Reeve Oonch. icon. fig. 29.
T. oblongo-ovata, antice subattenuata, valvis terminalibus, postica umbonata, retusa, caeterarum areis lateralibus, rugoso-granulatis, granulis irregularibus, vix radiantibus, areis centralibus medio unicarinatis, utrinque concentrice striatis, striis elevatis, undulatis, quasi corrugatis; albido-rosea, utrinque viridescente, lineis nigro-viridis concentrieis ornata; liga- mento corneo, translueido.
Schalen: länglich-eiförmig, vorne etwas zugespitzt, Endplatten nach hinten ge- wirbelt, die übrigen mit rauh granulirten Seitenfeldern, Graneln unregelmässig, kaum radial; Mittelfelder in der Mitte mit einem Kiele, nach beiden Seiten concentrisch gestreift, Streifen erhaben, wellig, von weisslich-rosarother Farbe, nach beiden Seiten ins Grünliche spielend, mit schwarzgrünen concentrischen Linien geziert. — Ligament hornig, durchscheinend.
Vaterland: Panama.
241. Chiton (Lophyrus) Quoyi Deshayes, Taf. 40. Fig. 4.
Chiton Quoyi Desh. in Lam. an. s. vert. VII p. 509. _ — Reeve Conch. icon. fig. 68. — viridis Q. et Gaimard. ? T. oblonga, valvis undique tenuissime et creberrime liratis, umbonibus subprominulis, laevibus, aut viridi aut nigricante, olivacea aut rubida; ligamento granoso-coriaceo.
Schalen: länglich, Platten überall sehr fein und sehr rauh gestreift, mit etwas hervorragenden, glatten Wirbeln; von grünlicher oder schwärzlicher, olivengelber,
oder röthlicher Farbe; Mantel gekörnelt, hornig, 15
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Vaterland: Neuseeland. Bemerkung: Wahrscheinlich ist die vorstehende Art mit Ch. viridis Q@. G. Nr. 4 identisch.
242. Chiton (Lophyrus) striatus Barnes. ne Ai Alle, 5%
Chiton striatus Barn. Ann. soc. of. science VII. —_ —_ Reeve Conch. icon. fig. 3b. _ subfuscus Sowerby.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus ereberrime undulato-striatis, caeteris areis centra- libus, postice eirca umbones laevibus, antice tenue autem fortiter longitudinaliter sulcatis, areis lateralibus striis peculiariter reticulatis, radiatis, aerario-viridi ant rufescente, atro plus minusve flammata; ligamento fortiter granoso-coriaceo, atro.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten sehr dicht wellig gestreift, die übrigen Mittelfelder nach hinten um die Wirbel glatt, vorne dünn, aber stark längs gerippt, die Seitenfelder zart netzförmig, radial gestreift; von hellgrüner oder röthlicher Farbe, mehr oder weniger schwarz gefleckt, Mantel stark gekörnelt, hornig, schwarz.
Vaterland: Chili.
243. Chiton (Chaetopleura) fulvus Wood, Taf. 41. Fig. 9.
Chiton fulvus Wood, General Conchology p. 7 t. 1 fig. 2.
T. oblongo-ovata, valvis terminalibus caeterarum areisque lateralibus striis irregulariter et super-ficialiter radiatis, centralibus longitudinaliter tenuissime striatis, striis elevatis, gra- nosis; livido-fulvo-fusca, striis longitudinalibus et radiantibus, opaco-coeruleo-albis; ligamento corneo, translucido.
Schalen: länglich-eiförmig, Endplatten und die Seitenfelder der übrigen Platten unregelmässig und seicht radial gestreift, die Mittelfelder sehr fein längsgestreift, Streifen erhaben, gekörnelt, von hell gelbbrauner Farbe, mit radialen Längsstreifen von dunkelblauweisser Farbe. Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Küsten von Spanien und Portugal.
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244. Chiton Fremblyi Broderip. | Taf. 41. Fig. 6.
Chiton Fremblyi Brod. — setiger var. in Reeve Conch. icon. fig. 48b. T. ovata, viridis, maculis nigris saepe undulatis, setis brevioribus numerosioribus (Reeve).
Schale : eiförmig, die Endplatten nicht gestreift, die Mittelplatten nicht in Felder getheilt, von grauer Farbe mit schwarzen welligen Streifen; Haare des Mantels kurz aber zahlreich.
Vaterland: Chili, Valparaiso.
Bemerkung: die hier beschriebene Art ist so wesentlich von der Reeve’schen Abbildung des Ch. setiger auf fig. 48a verschieden, dass ich es für gerechtfertigt halte, dieselbe unter dem Broderip’schen Namen als Art anzunehmen.
245. Chiton Sowerbyanusn. sp. Taf. 30. Fig. 2.
Chiton luridus var. Reeve Conch. icon. fig. 85a. T. oblongo-ovata, depressiuscula, valvis terminalibus granulatis, areis centralibus sub- tiliter granoso-striatis; sordide fusca; ligamento corneo.
Schale: länglich-eiförmig, ziemlich gedrückt, mit granulirten Endplatien, die Mittelfelder der übrigen Platten zart gekörnelt, gestreift, von schmutzig brauner Farbe. Mantel hornig.
Vaterland: Columbien. _
Bemerkung. Die vorstehende Art scheint nach der Form und Sculptur der Platten von Ch. luridus Reeve t. 30 fig. 1 so verschieden zu sein, dass sie nicht zu dieser Art gezogen werden kann.
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246. Chiton Stokesi Brod. var. Broderipi m. | Taf. 41. Fig. 7.
Chiton Stokesi Broderip. Proc. zool. soc. 1832. = > var. Reeve Conch. icon. fig. 4b. T. parva, undique rufo varia.
Schalen: kleiner, überall von rothbrauner Farbe. Vaterland: Westcolumbien.
247. Chiton assimilis Reeve var, Reeveanus m. Taf. 41. Fig. 3.
Chiton assimilis var. Reeve Conch. icon. fig. 17Tb. T. omnino nitide olivaceo-rigrieans.
Schale: kleiner, überall von glänzender olivenschwärzlicher Farbe. Vaterland: Westindien.
248. Chiton glaber m. Taf.-41. Fig. 4.
Chiton lineolatus Frembly in Reeve Conch. icon. üg. 34b. T. oblongo-ovata, antice attenuata, valvis terminalibus et medianis glabris, obscure lila- eina; ligamento corneo, tranlueido.
Schale: länglich-eiförmig, nach vorne zugespitzt; die sämmtlichen Platten glatt und ohne deutliche Sculptur, von dunkler Olivenfarbe; Mantel hornig, durchscheinend.
Vaterland: Chili.
Bemerkung: Die vorstehend beschriebene Art scheint mir von der Reeve’schen Darstellung des Ch. assimilis (t. 7 fig. 34a u. c) so wesentlich verschieden, dass ich selbe als Art abzutrennen für gerechtfertigt halte.
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249, Chiton setiger King. var. Kingi m. Taf. 33. Fig. 2.
T. viridis, maculis fuseis undulatis ornata; ligamento pilis brevibus.
Schale: von grüner Farbe, die Mittelplatten in schwach ausgeprägte Felder ge- theilt, mit braunen welligen Flecken besät; Mantel mit kurzen Haaren spärlich besetzt.
Vaterland: Magelhaenstrasse.
250. Chiton punctatus n. sp, Taf. 35. Fig. 1.
Chiton punceticulatus Reeve Conch. icon. fig. 69a. T. ovata, antice attenuata, valvis subrotundatis, laevıbus, peculiariter punctatis, nigra; ligamento corneo.
Schale: eiförmig, nach vorne zugespitzt, mit ziemlich runden glatten Platten, welche fein punktirt sind; von schwarzer Farbe; Ligament hornig.
Vaterland: ?
Bemerkung: Die eben beschriebene Art von Ch. puncticulatus Reeve fig. 69b wesentlich verschieden und betrachte sie daher als n. sp.
251. Chiton (Lepidopleurus) canaliculatus Quoy et Gaimard, Taf. 15. Fig. 8.
Chiton canaliculatus Q. G. Voy. Astrol. p. 394 t. 76 fig. 37—42.
Chiton elongatus, elevatus, valde carinatus, roseus; valvis triangularibus longitudinaliter suleatis, postice cerenulatis; pallio tenuissimo, squamoso.
Elegante petite Espece, toujours d’un joli rose & coquille, allongee, retrecie, Elevee, fortement car&nee, chaque valve intermediaire formant une pointe postieure. Elles sont fortement striees en long et ventricul&es sur leur bord posterieur. Leur aire laterale est fortifige d’un triangle bien en relief, qui atteins jusqu’ au sommet. — Cette espece de centre fort ä quatre sillons transverses granuleux. Les deux valves terminales ont leurs stries & peine perceptibles dans la posterieur. La coquille recouvrant presque tout le corps, le man-
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teau au peu de developpement, il est tapiss&e & de squammes granuleuses extr&ment fines, egalement rose, quelquefois tach€ de brun. Le rouge des aires laterales et du sommet est un peu plus fonc&; quelques individus ont des taches triangulaires dans la longueur de ce sommet; d’autres sont verdätre macule de rouge. Le dessous du corps est jaunätre.
Patria: Neuzealand.
252. Chiton capitatus Quoy et Gaimard. Taf. 25. Fig. 6.
Chiton capitatus Q. et G. voy. d’Astrolobe. T. ovata, valvis terminalibus angustis, nigro punctatis, caeterarum areisque lateralibus punctato-striatis, centralibus fere glabratis; sordide viridescente, punctis albis ornata; ligamento corneo.
Schale: eiförmig, mit schmalen, schwarz punktirten Endplatten; die übrigen Platten punktirt-gestreift; die Mitte fast glatt, von schmutzig-grüner Farbe, an den oberen Enden der mittleren Platten mit weissen Punkten besetzt; Mantel breit, hornig mit dunklen Flecken.
Vaterland: Neuseeland.
253. Chiton angustus n. sp. Taf. 41. Fig. 1.
Chiton limaciformis Sow. in Reeve Conch. icon. fig. 42b. T. elongato-ovata, valvis convexis terminalibus peculiariter granulatis, caeteris tenuis- sime granulatis; viridescente, medio flavescente, maculis nigris ornata; ligamento corneo.
Schale: verlängert-eiförmig, mit gewölbten eigenthümlich gekörnelten Endplatten, während die anderen sehr fein granulirt sind; von grünlicher Farbe, mit einem gelben Streifen in der Mitte auf dem 3 schwarze Flecken angebracht sind. Mantel hornig.
Vaterland: Centralamerika.
254. Chiton fasciatus Quoy et Gaimard.
Chiton fasciatus Q. et G. voy. Astrol. p. 408 t. 73 fig. 21—29.
Chiton corpore elongato, cylindraceo, obtuso, pilis minimis tecto, lutescente aut rubente, fusco maculato, fasciis nigricantibus medianis; valvis subrubris, parvulis, acutis atque disjunetis. .
Son corps allonge, charnu, eu peu recorde& et couvent d’epines courtes et serres, lui donne des rapports avec ces annelides.. Les bords de son manteau 'excessivement &pais, ne dormant au pied que fort peu de developpement et ne permettent pas & l’animal de ramper et de se fixer comme les &speces precedentes. — Elle ne differe beaucoup par la forme de ses osselets retr&cis, comme des graines de melon, separes et d’autant plus eloignes les uns des autres, qu’ils sont plus posterieurs. Les quatre premiers le plus larges sont a se toucher, les dermiers sont erochus. Quand ils ne sont point uses leur ecusson, rouge- brun, a un sillon mediane, ou viennent aboutir les stries obliques tres-fines. Tous ont leur lames d’insertion comprim6es, bicornes et en gouttiere de couleur de rose. Le premier osselet seul & la sienne divisee en 4 dent et celle du derniere forme un cul-de-sac ou cuil- leron. — Le fond de la couleur est un rose clair, rembruni & la qartie posterieure avec de maculatures brunes et deux baneles transerses irregulieres de la m&me teinte vers le milieu du corps.
Long. 3—4".
Hab. Tongu-Tabu.
Il y a quelques varietes a cet egard dans le nombre de ces fascies, que peu augmenter. Le pied et legerement rose lineaire en avant, plus large en arriere. La bouche est arrondie. Les branchies occupent un peu moins du tiers posterieurs, elles sont chacune 23 folioles triangulaires assez grandes. — Les espines, qui recouvrent le corps sont plus longues et plus nombreuses en arriere; ce charactere est constant chez les individus, que nous possedons. Celles du bord du pied sont plus saillantes, forment une ligne blanche sensible. — Q. et G.).
255. Chiton Bechei Reeve.
Chiton Bechei Reeve Proc. zool. soc. London 1847 p. 25.
T. subeordato-ovata, medio et antice laevigata, striis minutis superficiariis radiantibus et concentrieis sub lente decussata, epidermide tenni cornea nitente in funiculis fibrisve con- centrieis creberrime disposita; area postica, epidermide nulla, radiatim costata, costis tenuibus, confertis, quinque et viginti ad triginta, spinis brevibus compressis densissime seriatim orna- tis; undique pulcherrime rosea, intus alba.
Hab. Sooloo Seas an Korean Archipelago. VI. 4. 14. II. 1904, 16
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256. Chiton (Acanthopleura) nigropunctatus Carpenter,
Acanthopleura nigropunctata Carpenter Proc. zool. soc. London 1865 p. 511, T. parva, satis elongata, olivaceo et fusco eleganter nebulosa; satis fornicata, jugo obtuso; areis lateralibus satis definitis, rugis radiantibus et longitudinalibus irregulariter decussanti- bus ornatis, inter quas punetula nigra subradiatim sparguntur; ar. centr. rugis subparallelis, subdecussatis, vix regularibus ad jugum obsoletis; mucrone postico, elevato; intus lam. in- sert V. —, ant VIII—-X. —, post. XII-XIV. —, centr. unifissatis; dentibus V. post. solidis, declivibus, reliquis acutioribus, omnino pectinatis; subgrandis latioribus, curtis; sinu latiore, denticulato; pallio squamulis subpilosis copiose induto. Lg. 0,48, lat. 0,35, alt. 0,07 poll.
Hab. Society Islands. 257. Chiton (Lophyrus) perviridis Carpenter.
Chiton perviridis Carptr. Proc. Zool. soc. London 1865 p. 511.
T. parva, angustiore, elevato, jugo acuto; colore intense prasinato; tota superficie sub lente minutissime squamuloso; areis diag. et valvis externis radiatim liratis, liris obtusis, parum conspieuis, lateraliter IV—V., antice et postice XX—XXV., areis centr. suleis distan- tibus, jugo parallelis, circ. XII, parum impressis; mucrone antice subcentrali satis conspicuo; intus laminis insertionis valv. term. VIII—XI., centr. unifissatis; dentibus acutioribus, alte pectinatis, subgrundis, curtis; sinu latiore, planato, ad jugum dentato; pallio squamis magnis, solidis, imbricatis sed striatis instructo.
Long. 0,45, lat. 0,25, alt. 0,12 poll.
Hab. Central Pacifie.
258. Chiton (Hanleya) variabilis H. Adams,
Hanleya variabilis H. Adams Proc. zool. soc. Lond. 1864 p. 194.
T. oblonga, albida, atro-fusco variegata; valvis latis, carinatis, areis dorsalibus longitu- dinaliter dense costatis, costis confertim pustulosis; areis lateralibus vix elevatis, transverse et undulatim costatis, costis confertim pustulosis. Limbus ad marginem spiculis brevibus, albis, corneis instructus, fasciculis spiculorum pallidorum.
Lg. 16, lat. 10 mm.
Patria: Yorks Peninsula.
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Genus Chitonellus Lamarck.
Gen. Chitonellus Reeve Chonch. icon. IV.
Subgen. — Paetel Catal. 608.
Gen. Chitonella Deshayes. — Cryptoplax Blaiville. — Chitoniscus Herms. — Amietrogephyrus Midd.
T. oetovalvis, valvis longitudinaliter oblongis, sejunctis, apophysis valde productis, medio pallii elongati incrassati infixis, valvis antice apropinquantibus, postice remotis.
Schalen aus 8 Platten bestehend, Platten schwärzlich, nicht verbunden, schmal, der Mantel viel breiter als die Platten. Das ganze Thier ist mehr wurmförmig, schmal und sehr verlängert.
1. Chitonellus laevis Lamarck. Taf. 38. Fig. 4.
Chitonellus laevis Lam. An. s. vert. VII p. 481. —_ — Reeve Conch. icon. fig. ?. T. valvis latiusculis, postice productis, approximatis, undique reclinantibus, laevibus, ad latera subtiliter granulatis; albida, rufo triradiata, pallio scabro.
Schalen mit ziemlich breiten Platten, die nach hinten vorgezogen sind und sich einander sehr nähern, überall sich anlehnend, glatt, nach den Seiten fein granulirt; von weisslicher Farbe, und drei rothen Linien; Mantel rauh.
Vaterland: Australien.
2. Chitonellus larvaeformis Blainville. Taf. 41. Fig. 2.
Chiton laevaeformis Blainv. Malacol. p. 603 t. 87 fig. 7. — _ Reeve Conch. icon. fig. 3. T. valvis minutis, postice subremotis, oblongo-ovatis, laevibus. utrinque subprofunde sul- catis, rufo tinctis; pallio brevivilloso, roseo viridique marmorato. 16*
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Schalen mit sehr kleinen Platten, nach hinten ziemlich entfernt stehend, läng- lich-eiförmig, glatt, nach beiden Seiten ziemlich tief gerippt, roth gefärbt, Mantel mit kurzen Haaren besetzt, roth und grün marmorirt.
Vaterland: Port Adelaide, Australien.
3. Chitonellus fasciatus Quoy et Gaimard. Taf. 38. Fig. 1. 2.
Chiton fasciatus Q. et G. Astrol. zool. III p. 408 t. 73 fig. 21—29. Chitonellus fasciatus Reeve Conch. icon. fig. 2a. b. Chiton laevis Blainville.
T. valvis posticis remotis, oblongo-ovatis, concentrice sulcatis, antieis approximantibus, laevibus, albida, rufo medio tineta, pallio valde incerassato, elongato, tumido, lutescente-viridi, fusco-nigricante varie fasciata.
Schalen mit entfernten hinteren Platten, länglich-eiförmig, concentrisch gestreift, die vorderen näher an einander gerückt, glatt, gelblich-weiss, in der Mitte roth gefärbt; Mantel sehr verdickt, verlängert, aufgeblasen, von gelblich-grüner Farbe, schwarzbraun gefleckt.
Vaterland: Tonga-Taboo; Dalaquet Zebu, Phillipinen, Cap Rivers, Strasse von Macassar. 2
4. Chitonellus Gunnii Reeve, Taf. 38. Fig. 3.
Chitonella Gunnii Reeve Conch. icon. fig. 5. T. valvis elongatis, angustis, convexis, postice productis, longitudinaliter liratis, liris peculiariter subundatis, ustulato-rufis; pallio scabro, nigrieante-fusco.
Schalen verlängert, schmal, gewölbt, hinten vorgezogen, längs gestreift, Streifen eigenartig wellig, von dunkelrother Farbe. Mantel rauh, schwarzbraun. Vaterland: Vandiemensland.
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5. Chitonellus oculatus Quoy et Gaimard. Taf. 38. Fig. 5. 6.
Chiton oculatus Qu. et Gaim. Astrol. Zool. III p. 410 t. 72 fig. 37—38. Chitonellus oculatus Reeve Conch. icon. fig. 7a. b. T. valvis trigono-oblongis, summitate laevibus, utrinque creberrime granoso-striatis; cinereo-virescente, fusco varia, summitate albo-articulata; ligamento scabro.
Schalen dreieckig-länglich, auf der Spitze glatt, nach beiden Seiten vielfach körnelig-gestreift, aschfarbig-grünlich, oder braun, auf der Spitze mit weisslichen Flecken.
Vaterland: Neu-Guinea.
6. Chitonellus striatus Lamarck. Taf. 40. Fig. 3.
Chiton striatus Lam. An. s. vert. VII (ed. Desh.) p. 481. Chitonellus striatus Reeve Conch. icon. fig. 4a. Chiton striatus Sowerby Conch. icon. fig. 62. T. valvis trigono-elypeiformibus, antice peculiariter acuminatis, medio laevibus; utrinque sulcatis, liris intermediis granoso-scabris; olivaceo-viridi, summitati obscure albipunctata ; pallio villoso, ferrugineo-fusco.
Platten: dreieckig-schildförmig, nach vorne mässig zugespitzt, in der Mitte glatt, nach beiden Seiten gerippt, Zwischenstreifen fein gekörnelt, von olivengrüner Farbe, auf der Spitze undeutlich weiss punktirt; Mantel behaart, von röthlicher brauner Farbe.
Vaterland: Raines-Inseln, Torres-Strasse.
7. Chitonellus rostralus Reeve, Taf. 40. Fig. 1.
Chitonellus rostratus Reeve Conch. icon. fig. 6. T. valvis trigono-oblongis, postice rostratis, summitate laevibus, utrinque sulcatis, liris
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intermediis subgranosis, olivaceo-virescente punctata; ligamento dense brevivilloso, fusces- cente, fusco-fuscato et punctato.
Schalen dreieckig-länglich, nach hinten geschnäbelt, auf der Spitze glatt, nach beiden Seiten gestreift, Zwischenstreifen fast gekörnelt; olivenfarbig, grün-gefleckt; Mantel dicht kurzhaarig, von brauner Farbe, dunkelbraun gefleckt.
Vaterland: Raines-Inseln, Torresstrasse; Cape Ince.
Ergänzungen und Berichtigungen.
p-. 15 Zeile 5 v. oben beizusetzen: u. t. 37 fig. 1—3.
Pa Rn 5 u.t.9 fig. 4 u. t. 16 fig. 1.
DAR ulSn B u. t. 30 fig. 6.
28 usb. unten, 4 u. t. 34 fig. 2.
32 „ 12 „ oben statt t. 19 fig. 5. 7 soll heissen t. 19 fig. 5. 6.
51 „ 5 ,„ unten statt t. 19 fig. 3 soll heissen t. 19 fig. 4. 64 6 „ oben beizusetzen: u. t. 36 fig. 8.
bo „loan er E u. t. 37 fig. 4.
. 93 zwischen Zeile 1 und 2 ist einzufügen: t. 37 fie. 5. 6.
. 107 Zeile 10 v. oben statt t. 11 fig. 2 soll heissen: t. 41 fig. 2.
I. BE Bu SE SS
Erklärung der Tafeln.
Tafel 1. Figur 1—3 Chiton squamosus L. p. 46. — Fig. 4 Chiton viridis Chemn. p. 108. — Fig. 5 Chiton scaber Rve. p. 76. — Fig. 6 Ch. cerasinus Chem. p. 63. — Fig. 7 Ch. squa- mosus L. p. 46. — Fig. 8—9 Ch. scaber Rve. p. 76.
Tafel II. Fig. 1. 2 Chiton magellanicus Chem. p. 106. — Fig. 3 Chiton maculatus Chem. p. 112. — Fig. 4. Chiton crassus Chem. p. 111. — Fig. 5—6. Ch. linter Chem. p. 71. — Fig. 7—9 Ch. marmoreus Chem. p. 21.
Tafel II.
Fig. 1. 2 Chiton piceus Gm. p. 72. — Fig. 4 Ch. gigas Chem. p. 70. — Fig. 5 Ch. cinereus L. p. 84. — Fig. 6 Ch. albus L. p. 105. — Fig. 7 Ch. marmoratus Gm. p. 10. — Fig. 8 Ch. ruber Sw. p. 84. — Fig. 9 Ch. ecimex Chem. p. 109. — Fig. 10. Ch. asellus Chem. p. 109. — Fig. 11 Ch. minimus Chem. p. 110. — Fig. 12. 13 Ch. piceus Gm. p. 72. — Fig. 14 Ch. indicus Chem. p. 105.
Tafel IV.
Fig. 1 Ch. Goodalii Brod. p. 3. — Fig. 2 Chit. Bowenii King. p. 3. — Fig. 3 Ch. albi- lineatus Sow. p 4. — Fig. 4 Ch. viridis Qu. et Gaim. p. 4. — Fig. 5 Chiton pellis serpentis Q. et G. p. 5.
Tafel V.
Fig. 1 Ch. patulus Sw. p. 5. — Fig. 2 Ch. Cumingii Frembly p. 6. — Fig. 3 Ch, lae- vigatus Flem. p. 6. — Fig. 4 Ch. suleatus Q. et G. p.7. — Fig. 5 Ch. foveolatus Sw. p, 7. — Fig. 6 Ch. tuliper Q. et G. p. 8,
Tafel VI. Fig. 1 Ch. magnificus Desh. p. 8. — Fig. 2 Ch. australis Rve. p. 9. — Fig. 3 Ch. aereus Rve. p. 9. — Fig. 4 Ch. smaragdinus Angas p. 9. — Fig. 5 Ch. marmoratus Gm. p. 10. Tafel VII. Fig. 1. Ch. Stokesii Brod. p. 11. — Fig. 2 Ch. olivaceus Poli p. 11. — Fig. 3 Ch. gra-
125
nosus Frembly p. 13. — Fig. 4 Ch. articulatus Sw. p. 13. — Fig. 5 Ch. Barnesii Gray p. 14. — Fig. 6 Ch. squamosus L. p. 46.
Tafel VIII.
Fig. 1. 2 Ch. Garnoti Q. et G. p. 14. — Fig. 3 Ch. fascicularis L. p. 15. — Fig. 4 Ch. granatus Rve. p. 16. — Fig. 5 Ch. tunicatus Wood p. 16. — Fig. 6 Ch. speculosus Rve. p. 17. — Fig. 7 Ch. discrepans Brown p. 17. — Fig. 8 Chit. cancellatus Lea. p. 18. — Fig. 9 Ch. zeelandicus Q. et G. p. 19.
Tafel IX. Fig. 1 Chiton chiloensis Sw. p. 19. — Fig. 2 Ch. elegans Frembly p. 20. — Fig. 3 Ch. lineatus Wood. p. 20. — Fig. 4 Ch. marmoreus Chem. p. 21. — Fig, 5 Ch. disjunetus Frembly p. 22. — Fig. 6 Ch. chilensis Sw. p. 22. — Fig. 7 Ch. elegans Frembly p. 20.
Tafel X. Fig. 1 Ch. fastigiatus Gr. p. 23. — Fig. 2 Ch. graniferus Sw. p. 20. — Fig. 3 Ch. Grayi Sw. p.24. — Fig, 4 Ch. lineolatus Frem. p. 24. — Fig. 5 Ch. scarabaeus Ryve. p. 25. —
Fig. 6 Ch. clathratus Rve. p. 25. — Fig. 7 Ch. Carpenteri Ang. p. 25. — Fig. 8 Ch. pietus Rve. p. 26. — Fig. 9 Ch. atratus Sw. p. 26.
Tafel XI.
Fig. 1 Co. pectinatus Sw. p. 27. — Fig. 2 Ch. pallidulus Rve. p. 27. — Fig. 3 Ch. pallidus Rve. p. 27. — Fig. A Ch. catillus Rve. p. 28. — Fig. 5 Ch. inquinatus Rve. p. 28. — Fig. 6 Ch. striolatus Gr. p. 28. — Fig. 7 Ch. textilis Gr. p. 29. — Fig. 8 Ch. catenulatus Sw. p. 29. — Fig. 9 Ch. ustulatus Rve. p. 30.
Tafel X.
Fig. 1 Ch. Magdalenensis Hinds. p. 30. — Fig. 2 Ch. divergens Rve. p. 31. — Fig. 3
Ch. contractus Rve. p. 31. — Fig. 4 Ch. metallicus Rve. p. 32. — Fig. 5 Ch. marginatus
Penn. p. 32. — Fig. 6 Ch. proteus Rve. p. 33. — Fig. 7 Ch. Janeirensis Gr. p. 33. — Fig. 8 Ch. limaciformis Sw. p. 34.
Tafel XIIL. Fig. 1—6 Ch. longieymba Q. et G. p. 34. — Fig. 7 Ch. pertusus Rve. p. 35. — Fig. 8 Ch. longieymba Q. et G. var. p. 34. — Fig. 9 Ch. Janeirensis Gr. p. 33. Tafel XIV.
Fig, 1 Ch. carinulatus Rve. p. 36. — Fig. 2 Ch. Milleri Gr. p. 38. — Fig. 4 Ch. Milleri Gr. var. p. 38. — Fig. 4 Ch. segmentatus Rve. p. 37. — Fig. 5 Ch. castus Rve. p. 37. — Fig. 6 Ch. pulcherrimus Sw. p. 38. — Fig. 7 Ch, sculptus Sw. p. 38. — Fig. 8. Ch. medi- terraneus Gr. p. 39. — Fig. 9 Ch. cajetanus Poli. p. 39.
129
Tafel XV.
Fig. 1 Ch. longieymba Q. et G. p. 34. — Fig. 2 Ch. Iuzonicus Sw. p. 40, — Fig. 3 Ch. reticulatus Rve, p. 41. — Fig. 4 Ch. decussatus Rve. p. 41. — Fig. 5 Ch. crispus Rve. p. 41. Fig. 6 Ch. floccatus Rve. p. 42. — Fig. 7 Ch. antiquus Rve. p. 42. — Fig. 8 Ch. canalicu- latus Q. et G. p. 120. — Fig. 9 Ch. Dieffenbachi Rve. p. 43.
Tafel XVI.
Fig. 1 Ch. marmoreus Chem. p. 21. — Fig. 2 Ch. siculus Gr. p. 43. — Fig. 3 Ch. rugulatus Sw. p. 44. — Fig. 4 Ch. assimilis Rve. p. 45. — Fig. 5. Ch. occidentalis Rve. p. 44. — Fig. 6 Ch. Adelaidensis Rve. p. 44. — Fig. 7 Ch. aquatilis Rve. p. 45. — Fig. 8 Ch. siculus Gray p. 43. — Fig. 6 Ch. rugulosus Ang. p. 46.
Tafel XVII. Fig. 1 Ch. concentricus Rve. p. 46. — Fig. 2 Ch. anguicostatus Q. et G. p. 110. — Fig. 3 Ch. rugulosus Ang. p. 46. — Fig. 4. 5. 6 Ch. undulatus Q. et G. p. 49. — Fig. 7Ch. Lyelli Sw. p. 48. — Fig. 8 Ch. Suezensis Rve. p. 48. — Fig. 9 Ch. undulatus Q. et G. p. 49.
Tafel XVII. Fig. 1 Ch. Woodi Cles. p. 49. — Fig. 2 Ch. squamosus L. p. 46. — Fig. 3 Ch. dispar Sw. p. 50. — Fig. 4 Ch. Iyratus Rve. p. 50. — Fig. 5 Ch. assimillis Rve. p. 45.
Tafel XIX. Fig. 1 Ch. caliginosus Rve. p. 51. — Fig. 2 Ch. circumvallatus Rve. p. 51. — Fig. 3 Ch. produetus p. 103. — Fig. 4 Ch. virgatus Rve. p. 51. — Fig. 5 Ch. Rissoi Payr. p. 52. — Fig. 6 Ch. ‚marginatus Penn. p. 32. — Fig. 7 Ch. longieymba Q. et G. p. 34. — Fig. 8 Ch. marginatus Penn. p. 32. — Fig. 9 Ch. colubrifer Rve. p. 53.
Tafel XX. Fig. 1 Ch Coreanicus Rve. p. 53. — Fig. 2 Ch. Novohollandiae Gr. p. 54. — Fig. 3 Ch. dissimilis Rve. p. 54. — Fig. 4 Ch. laevigatus Flem. p. 54. — Fig. 5 Ch. virgulatus Sw. p- 55. — Fig. 6 Ch. Sinclairi Gr. p. 55. — Fig. 7 Ch. rugulatus Sw. p. 44. — Fig. 8 Ch. Bar- nesii Gray p. 14. -
Tafel XXI. Fig. 1. 2 Ch. violaceus Q. et G. p. 56. — Fig. 3 Ch. astriger Rve. p. 56. — Fig. 4 Ch. circellatus A. et R. p. 58. — Fig. 5 Ch. scutiger Rve. p. 57. — Fig. 6 Ch. formosus Rve. p. 57. — Fig. 7 Ch. violaceus Q. et G. p. 56. — Fig. 8 Ch. crinitus Penn. p. 57. — Fig. 9 Ch. porphyreticus Rve. p. 58.
Tafel XXI. Fig. 1 Ch. coaretatus Sw. p. 60. — Fig. 2 Ch. hirundiformis Rve. p. 59. — Fig. 3 Ch. scaber Rve. p. 76. — Fig. 4 Ch. hastatus Rve. p. 60. — Fig. 5 Ch. castaneus Wood p, 60. — VI. 4. 16. II. 1904, 17
130
Fig. 6 Ch. Incii Rve. p. 75. — Fig. 7 Ch. punctulatissimus Sw. p. 61. — Fig.8 Ch. Hanleyi Bean p. 61. — Fig. 9 Ch. laqueatus Rve. p. 62.
Tafel XXI.
Fig. 1 Ch. fulgetrum Rve. p. 62. — Fig. 2 Ch. cerasinus Chem. p. 63. — Fig. 3 Ch. laevis Penn. p. 66. — Fig. 4 Ch. fuliginatus Rve. p. 63. — Fig. 5 Ch. pulchellus Gray p. 64. — Fig. 6 Ch. illuminatus Rve. p. 65. — Gig. 7 Ch. Gaimardi OCless. p. 65.
Tafel XXIV.
Fig. 1 Ch. nobilis Gr. p. 66. — Fig. 2 Ch. Hennahi Gray var. p. 66. — Fig. 3 Ch. laevis Penn. p. 66. — Fig. 4 Ch. Peruvianus Sw. p. 67. — Fig. 5 Ch. Watsoni Sw. p. 67. — Fig. 6. 7 Ch. Hanleyi Bean var. p. 61. — Fig. 8 Ch. rugosus Gr. p. 68.
Tafel XXV.
Fig. 1 Ch. chlamys Sw. p. 68. — Fig. 2 Ch. Hennahi Gr. p. 66. — Fig. 3 Ch. cym- biola Sw. p. 69. — Fig. 4 Ch. Emersonianus Couth. p. 75. — Fig. 5 Ch. amiculatus Pall. p. 110. — Fig. 6 Ch. capitatus Q. et G. p. 120. — Fig. 7 Ch. Guildingii Rve. p. 69. — Fig. 8. Ch. Columbiensis Sw. p. 70.
Tafel XXVI.
Fig. 1 Ch. gigas Chem. p. 70. — 'Fig. 2. Ch. spinosus Brug. p. 71. — Fig. 3 Ch. cali- fornicus Nutt. p. 71. — Fig. 4 Ch. Swainsoni Sow. p. 74. — Fig. 5 Ch. linter Chem. p. 71. Tafel XXVI.
Fig. 1 Ch. aculeatus Q. et G. p. 74. — Fig. 2 Ch. piceus Gm. p. 72. — Fig. 3 Ch. labeculatus Rve. p. 73. — Fig. 4 Ch. fortiliratus Rve. p. 73. — Fig. 5 Ch. aculeatus Q. et G. p. 74.
Tafel XXVIIL.
Fig. 1 Ch. Cunninghami Flem. p. 76. — Fig. 2 Ch. aculeatusL. p. 107. — Fig. 3 Ch. spinulosus Sw. p. 76. — Fig. 4 Ch. brevispinosus Sw. p. 77. — Fig. 5 Ch. scabriusculus Sw. p. 77.
Tafel XXIX.
Fig. 1 Ch. glaucus Q. et G. p. 80. — Fig. 2 Ch. Coquimbensis Fremb. p. 78. — Fig. 3
Ch. volvox Rye. p. 78. — Fig. 4 Ch. pusillus Sw. p. 79. — Fig. 5 Ch. exiguus Sw. p. 80. Tafel. XXX.
Fig. 1. 2 Ch. luridus Sw. p. 81. — Fig. 3 Ch. spiniger Sw. p. 81.. — Fig. 4 Ch. Geor- gianus Q. et G. p. 80. — Fig. 5 Ch. caelatus Rve. p. 82. — Fig. 6 Ch. lineatus . Fr. p. 24. — Fig. 7 Ch. pellis serpentis Q. et G. p. 5.
Tafel XXXI. Fig. 1 Ch. cimolius Rve. p. 82. — Fig. 2 Ch. acutirostratus Rve. p. 83. — Fig. 3 Ch.
151
ruber Sw. p. 84. — Fig. 4 Ch. lentiginosus Sw. p. 85. — Fig. 5. 6 Ch. cinereus L.p. 84. — Fig. 7 Ch. muscarius Rve. p. 85. — Fig. 8 Ch. ruber Sw. p. 84. — Fig. 9 Ch. Ch. roseus Sw. p. 85.
Tafel XXXI. Fig. 1. 2 Ch. mauritianus Q. et G. p. 87. — Fig. 3 Ch. crocinus Rve. p. 86. — Fig. 4 Ch. albus L. p. 105. — Fig. 5 Ch. ceingillatus Rve. p. 86. — Fig. 6 Ch. Oolliei Gr. p. 86. — Fig. 7 Ch. arbutum Rve. p. 93. — Fig. 8 Ch. Milleri Gr. p. 87. — Fig. 9 Ch. propius Rve. p. 88. — Fig. 10 Ch. virescens Rve. p. 88. — Fig. 11 Ch. Milleri Gr. p. 87.
Tafel XXXIM. Fig. 1 Ch. biramosus Q. et G. p. 89. — Fig. 2 Ch. setiger King p. 119. — Fig. 3 Ch. retusus Sw. p. 88. — Fig. 4 Ch. biramosus Q. et G. p. 89. — Fig. 5 Ch. setosus Sw. p. 89. — Fig. 6 Ch. petholatus Sw. p. 90.
Tafel XXXIV.
Fig. 1 Ch. corrugatus Rve. p. 94. — Fig. 2 Ch. striolatus Gr. p. 28. — Fig. 3 Ch. incarnatus Rve. p. 98. — Fig. 4 Ch. alatus Sw. p. 95. — Fig. 5 Ch. picus Rve. p. 96. — Fig. 6 Ch Stangeri Rve. p. 96. — Fig. 7 Ch. capensis Gr. p. 97. — Fig. 8 Ch. Grayi Ang. p. 97. — Fig. 9 Ch. Barnesii Gray p. 14.
Tafel XXXV.
Fig. 1. 2 Ch. puncticulatus Rve. p. 104. — Fig. 3 Ch. Blainvillei Sw. p. 95. — Fig. 4.5. 6 Ch. petasus Rve. p. 97. — Fig. 7 Ch. Hindsii Sw. p. 98. — Fig. 8 Ch. ciliatus Sw. p. 98. — Fig. 9 Ch. insignis Rve. p. 101.
Tafel XXXVI.
Fig. 1 Ch. ineisus Sw. p. 99. — Fig. 2 Ch. truncatus Sw. p. 99. — Fig. 3 Ch. elon- gatus Sw. p. 100. — Fig. 4 Ch. sanguineus Rve. p. 100. — Fig. 5 Ch. elongatus Sw. p. 100. — Fig. 6 Ch. monticularis Q. et G. p. 101. — Fig. 7 Ch. lamellosus Q. et G. p. 101. — Fig. 8 Ch. pulchellus Gray p. 64.
Tafel XXX VII.
Fig. 1. 2. 3 Ch. fascieularis L. p. 15. — Fig. 4 Ch. laevis p. 66. — Fig. 5. 6 Ch. juloides Ang. p. 23. — Fig. 7 Ch. acutiliratus Rve. p. 103. — Fig. 8. 9 Ch. monticularis Q. et G. p. 101.
Tafel XXXVII.
Fig. 1 Chitonellus fasciatus Q. et G. p. 124. — Fig. 3. Chitonellus Gunnii Rve. p. 124. — Fig. 4. Chit. laevis Lam. p. 123. — Fig. 5 Chitonellus oculatus Q. et G. p. 125.
TafeXXXIX. Fig. 1. 2 Chiton Sitkensis Rve. p. 113. 17*
132 Tafel XL. _ Fig. 1 Chitonellus rostratus Rve. p. 125. — Fig. 2 Chitonellus larvaeformis Blainv. p. 123. — Fig. 3 Chitonellus striatus Lam. p. 125. — Fig. 4 Ch. Quoyi Desh. p. 115. — Fig. 5 Ch. productus p. 103. — Fig. 6 Ch. erenulatus Brod. p. 104. Tafel XLI.
Fig. 1 Chiton angustus Cles. p. 120. — Fig. 2 Ch. Hindsianus Cles. p. 107. — Fig. 3 Ch. assimilis var. Reeveanus Cles. p. 118. — Fig. 4 Ch. glaber Üles. p. 118. — Fig. 5 Ch. striatus Barn. p. 116. — Fig. 6 Ch. Fremblyi Brod. p. 117. — Fig. 7 Ch. Stokesii var. Bro- deripi Cles. p. 118. — Fig. 8 Ch. setiger var. Kingii Cles. p. 118. — Fig. 9 Ch. fulvus Wood. p. 106.
Alphabetisches Verzeichniss
der Gattungen und Arten mit ihren Synonymen.
(Die beschriebenen Gattungen und Arten sind Cursiv gedruckt.)
Ametrogephyrus 124.
Chiton 1.
aculeatus 74. 107. acutiliratus 1083. acutirostratus 83. acutus 9. Adamsit 36. Adelaidensis 44. aereus 9.
alatus 95. albilineatus 4. albus 105. amiculatus 110. angustus 120. antiquus 42. aquatilis 45. arbutum 93. articulatus 13. aselloides 84. asellus 84. 109. assimilis 45.
— var. Reeveanus 120.
astriger 56. atratus 26. australis 9. Barnesit 14. Bechei 121.
Chiton biramosus 89.
Blainvillei 95. Bowenii 14. brevispinosus 77. caelatus 82. californicus 71. cajetanus 39. caliginosus 51.
canaliculatus 114.
cancellatus 18. capensis 97. capitatus 120. carinatus 32. 59. carinulatus 36.
Carpenteri 25. 64.
castaneus 60. castus 57. catenulatus 29. catillus 28. cerasinus 63. chilensis 22. chilöensis 19. chlamys 68. ciliatus 88. cimex 109. cimolius 82. cinereus 52. 84.
Chiton cingillatus 86. circellatus 58. circumvallatus 51. clathratus 25. coarctatus 60. Colliei 86. colubrifer 53. Columbiensis 70. concentricus 46. conspersus 62. contractus 31. Coguimbensis 78. Coreanicus 53. corrugatus 94. costatus 59. crassus 111. crenulatus 104. 115. erinitus 15. 17. 57, crispus 41. crocinus 86. Cumingii 6. Cunninghami 76. cymbiola 69. decussatus #1. Dieffenbachi 43. discrepans 17. 18. disjunctus 22.
Chiton dissimilis 54. dispar 50. divergens 31. elegans 20. Elenensis 34 94. elongatus 100. Emersonianus 75. exiguus 80. expressus 9. ‚Fasciatus 121. Faseicularis 15. 16. 18.
_ var. major 17. fastigiatus 23. floccatus 42. Formosus 57. Fortiliratus 73. ‚Foveolatus 7. Fremblyi 117. Fulgetrum 62. Fuliginatus 63. furcatus 32. Fulvus 106. 116. Gaimardi 65. Garnoti. 14. Georgianus 83. gigas 70. glaber 118. glaucus 80. Goodalü 3. granatus 16. graniferus 23. granosus 13. Grayi 24. 9. Guildingü 69. Hanleyi 61. Hartwegi 102. hastatus 60. Hennahi 66. Hindsianus 107.
134 Chiton Hindsii 98.
Janeirensis 33. 34.
Üluminatus 65. incarnatus 9. Incei 75.
incisus 99. indicus 105. insignis 101. juloides 93. labeculatus 73. laevigatus 6. 54. laevis 66. lamellosus 101. laqueatus 62. larvaeformis 123. latus 8. 54. lentiginosus 85. limaciformis 34. lineatus 20. lineolatus 24. kiratus 91. longicymba 34. luridus 81. luzonicus 40. lyratus 50. maculatus 112. Magdalenensis 30. Magellanicus 106. magnificus 8.
marginatus 32. 33.
marmoratus 10. marmoreus 21. Mauritianus 87. Mediterraneus 39. Meneghinii 52. metallicus 32. Milleri 39. minimus 110. Montereyensis 92.
Chiton montieularis 101.
muscarius 85. nigropunctatus 122. nobilis 66. Novohollandiae 54. Nuttalli 91. oceidentalis 44. oculatus 125. olivaceus 8. 11. 12. ornatus 82. pallidulus 27. pallidus 27. patulus 5. pectinatus 27. pellis serpentis 5. pertusus 35. Peruvianus 67. perviridis 123. petasus 9%. petholatus 90. piceus 72.
pictus 26.
picus 96.
Polii 11. 12. 43. porphyreticus 58. productus 103. proprius 88. proteus 39. pulchellus 64. pulcherrimus 38. punctatus 119. punctulatissimus 61. punctulatus 104. pusillus 79.
- Quoyi 115.
regularis 102. reticulatus 41. retusus 88. Rissoi 52.
Chiton roseus 85.
ruber 84. rugosus 68. rugulatus 4. rugulosus 46. sangineus 100. scaber 76. scabriusculus 77. scarabaeus 25. sculptus 38. scutiger 57. segmentatus 37. setiger 114.
— var. Kingi 119.
setosus 31.
Sinclairii 55. Sitkensis 113. smaragdinus 9. Sowerbyanus 36. 117. speciosus 91. spiculosus 17.
135
Chiton spiniferus 74. spiniger 81. spinosus 71. squamosus 11. 12. 43. #6. Stangeri 96. Stokesü 11.
— var. Broderipii 118.
striatus 116 125. striolatus 28. Suezensis 48. sulcatus 7. 11. 12. Swainsonü 74. tenuisculatus 94. tessellatus 113. textilis 29. truncatus 99. tulipa 8. tunicatus 16. undulatus 29. ustulatus 30. variabilis 122.
Chiton variegatus 32. violaceus 56. virescens 88. virgatus 51. virgulatus 55. volvox 78. vulgaris 15. Watsoni 67. Woodii #9. Zelandicus 19.
Chitonella 128. gunni 124.
Chitonellus 123. fasciatus 134. gunni 124. laevis 123. laevaeformis 123. oculatus 125. rostratus 125. striatus 125.
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